
4. Mai 2007 abgelegt unter Türkei, ÖRK.
MALATYA – Der “brutale Mord” an drei Christen in Malatya, Türkei, am 18. April ist “die jüngste Tragödie” in einer Reihe von “Morden und Drohungen, deren Opfer Angehörige und Führer religiöser Minderheiten sind”. Diese Vorfälle sind “zutiefst Besorgnis erregend” und lösen “Abscheu und Schrecken” aus, schreibt der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Samuel Kobia, in seiner Botschaft an die türkischen Behörden.
In einem Schreiben vom 1. Mai 2007 an die Adresse der Ständigen Vertretung der Türkei bei den Vereinten Nationen in Genf, Schweiz, erklärt Kobia, dass “Kirchen sowie Bürger und Bürgerinnen aufmerksam verfolgen, ob die Behörden in dem Fall [der drei ermordeten Christen] für Gerechtigkeit sorgen und weitere Verbrechen verhindern”.
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19. April 2007 abgelegt unter Türkei.
MALATAYA – (APD) Bei einem brutalen Überfall auf ein kleines christliches Verlagshaus in der südosttürkischen Stadt Malatya sind am 18. April drei Menschen ermordet worden. Unter den drei Männern sei auch ein Deutscher, teilte der Provinzgouverneur Halil Ibrahim Dasöz den Medien mit. Ein vierter Mann sei nach einem Sprung oder Sturz aus dem Fenster verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Verlag habe christliche Literatur und Kreuze verkauft und sei deshalb bedroht worden.
Schockiert über die Morde an den drei Christen in der Türkei haben sich Kirchenvertreter und Politiker in Deutschland geäussert. Mehrere Täter drangen am 18. April in Malatya in ein Gebäude ein, in dem ein kleiner christlicher Verlag untergebracht ist. Sie fesselten ihre Opfer an Händen und Füssen und schnitten ihnen die Kehlen durch. Die Angreifer töteten einen Deutschen und zwei Türken.
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