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	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; Schweiz</title>
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	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
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		<title>Basel: &#214;kumenischer Er&#246;ffnungsgottesdienst zur &#8220;Euro 08&#8243;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 05:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BASEL (APD) &#8211; Christen aus der Region Basel und dem benachbarten franz&#246;sischen und s&#252;ddeutschen Umland feiern am Freitag, 6. Juni, auf dem M&#252;nsterplatz der &#8220;Host City Basel&#8221; f&#252;r die &#8220;Euro 08&#8243; einen bunten Open Air-Gottesdienst f&#252;r Jung und Alt, mit englischer &#220;bersetzung.
Im Rahmen des Engagements der Schweizer Kirchen f&#252;r die Fussball-Europameisterschaft setzen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BASEL (APD) &#8211; Christen aus der Region Basel und dem benachbarten franz&#246;sischen und s&#252;ddeutschen Umland feiern am Freitag, 6. Juni, auf dem M&#252;nsterplatz der &#8220;Host City Basel&#8221; f&#252;r die &#8220;Euro 08&#8243; einen bunten Open Air-Gottesdienst f&#252;r Jung und Alt, mit englischer &#220;bersetzung.</p>
<p>Im Rahmen des Engagements der Schweizer Kirchen f&#252;r die Fussball-Europameisterschaft setzen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz, die Evangelische Allianz Basel, die r&#246;misch-katholische und die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Stadt mit dem Gottesdienst am Vorabend des Er&#246;ffnungsspiels einen besonderen Akzent.<br />
<span id="more-108"></span><br />
Der Gottesdienst f&#252;r Jung und Alt steht unter dem Motto &#8220;Leben, mehr als 90 Minuten&#8221;. Die &#8220;Trialogpredigt&#8221; halten Claudia Haslebacher von der evangelisch-methodistischen, Hermann Wey von der katholischen und Bruno Waldvogel-Frei von der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Nach der Predigt werden pers&#246;nliche Gebetsanliegen an Ballonen in den Himmel steigen.</p>
<p>Als &#8220;Special Guests&#8221; erwarten die Organisatoren G&#228;ste aus der Welt des Fussballs. Das Grusswort spricht der Basler Regierungsrat Christoph Eymann. F&#252;r die musikalischen und t&#228;nzerischen Darbietungen sorgen die &#8220;RegioPraiseNight-Band&#8221; und die Tanzgruppe &#8220;roundabout&#8221;.</p>
<p>Anschliessend an den Gottesdienst bestehe gen&#252;gend Zeit, um zu Fuss zur offiziellen Basler &#8220;Euro 08&#8243;-Er&#246;ffnungsfeier auf das Kasernenareal in Kleinbasel zu gehen, so die Veranstalter.</p>
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		<title>Taizé Jugendtreffen in Genf &#8211; &#214;kumenisches Zentrum hie&#223; junge Menschen aus aller Welt willkommen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 16:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; Das &#214;kumenische Zentrum in Genf hie&#223; &#252;ber den Jahreswechsel junge Menschen von nah und fern willkommen und &#246;ffnete seine T&#252;ren f&#252;r eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des Programms des 30. Europ&#228;ischen Jugendtreffens, das von der Taizé-Gemeinschaft und den Genfer Kirchen organisiert wurde.
Vom 28. Dezember 2007 bis zum 1. Januar 2008 waren rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; Das &#214;kumenische Zentrum in Genf hie&#223; &#252;ber den Jahreswechsel junge Menschen von nah und fern willkommen und &#246;ffnete seine T&#252;ren f&#252;r eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des Programms des 30. Europ&#228;ischen Jugendtreffens, das von der Taizé-Gemeinschaft und den Genfer Kirchen organisiert wurde.</p>
<p>Vom 28. Dezember 2007 bis zum 1. Januar 2008 waren rund 40 000 junge Menschen aus ganz Europa und von anderen Kontinenten bei Kirchengemeinden und Familien in Genf und Umgebung (Schweiz und Frankreich) zu Gast.</p>
<p>Auf dieser Etappe des &#8220;Pilgerwegs des Vertrauens auf der Erde&#8221; f&#252;hrten die jungen Erwachsenen Gespr&#228;che miteinander, sie meditierten, sangen und beteten und konnten an einem intensiven Programm teilnehmen, f&#252;r die das &#214;kumenische Zentrum und die dort angesiedelten &#246;kumenischen Organisationen Gastgeber waren. </p>
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		<title>Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz hat neue Generalsekret&#228;rin</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 12:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ACK]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BERN &#8211; (APD) Am 1. August &#252;bernimmt die katholische Religionsp&#228;dagogin und Medienfrau Christiane Faschon (55) das Amt als Generalsekret&#228;rin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). Sie tritt damit die Nachfolge des Protestanten Georg Schubert an. Schubert war seit Januar 2003 zu 50-Prozent als Sekret&#228;r der AGCK-CH t&#228;tig und hat jetzt innerhalb der Communit&#228;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERN &#8211; (APD) Am 1. August &#252;bernimmt die katholische Religionsp&#228;dagogin und Medienfrau Christiane Faschon (55) das Amt als Generalsekret&#228;rin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). Sie tritt damit die Nachfolge des Protestanten Georg Schubert an. Schubert war seit Januar 2003 zu 50-Prozent als Sekret&#228;r der AGCK-CH t&#228;tig und hat jetzt innerhalb der Communit&#228;t Don Camillo, der er angeh&#246;rt, zus&#228;tzliche Aufgaben &#252;bernommen.</p>
<p>Die neue Generalsekret&#228;rin stammt aus Berg (TG). Sie ist als dipl. Religionsp&#228;dagogin und Fachjournalistin sowie als Dozentin f&#252;r interkulturelle Themen t&#228;tig.<span id="more-81"></span></p>
<p>In einer Zeit grosser gesellschaftlicher und kultureller Umbr&#252;che m&#246;chte Faschon, nach eigenen Angaben, dazu beitragen, dass die Kirche st&#228;rker ins &#246;ffentliche Bewusstsein ger&#252;ckt werde. Sie wolle sich deshalb daf&#252;r einsetzen, dass die in der Schweiz vertretenen Kirchen in Zukunft aus dem Gemeinsamen heraus handeln und als eine Stimme in der &#214;ffentlichkeit geh&#246;rt werden. Die Verschiedenheit der Kirchen betrachte sie als einen Reichtum: &#8220;Ich bin &#252;berzeugt, dass die Kirchen ernster genommen werden, wenn sie sich auf das Gemeinsame besinnen und mit einer Stimme in der &#214;ffentlichkeit auftreten“, so Faschon.</p>
<p>Faschon geh&#246;rt europaweit zu den wenigen r&#246;misch-katholischen Frauen, die einem nationalen Kirchenrat als Generalsekret&#228;rin vorsteht. Auch der &#8220;Rat der Kirchen in den Niederlanden&#8221; hat mit Pfarrerin Ineke Bakker seit zw&#246;lf Jahren eine Frau als Generalsekret&#228;rin. Die Theologin Ineke Bakker wird allerdings den Rat im Oktober verlassen, um die Leitung der holl&#228;ndischen Stiftung Oikos, einer &#246;kumenische Nichtregierungsorganisation, zu &#252;bernehmen. Im Nachbarland &#214;sterreich amtierte die katholische Oberin und Professorin Christine Gleixner vom Januar 2000 bis Ende Dezember 2005 als Vorsitzende des &#214;kumenischen Rates der Kirchen in &#214;sterreich (&#214;RK&#214;). Zuvor war die Ordensfrau von 1996 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende des &#214;RK&#214;.</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz ist vor &#252;ber dreissig Jahren mit dem Ziel gegr&#252;ndet worden, die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Kirchen zu f&#246;rdern. Ihr geh&#246;ren zurzeit zehn Kirchen und kirchliche Organisationen an. Pr&#228;sident der AGCK-CH ist derzeit der reformierte Pfarrer Ruedi Heinzer (Spiez).</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.agck.ch/">http://www.agck.ch/</a></p>
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		<title>Schweizer Delegation reist mit gemischten Gef&#252;hlen zur &#214;kumene-Konferenz nach Sibiu</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/07/16/schweizer-delegation-reist-mit-gemischten-gefuehlen-oekumene-konferenz-nach-sibiu/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 14:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[KEK]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BERN/Z&#220;RICH &#8211; (APD) Vom 4. bis 9. September findet in der rum&#228;nischen Stadt Sibiu (Hermannstadt) die &#8220;Dritte Europ&#228;ische &#214;kumenische Versammlung&#8221; (E&#214;V3) statt, an der auch rund 40 Delegierte aus Schweizer Kirchen teilnehmen.
Die E&#214;V3 wird von der &#8220;Konferenz Europ&#228;ischer Kirchen&#8221; (KEK) und dem &#8220;Rat der Europ&#228;ischen Bischofskonferenzen&#8221; (CCEE) veranstaltet und steht unter dem Motto &#8220;Das Licht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERN/Z&#220;RICH &#8211; (APD) Vom 4. bis 9. September findet in der rum&#228;nischen Stadt Sibiu (Hermannstadt) die &#8220;Dritte Europ&#228;ische &#214;kumenische Versammlung&#8221; (E&#214;V3) statt, an der auch rund 40 Delegierte aus Schweizer Kirchen teilnehmen.</p>
<p>Die E&#214;V3 wird von der &#8220;Konferenz Europ&#228;ischer Kirchen&#8221; (KEK) und dem &#8220;Rat der Europ&#228;ischen Bischofskonferenzen&#8221; (CCEE) veranstaltet und steht unter dem Motto &#8220;Das Licht Christi scheint &#252;ber allen. Hoffnung auf Erneuerung und Einheit in Europa&#8221;. An der E&#214;V3 nehmen etwa 2.100 Delegierte aus den Kirchen der KEK und CCEE teil. Hinzu kommen weitere 400 G&#228;ste, Mitarbeiter und Medienvertreter.</p>
<p>Der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) kommt nach eigenen Angaben eine wichtige Funktion als Koordinationsgremium f&#252;r die gesamte Schweizer Delegation zu. In Sibiu sollen Anliegen eingebracht, die am 10. M&#228;rz anl&#228;sslich eines Schweizer Vorbereitungstreffens mit 200 Teilnehmern in Lausanne diskutiert und erarbeitet wurden. Seit Januar 2006 haben europaweit &#252;ber 50 nationale und regionale &#246;kumenische Treffen stattgefunden, deren Ergebnisse in die Beratungen der E&#214;V3 einfliessen sollen. An der Versammlung in Sibiu stehen neun Themenbereichen zur Diskussion: Einheit (unter den Kirchen), Spiritualit&#228;t, Zeugnis, Europa, Migration, Religionen, Sch&#246;pfung, Friede und Gerechtigkeit.<br />
<span id="more-78"></span><br />
Unter dem Versammlungsmotto &#8220;Das Licht Christi scheint &#252;ber allen&#8221; sollen die Beitr&#228;ge der Teilnehmerkirchen f&#252;r das Zusammenwachsen Europas in die &#214;ffentlichkeit getragen und der gemeinsame Glaube gefeiert werden. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz ruft deshalb die Christen im Lande auf, die Delegierten aus der Schweiz sowie die Versammlung mit ihrem Gebet zu begleiten.</p>
<p>Statt Versammlung der Basisbewegung jetzt Spitzentreffen der Kirchenf&#252;rsten?</p>
<p>Der Pr&#228;sident der AGCK-CH, Pfarrer Ruedi Heinzer, wies jetzt darauf hin, dass das Treffen in Sibiu anders sein wird als die Versammlungen von Basel (1989) und Graz (1997): &#8220;Sibiu wird ein Treffen der Kirchenleitungen sein; eine Basisbewegung hat buchst&#228;blich nicht Platz.&#8221; Dies sei schade, &#8220;denn Kirchenleitungen m&#252;ssten im direkten Gespr&#228;ch merken, dass die gegenw&#228;rtige Profilneurose nicht ist, was die Ortsgemeinden brauchen. Sie brauchen &#246;ffentliche Entscheide zur gegenseitigen vollen Anerkennung als Kirchen und konkrete Massnahmen zum Abbau der Hecken und Z&#228;une“, so Heinzer.</p>
<p>Der reformierte Pfarrer teilt dabei die Meinung des deutschen Bundespr&#228;sidenten Horst K&#246;hler, der anl&#228;sslich eines Vorbereitungstreffens zur E&#214;V3 in Wittenberg zu bedenken gab: &#8220;Mir scheint, die &#214;kumene braucht neuen Schwung. Liebe Theologen, ich weiss, Sie haben Ihre Gr&#252;nde f&#252;r die Unterschiede. Jahrhunderte lang getrennte theologische und glaubenspraktische Entwicklung l&#228;sst sich nicht einfach aufheben. Dennoch: In den Gemeinden bleibt der Wunsch nach mehr Gemeinschaft, nach gr&#246;sserer Ann&#228;herung.&#8221;</p>
<p>Nach Meinung von Bischof Dr. Gerhard Feige, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz f&#252;r die E&#214;V3, l&#228;sst sich die Einheit der Christen &#8220;nicht ‚von unten&#8217; organisieren, sondern muss sich &#8220;von oben&#8217; einsenken. Ohne Gebet, gegenseitiges Verzeihen, pers&#246;nliche Bekehrung, dem&#252;tigen Dienst und selbstlose Liebe w&#252;rde &#246;kumenischem Engagement die Mitte fehlen,&#8221; so Feige. Das gemeinsame Gebet und das Erleben der unterschiedlichen Fr&#246;mmigkeitsformen der r&#246;misch-katholischen Kirche, des Protestantismus und der Orthodoxie geh&#246;ren zu den grundlegenden Elementen dieses E&#214;V3-Prozesses.</p>
<p>R&#246;mischer Alleinvertretungsanspruch br&#252;skiert &#214;kumene</p>
<p>Auf der Versammlung in Sibiu, der Schnittstelle Europas zwischen Katholizismus, Orthodoxie und Reformation wird der Alleinvertretungsanspruch der r&#246;misch-katholischen Kirche im Christentum, wie er jetzt in einem &#8220;Antworten-Katalog&#8221; der vatikanischen Glaubenskongregation &#8220;auf Fragen zu einigen Aspekten bez&#252;glich der Lehre &#252;ber die Kirche&#8221; zementiert wurde, sicherlich konkrete Auswirkungen zeigen.</p>
<p>Von einem solchen Papier gehe ein falsches Signal aus, erkl&#228;rte Pfarrer Thomas Wipf. Der reformierte Theologe ist neben seinem Engagement als AGCK-Pr&#228;sidiumsmitglied auch Ratspr&#228;sident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) und Pr&#228;sident des Dachverbands &#8220;Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa&#8221; (GEKE).</p>
<p>&#8220;Die Herausforderungen dieser Welt schreien f&#246;rmlich danach, dass die Kirchen zusammenarbeiten. Gemeinschaft ist kein hehres Ziel, sondern unsere Aufgabe. Klarheit in der Lehre ist eminent wichtig &#8211; aber Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst ist das, was die Welt von uns erwartet“, erkl&#228;rte Wipf.</p>
<p>Wipf w&#246;rtlich: &#8220;&#214;kumenisch so weitreichende Aussagen bed&#252;rfen einer st&#228;rkeren argumentativen Grundlage.&#8221; Dem Selbstverst&#228;ndnis der r&#246;misch-katholischen Kirche k&#246;nne zudem vom evangelischen Verst&#228;ndnis her nicht zugestimmt werden. Die Reformation habe den Blick auf die urspr&#252;nglichen Kennzeichen der Kirche gelenkt. Diese seien die reine Predigt des Evangeliums und die rechte Verwaltung der Sakramente. Wipf w&#246;rtlich: &#8220;Das – und nicht mehr – braucht es, um als authentischer Ausdruck der einen Kirche Jesu Christi gelten zu k&#246;nnen&#8221;. Die Gleichsetzung einer verfassten Kirche mit der geglaubten Kirche Jesu Christi sei aus evangelischer Sicht undenkbar. &#8220;Alles &#196;usserliche ist fehlbar, also auch die evangelische und die r&#246;misch-katholische Kirche&#8221;, so Wipf in einer Stellungnahme als weiter. </p>
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		<title>Schweizer Adventisten forden Recht auf freie Kultaus&#252;bung</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 19:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adventisten]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[TESSIN, SCHWEIZ &#8211; (APD) Mit einem umstrittenen Entscheid zum Recht auf freie Kultusaus&#252;bung von Studierenden j&#252;dischen und adventistischen Glaubens hat der Tessiner Staatsrat am 30. Mai nach Ansicht der Leitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegen das Grundrecht der religi&#246;sen Freiheit verstossen.
Der am Liceo di Lugano 2 studierende Tessiner Sch&#252;ler C.B. , dessen religi&#246;se &#220;berzeugung als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TESSIN, SCHWEIZ &#8211; (APD) Mit einem umstrittenen Entscheid zum Recht auf freie Kultusaus&#252;bung von Studierenden j&#252;dischen und adventistischen Glaubens hat der Tessiner Staatsrat am 30. Mai nach Ansicht der Leitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegen das Grundrecht der religi&#246;sen Freiheit verstossen.</p>
<p>Der am Liceo di Lugano 2 studierende Tessiner Sch&#252;ler C.B. , dessen religi&#246;se &#220;berzeugung als adventistischer Christ der Schulleitung bekannt war, wurde aufgeboten, die Maturit&#228;tspr&#252;fungen an den sonst unterrichtsfreien Samstagen vom 2., 9. und 16. Juni abzulegen. Bekanntlich ist es Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern strenggl&#228;ubiger Juden und Adventisten aus Gewissensgr&#252;nden nicht m&#246;glich an ihrem Ruhetag, dem Samstag (Sabbat), an Unterrichtsstunden oder Pr&#252;fungen teilzunehmen. Der Sch&#252;ler hatte am 19. M&#228;rz die Direktion des Lyzeums gebeten, ihn von der Teilnahme an den Pr&#252;fungs-Samstagen zu dispensieren, und ihm mit einer individuellen L&#246;sung f&#252;r einen alternativen Nachpr&#252;fungstermin an einem anderen Wochentag behilflich zu sein. Die Direktion des Lyzeums hatte den Antrag am 30. M&#228;rz nicht nur abgelehnt, sondern ihn erneut zu den schriftlichen Maturapr&#252;fungen an den drei Juni-Samstagen aufgefordert.<br />
<span id="more-61"></span><br />
Am 11. April hat die Familie des Sch&#252;lers einen Rekurs gegen den Entscheid des Luganeser Lyzeums 2 vom 30. M&#228;rz an das Departement f&#252;r Erziehung, Kultur und Sport gerichtet. Der Departementsvorsteher, FDP-Regierungsrat Gabriele Gendotti, best&#228;tigte mit Schreiben vom 7. Mai die ablehnende Haltung der Luganeser Schuldirektion. In ihrer Verzweiflung, ausgel&#246;st durch den starken psychischen Druck auf den Sch&#252;ler durch eine Nichtteilnahme an der Pr&#252;fung einen Schulzeitverlust zu erleiden, wandte sich die Familie mittels einem Tessiner Rechtsanwalt am 23. Mai – zehn Tage vor dem Pr&#252;fungstermin &#8211; in einem weiteren Rekurs an den Tessiner Staatsrat. Dieser hat nach Meinung des Anwalts mit &#8220;sehr umstrittenen Argumenten&#8221; das Rekursbegehren am 30. Mai endg&#252;ltig und ohne Kostenfolge abgelehnt. Inzwischen wurde der Fall dem Bundesgericht in Lausanne zur &#220;berpr&#252;fung vorgelegt.</p>
<p>Die Schuldispens f&#252;r j&#252;dische und adventistische Studierende an Schweizer Schuleinrichtungen hatte in den letzten Jahren keine Probleme aufgeworfen. Trotzdem hatte die Schweizer Hochschulkonferenz (EDK) im letzten Jahr vorsorglich die Konferenz schweizerischer Gymnasialrektorinnen und Gymnasialrektoren KSGG) noch einmal darauf hingewiesen, dass &#8220;die Gymnasien auf religi&#246;se Feiertage im Allgemeinen und auf den Sabbat im Besonderen grunds&#228;tzlich R&#252;cksicht nehmen und deshalb Pr&#252;fungen oder anderweitige obligatorische Veranstaltungen an solchen Tagen die Ausnahme bilden sollten.&#8221; Die EDK hatte die Mitglieder der KSGG gebeten, auf religi&#246;se Feiertage R&#252;cksicht zu nehmen bzw. f&#252;r individuelle L&#246;sungen bei der Festlegung von Pr&#252;fungsterminen offen zu sein.</p>
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