<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; Türkei</title>
	<atom:link href="http://www.oekumene-nachrichten.de/thema/weltweit/tuerkei/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.oekumene-nachrichten.de</link>
	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
	<lastBuildDate>Sat, 14 Nov 2009 10:49:49 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>&#214;RK fordert nach dem Mord an Christen in der T&#252;rkei die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/05/04/oerk-fordert-nach-dem-mord-an-christen-in-der-tuerkei-die-einhaltung-der-rechtsstaatlichkeit/</link>
		<comments>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/05/04/oerk-fordert-nach-dem-mord-an-christen-in-der-tuerkei-die-einhaltung-der-rechtsstaatlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2007 09:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/05/04/oerk-fordert-nach-dem-mord-an-christen-in-der-tuerkei-die-einhaltung-der-rechtsstaatlichkeit/</guid>
		<description><![CDATA[MALATYA &#8211; Der &#8220;brutale Mord&#8221; an drei Christen in Malatya, T&#252;rkei, am 18. April ist &#8220;die j&#252;ngste Trag&#246;die&#8221; in einer Reihe von &#8220;Morden und Drohungen, deren Opfer Angeh&#246;rige und F&#252;hrer religi&#246;ser Minderheiten sind&#8221;. Diese Vorf&#228;lle sind &#8220;zutiefst Besorgnis erregend&#8221; und l&#246;sen &#8220;Abscheu und Schrecken&#8221; aus, schreibt der Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Pfr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MALATYA &#8211; Der &#8220;brutale Mord&#8221; an drei Christen in Malatya, T&#252;rkei, am 18. April ist &#8220;die j&#252;ngste Trag&#246;die&#8221; in einer Reihe von &#8220;Morden und Drohungen, deren Opfer Angeh&#246;rige und F&#252;hrer religi&#246;ser Minderheiten sind&#8221;. Diese Vorf&#228;lle sind &#8220;zutiefst Besorgnis erregend&#8221; und l&#246;sen &#8220;Abscheu und Schrecken&#8221; aus, schreibt der Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Pfr. Dr. Samuel Kobia, in seiner Botschaft an die t&#252;rkischen Beh&#246;rden.</p>
<p>In einem Schreiben vom 1. Mai 2007 an die Adresse der St&#228;ndigen Vertretung der T&#252;rkei bei den Vereinten Nationen in Genf, Schweiz, erkl&#228;rt Kobia, dass &#8220;Kirchen sowie B&#252;rger und B&#252;rgerinnen aufmerksam verfolgen, ob die Beh&#246;rden in dem Fall [der drei ermordeten Christen] f&#252;r Gerechtigkeit sorgen und weitere Verbrechen verhindern&#8221;.<br />
<span id="more-43"></span><br />
Das Schreiben enth&#228;lt eine &#8220;beklagenswerte Liste&#8221; von Verbrechen, die &#8220;scheinbar von Hass auf ganze Personengruppen ausgel&#246;st werden&#8221;. Die Liste erw&#228;hnt auch die Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink und des katholischen Priesters Bruder Andrea Santano.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus wird auf eine Reihe von Vorf&#228;llen hingewiesen, die zu Drohungen und Gewaltanwendung gegen Angeh&#246;rige religi&#246;ser Minderheiten gef&#252;hrt haben. In diesem Zusammenhang geh&#246;ren &#8220;Presseberichte &#252;ber geplante Anschl&#228;ge auf das Leben der F&#252;hrer zweier &#214;RK-Mitgliedskirchen in der T&#252;rkei&#8221;, n&#228;mlich des &#214;kumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und des Armenischen Patriarchen Mesrob II.</p>
<p>Der &#214;RK-Generalsekret&#228;r weist darauf hin, dass angesichts dieser Vorf&#228;lle &#8220;Kirchen und Menschen guten Willens auf der ganzen Welt alarmiert sind&#8221;, und erkl&#228;rt, dass die zust&#228;ndigen Regierungsbeh&#246;rden &#8220;f&#252;r die Einhaltung der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit sorgen&#8221; sollten, &#8220;die alle B&#252;rger sch&#252;tzt, einschlie&#223;lich diejenigen, die Gegenstand dieses Schreibens sind&#8221;. Insbesondere, so Kobia, &#8220;erwarten wir, dass sich die Achtung der Menschenw&#252;rde – sozial, politisch und religi&#246;s &#8211; in der Behandlung von Kirchen und anderen religi&#246;sen Minderheiten widerspiegelt&#8221;.</p>
<p>W&#228;hrend in dem Schreiben &#8220;die ausdr&#252;ckliche Verurteilung solcher Morde durch Regierungsvertreter&#8221; als ein &#8220;wichtiger positiver Faktor&#8221; bezeichnet und die Unterst&#252;tzung der Regierung f&#252;r &#8220;die in der t&#252;rkischen Verfassung festgelegte Religionsfreiheit&#8221; hervorgehoben wird, hei&#223;t es dort auch, dass &#8220;Fortschritte bei der Behandlung dieser Themen&#8221; im Einklang mit der &#8220;einzigartigen Geschichte&#8221; und dem Beitrag der T&#252;rkei &#8220;zum Frieden in einer pluralistischen Welt&#8221; stehen w&#252;rden. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/05/04/oerk-fordert-nach-dem-mord-an-christen-in-der-tuerkei-die-einhaltung-der-rechtsstaatlichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ersch&#252;tterung &#252;ber Morde an Christen in der T&#252;rkei</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/04/19/erschuetterung-ueber-morde-an-christen-in-der-tuerkei/</link>
		<comments>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/04/19/erschuetterung-ueber-morde-an-christen-in-der-tuerkei/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 07:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/04/19/erschuetterung-ueber-morde-an-christen-in-der-tuerkei/</guid>
		<description><![CDATA[MALATAYA &#8211; (APD) Bei einem brutalen &#220;berfall auf ein kleines christliches Verlagshaus in der s&#252;dostt&#252;rkischen Stadt Malatya sind am 18. April drei Menschen ermordet worden. Unter den drei M&#228;nnern sei auch ein Deutscher, teilte der Provinzgouverneur Halil Ibrahim Das&#246;z den Medien mit. Ein vierter Mann sei nach einem Sprung oder Sturz aus dem Fenster verletzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MALATAYA &#8211; (APD) Bei einem brutalen &#220;berfall auf ein kleines christliches Verlagshaus in der s&#252;dostt&#252;rkischen Stadt Malatya sind am 18. April drei Menschen ermordet worden. Unter den drei M&#228;nnern sei auch ein Deutscher, teilte der Provinzgouverneur Halil Ibrahim Das&#246;z den Medien mit. Ein vierter Mann sei nach einem Sprung oder Sturz aus dem Fenster verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Verlag habe christliche Literatur und Kreuze verkauft und sei deshalb bedroht worden.</p>
<p>Schockiert &#252;ber die Morde an den drei Christen in der T&#252;rkei haben sich Kirchenvertreter und Politiker in Deutschland ge&#228;ussert. Mehrere T&#228;ter drangen am 18. April in Malatya in ein Geb&#228;ude ein, in dem ein kleiner christlicher Verlag untergebracht ist. Sie fesselten ihre Opfer an H&#228;nden und F&#252;ssen und schnitten ihnen die Kehlen durch. Die Angreifer t&#246;teten einen Deutschen und zwei T&#252;rken.<br />
<span id="more-34"></span><br />
Nach Angaben des TV-Senders CNN-Turk nahm die Polizei inzwischen sechs Verd&#228;chtige fest. Mehrere Nachrichtenagenturen sprechen von vier Verd&#228;chtigen. Die Opfer waren Mitarbeiter des Zirve-Verlags, der Bibeln, Bibelteile und andere christliche Literatur sowie Devotionalien verbreitet. Das Verlagshaus wurde bereits vor sechs Jahren gegr&#252;ndet, seit 2001 tr&#228;gt es den Namen Zirve. Der Verlag war nach Angaben seines Besitzers Hamza &#214;zant wiederholt von t&#252;rkischen Nationalisten bedroht worden. Diese werfen dem Verlag vor, Bibeln zu verteilen und damit &#8220;missionarisch&#8221; t&#228;tig zu sein.</p>
<p>Der Ratsvorsitzende des Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber (Berlin), reagierte &#8220;ersch&#252;ttert&#8221; auf die Bluttat: &#8220;Dass auch ein Christ aus Deutschland unter den Opfern ist, bringt uns das Geschehen besonders nahe.&#8221; Anlass des grauenhaften Geschehens sei, dass der Verlag in der Ostt&#252;rkei Bibeln verteile. Dieses &#8220;Wort des Lebens&#8221; anderen anzubieten, d&#252;rfe niemals Grund daf&#252;r sein, Menschen an Leib und Leben zu bedrohen. &#8220;Unser tiefes Mitgef&#252;hl und unser Gebet gilt denen, die um die Opfer trauern&#8221;, so Huber.</p>
<p>Mit &#8220;Entsetzen&#8221; hat der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier auf den &#220;berfall auf das christliche Verlagshaus in der T&#252;rkei reagiert. &#8220;Ich verurteile diese furchtbare Tat auf das Sch&#228;rfste&#8221;, erkl&#228;rte er am Rande seines Besuchs in Panama. &#8220;Die Umst&#228;nde dieser Tat m&#252;ssen vollst&#228;ndig ans Licht gebracht werden&#8221;, forderte Steinmeier.</p>
<p>Der Vorsitzende des Europaausschusses des deutschen Bundestages, Matthias Wissmann, sagte der Nachrichtenagentur epd, die schreckliche Tat zeige, dass der Respekt vor den christlichen Minderheiten in der T&#252;rkei keineswegs selbstverst&#228;ndlich sei.</p>
<p>Der menschenrechtspolitische Sprecher der Fraktion von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im deutschen Bundestag, Volker Beck, nannte den Anschlag &#8220;erschreckend und von beispielloser Brutalit&#228;t&#8221;. Er forderte die islamische Geistlichkeit auf, &#8220;deutlich zu machen, dass Glaubenswechsel und Missionierung, also das Werben f&#252;r den eigenen Glauben, als Teil der Glaubensfreiheit f&#252;r alle Glaubensgemeinschaften gleichermassen unver&#228;usserlicher Teil der Menschenrechte&#8221; seien. In der T&#252;rkei ist es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Attentaten auf Christen gekommen. Im Februar 2006 erschoss ein Jugendlicher einen r&#246;misch-katholischen Priester in der Stadt Trabzon am Schwarzen Meer. Anfang dieses Jahres ermordete ein junger Nationalist den aus Malatya stammenden armenisch-t&#252;rkischen Publizisten Hrant Dink. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/04/19/erschuetterung-ueber-morde-an-christen-in-der-tuerkei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
