
28. Juli 2008 abgelegt unter Simbabwe, ÖRK.
GENF – Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) fordert gemeinsam mit einem Bündnis kirchlicher Organisationen die Aufhebung von Beschränkungen, die die Verteilung humanitärer Hilfsgüter in Simbabwe verbieten. In einer am Donnerstag, 24. Juli, veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme beglückwünschen ÖRK, Reformierter Weltbund, Christlicher Studentenweltbund (WSCF), Weltbund der CVJF und Weltbund der CVJM die simbabwischen und afrikanischen Führungspersönlichkeiten, die an den laufenden Verhandlungen über eine gemeinsame Absichtserklärung beteiligt sind, in deren Rahmen die Gespräche über die Zukunft Simbabwes fortgesetzt werden sollen.
Weiterhin stellt das Schreiben fest, es müssten Schritte unternommen werden, um das Verbot der Verteilung von Hilfsgütern aufzuheben, sämtlichen Formen politischer Gewalt und Einschüchterung ein Ende zu setzen und ein Umfeld zu schaffen, in dem echte Heilung und Versöhnung geschehen können.

16. Juli 2008 abgelegt unter Simbabwe.
HARARE – (APD) Die christlichen Kirchen in Simbabwe haben erstmals gemeinsam die jüngste Präsidentenwahl als manipuliert verurteilt und das gewalttätige Vorgehen der von Staatschef Robert Mugabe geführten ZANU-PF-Partei kritisiert. Die Stichwahl von Ende Juni, nach der sich Mugabe zum Sieger erklärt hatte, spiegle nicht den Willen des Volkes wider, heisst es in einer gemeinsamen Erklärung der Kirchen vom 15. Juli. Die Kirchenführer beklagen demnach die politische Gewalt im Land, die von Vertreibung und Folter bis Mord reiche und die Bevölkerung traumatisiert habe.
Das Land brauche nun eine Regierung der nationalen Einheit und einen “Geist der Vergebung”, heisst es weiter. Die christlichen Kirchen, denen schätzungsweise die Hälfte der zimbabwischen Bevölkerung angehört, könnten zu dem Versöhnungsprozess beitragen. Allerdings gebe es derzeit in dem Land keine Kultur der Toleranz mehr, so der Generalsekretär der Katholischen Bischofskonferenz von Zimbabwe, Frederick Chiromba; “dabei könnten wir bei aller Unterschiedlichkeit vereint sein.”
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26. Juni 2008 abgelegt unter Simbabwe, ÖRK.
GENF – Zwei internationale ökumenische Organisationen appellieren an die UNO, die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft und die Afrikanische Union, “[ihre] Anstrengungen im Blick auf die sich rapide verschlechternde Lage in Simbabwe zu verstärken”. Zu den wichtigsten Anliegen zählen die Bereitstellung von Nothilfe, eine Verschiebung der Stichwahl und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, zum Schutz der Menschen einzugreifen.
In einem am Dienstag in Genf veröffentlichten Brief ersuchen der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und der Christliche Studentenweltbund (WSCF) die drei internationalen Einrichtungen, “den humanitären Bedürfnissen des simbabwischen Volkes, seiner freien Religionsausübung, der Destabilisierung der politischen Situation und der Dringlichkeit einer Beendigung der Menschenrechtsverletzungen höchste Aufmerksamkeit” zu schenken.
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18. Juni 2008 abgelegt unter Simbabwe, ÖRK.
(ÖRK) – Kirchen in aller Welt sind eingeladen, am Sonntag, 22. Juni, einen Tag des Gebets für Simbabwe abzuhalten. Er soll eine Zeit einleiten, um regelmäßig für Bevölkerung und Regierung des gegenwärtig vor großen Herausforderungen stehenden afrikanischen Landes zu beten.
Der Tag des Gebets für Simbabwe wurde von simbabwischen Christinnen und Christen initiiert und findet kurz vor der Stichwahl um das Präsidentenamt statt, die am Freitag, 27. Juni, abgehalten werden soll. (weiterlesen…)