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	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; Weltweit</title>
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	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
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		<title>&#214;RK ruft zu Gebeten und Lobbyarbeit f&#252;r Frieden im Gazastreifen auf</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 13:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
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		<description><![CDATA[GENF &#8211; (&#214;RK) Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert erneut einen Waffenstillstand im Gazastreifen und ruft die Christinnen und Christen in der Welt auf f&#252;r Frieden zu beten und sich durch ihre Regierungen f&#252;r einen gerechten Frieden in Israel und Pal&#228;stina einzusetzen.
In einer Botschaft an die &#214;RK-Mitgliedskirchen im Nahen Osten, die auch an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; (&#214;RK) Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert erneut einen Waffenstillstand im Gazastreifen und ruft die Christinnen und Christen in der Welt auf f&#252;r Frieden zu beten und sich durch ihre Regierungen f&#252;r einen gerechten Frieden in Israel und Pal&#228;stina einzusetzen.</p>
<p>In einer Botschaft an die &#214;RK-Mitgliedskirchen im Nahen Osten, die auch an die anderen Mitgliedskirchen weltweit gesandt wurde, rief der &#214;RK-Generalsekret&#228;r Dr. Samuel Kobia am 7. Januar &#8220;alle Christinnen und Christen in der Welt auf, f&#252;r Frieden zu beten und, wann immer m&#246;glich, ihre Regierungen aufzufordern und zu ermutigen, sich f&#252;r die &#220;berwindung der Feindschaft und f&#252;r Vers&#246;hnung einzusetzen.&#8221;<span id="more-141"></span></p>
<p>Kobia forderte erneut das Ende der Feindseligkeiten und neue Verhandlungen f&#252;r ein Abkommen, durch das ein gerechter und dauerhafter Frieden f&#252;r beide Seiten, Pal&#228;stinenser und Israelis, gesichert wird.</p>
<p>Ein solches Friedensabkommen m&#252;sse &#8220;die Wiederherstellung der Waffenruhe auf beiden Seiten der Grenze und eine schnellere Aufhebung der israelischen Blockade des Gazastreifens&#8221; vorsehen und die &#8220;Achtung des V&#246;lkerrechts in Bezug auf Menschenrechte, humanit&#228;re Hilfe und den Schutz der Zivilbev&#246;lkerung in Krisengebieten seitens der Beh&#246;rden&#8221; beinhalten.</p>
<p>Die Botschaft des &#214;RK-Generalsekret&#228;rs ist die Antwort auf die Aufrufe und Sorgen der Patriarchen und Oberh&#228;upter der Kirchen in Jerusalem bez&#252;glich der aktuellen Situation im Gazastreifen.</p>
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		<title>Simbabwe: Weltweite &#246;kumenische Organisationen fordern Ende des Verbots von Hilfslieferungen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 12:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert gemeinsam mit einem B&#252;ndnis kirchlicher Organisationen die Aufhebung von Beschr&#228;nkungen, die die Verteilung humanit&#228;rer Hilfsg&#252;ter in Simbabwe verbieten. In einer am Donnerstag, 24. Juli, ver&#246;ffentlichten gemeinsamen Stellungnahme begl&#252;ckw&#252;nschen &#214;RK, Reformierter Weltbund, Christlicher Studentenweltbund (WSCF), Weltbund der CVJF und Weltbund der CVJM die simbabwischen und afrikanischen F&#252;hrungspers&#246;nlichkeiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert gemeinsam mit einem B&#252;ndnis kirchlicher Organisationen die Aufhebung von Beschr&#228;nkungen, die die Verteilung humanit&#228;rer Hilfsg&#252;ter in Simbabwe verbieten. In einer am Donnerstag, 24. Juli, ver&#246;ffentlichten gemeinsamen Stellungnahme begl&#252;ckw&#252;nschen &#214;RK, Reformierter Weltbund, Christlicher Studentenweltbund (WSCF), Weltbund der CVJF und Weltbund der CVJM die simbabwischen und afrikanischen F&#252;hrungspers&#246;nlichkeiten, die an den laufenden Verhandlungen &#252;ber eine gemeinsame Absichtserkl&#228;rung beteiligt sind, in deren Rahmen die Gespr&#228;che &#252;ber die Zukunft Simbabwes fortgesetzt werden sollen. </p>
<p>Weiterhin stellt das Schreiben fest, es m&#252;ssten Schritte unternommen werden, um das Verbot der Verteilung von Hilfsg&#252;tern aufzuheben, s&#228;mtlichen Formen politischer Gewalt und Einsch&#252;chterung ein Ende zu setzen und ein Umfeld zu schaffen, in dem echte Heilung und Vers&#246;hnung geschehen k&#246;nnen. </p>
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		<title>Christliche Kirchen in Simbabwe wenden sich gegen Mugabe</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 06:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>

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		<description><![CDATA[HARARE &#8211; (APD) Die christlichen Kirchen in Simbabwe haben erstmals gemeinsam die j&#252;ngste Pr&#228;sidentenwahl als manipuliert verurteilt und das gewaltt&#228;tige Vorgehen der von Staatschef Robert Mugabe gef&#252;hrten ZANU-PF-Partei kritisiert. Die Stichwahl von Ende Juni, nach der sich Mugabe zum Sieger erkl&#228;rt hatte, spiegle nicht den Willen des Volkes wider, heisst es in einer gemeinsamen Erkl&#228;rung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HARARE &#8211; (APD) Die christlichen Kirchen in Simbabwe haben erstmals gemeinsam die j&#252;ngste Pr&#228;sidentenwahl als manipuliert verurteilt und das gewaltt&#228;tige Vorgehen der von Staatschef Robert Mugabe gef&#252;hrten ZANU-PF-Partei kritisiert. Die Stichwahl von Ende Juni, nach der sich Mugabe zum Sieger erkl&#228;rt hatte, spiegle nicht den Willen des Volkes wider, heisst es in einer gemeinsamen Erkl&#228;rung der Kirchen vom 15. Juli. Die Kirchenf&#252;hrer beklagen demnach die politische Gewalt im Land, die von Vertreibung und Folter bis Mord reiche und die Bev&#246;lkerung traumatisiert habe.</p>
<p>Das Land brauche nun eine Regierung der nationalen Einheit und einen &#8220;Geist der Vergebung&#8221;, heisst es weiter. Die christlichen Kirchen, denen sch&#228;tzungsweise die H&#228;lfte der zimbabwischen Bev&#246;lkerung angeh&#246;rt, k&#246;nnten zu dem Vers&#246;hnungsprozess beitragen. Allerdings gebe es derzeit in dem Land keine Kultur der Toleranz mehr, so der Generalsekret&#228;r der Katholischen Bischofskonferenz von Zimbabwe, Frederick Chiromba; &#8220;dabei k&#246;nnten wir bei aller Unterschiedlichkeit vereint sein.&#8221;<br />
<span id="more-121"></span><br />
Der Pr&#228;sidentschaftskandidat der oppositionellen &#8220;Bewegung f&#252;r den demokratischen Wandel&#8221; (MDC), Morgan Tsvangirai, hatte die erste Wahl Ende M&#228;rz laut fr&#252;hen Hochrechnungen gegen Mugabe gewonnen. Das offizielle Ergebnis machte hingegen eine Stichwahl erforderlich. Mugabes Partei ZANU-PF ging daraufhin mit Gewalt gegen Anh&#228;nger der MDC vor, weshalb Tsvangirai schliesslich auf seine Kandidatur verzichtete. Nach Angaben seiner Partei wurden seit M&#228;rz 113 MDC-Mitglieder get&#246;tet, 5.000 gelten als vermisst. Mehr als 200.000 Menschen sollen vertrieben worden sein.</p>
<p>Zu den Unterzeichnern der gemeinsamen Erkl&#228;rung geh&#246;ren die drei wichtigsten Kirchenverb&#228;nde des Landes, die Evangelische Allianz von Simbabwe (EFZ), die Katholische Bischofskonferenz von Simbabwe (CZBC) und der Kirchenrat von Simbabwe (ZCC).</p>
<p>Von den rund 15,5 Millionen Einwohnern Simbabwes sind zwischen 40 und 50 Prozent Christen (Protestanten, einschliesslich Adventisten, Anglikaner und Methodisten; r&#246;mische Katholiken sowie unabh&#228;ngige afrikanische Kirchen). Daneben gibt es kleinere Minderheiten von Muslimen, Juden und Anh&#228;nger von indigenen Religionen.</p>
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		<title>Paulusjahr &#8211; Apostel Paulus w&#228;re heute in 20 L&#228;ndern ein M&#228;rtyrer</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 17:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[FRANKFURT &#8211; (APD)  Der V&#246;lkerapostel Paulus h&#228;tte in mindestens zwanzig L&#228;ndern mit Gef&#228;ngnis oder Tod zu rechnen, w&#252;rde er wie zu seinen Lebzeiten heute als Missionar t&#228;tig sein. Darauf wies die Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM) anl&#228;sslich des Paulus-Jahres hin, das am 28. Juni von Papst Benedikt XVI. zusammen mit dem orthodoxen Patriarchen Bartholomaios [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FRANKFURT &#8211; (APD)  Der V&#246;lkerapostel Paulus h&#228;tte in mindestens zwanzig L&#228;ndern mit Gef&#228;ngnis oder Tod zu rechnen, w&#252;rde er wie zu seinen Lebzeiten heute als Missionar t&#228;tig sein. Darauf wies die Internationale Gesellschaft f&#252;r Menschenrechte (IGFM) anl&#228;sslich des Paulus-Jahres hin, das am 28. Juni von Papst Benedikt XVI. zusammen mit dem orthodoxen Patriarchen Bartholomaios in der Paulusbasilika in Rom er&#246;ffnet wird und bis zum 29. Juni 2009 dauern soll. Die IGFM sieht in dem Jubil&#228;umsjahr die Chance f&#252;r ein Aufeinanderzugehen der Religionen und ein Aufbrechen der Abschottungspolitik durch Antimissionsgesetze. Insbesondere die T&#252;rkei, auf dessen Gebiet Paulus vor 2000 Jahren geboren wurde, sollte sich bem&#252;hen, eine den EU-Standards entsprechende Religionsfreiheit anzuerkennen und durchzusetzen.<br />
<span id="more-118"></span><br />
In L&#228;ndern wie Nordkorea, Iran, Afghanistan oder Somalia w&#252;rde Paulus wahrscheinlich get&#246;tet; in L&#228;ndern mit angewandter Anti-Missions-Gesetzgebung, wie Algerien oder Teilen Indiens, w&#252;rde er f&#252;r mehrere Jahre eingesperrt, so die IGFM. In Pakistan oder im Irak h&#228;tte er aufgrund aktueller Tendenzen die Wahl zwischen Aufgabe seines Glaubens oder seinem Verschwinden. Gefahren f&#252;r missionierende Christen lauerten dort nach Angaben der IGFM durch die staatliche Gesetzgebung und durch nichtstaatliche religi&#246;se Akteure.</p>
<p>Selbst in seinem Heimatland T&#252;rkei &#8211; Paulus wurde um das Jahr 8 n. Chr. in der K&#252;stenstadt Tarsus geboren &#8211; w&#228;re sein &#220;berleben nicht gesichert. Als Hinweis f&#252;hrte die Menschenrechtsorganisation die nationalistisch-islamisch motivierten Morde seit 2006 an dem katholischen Priester Andrea Santoro, dem armenischen Zeitungsherausgeber Hrant Dink und den drei protestantischen Christen im Vorjahr in Malatya an. Immer wieder komme es vor, dass christliche Missionare und die christliche Mission in den Medien als Bedrohung des T&#252;rkentums schlecht gemacht w&#252;rden.</p>
<p>Die IGFM sieht das Paulus-Jahr, f&#252;r das auch Feiern in der T&#252;rkei ausgerichtet werden, als Chance, eine den EU-Standards entsprechende Religionsfreiheit durchzusetzen, wodurch entsprechend des Artikels 18 der Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte die Freiheit gew&#228;hrleistet w&#252;rde, “seine Religion oder &#220;berzeugung zu wechseln” sowie “seine Religion oder &#220;berzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der &#214;ffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Aus&#252;bung, Gottesdienst und Vollziehen von Riten zu bekunden”.</p>
<p>Nach Ansicht der IGFM sollte der t&#252;rkische Staat deshalb die seit 1971 verwehrte orthodoxe Priesterausbildung wieder zulassen, wozu beispielsweise auch die Wiederer&#246;ffnung des Priesterseminars auf der Insel Chalki geh&#246;re, sowie den Kirchen einen ordentlichen Rechtsstatus und damit Rechtssicherheit gew&#228;hren. Die befristete Zulassung eines als Museum genutzten Geb&#228;udes in Tarsus als Kirche und Verbesserungen des “Christen-Bildes” in Presseberichten und in Fernsehserien, wie dem “Tal der W&#246;lfe”, seien in Europa positiv aufgenommen worden. Allerdings m&#252;ssten auch die Schulb&#252;cher von historisch falschen und christenfeindlichen Passagen bereinigt werden.</p>
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		<title>Simbabwe: internationale &#246;kumenische Organisationen fordern st&#228;rkere internationale Anstrengungen</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2008/06/26/simbabwe-internationale-oekumenische-organisationen-fordern-staerkere-internationale-anstrengungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; Zwei internationale &#246;kumenische Organisationen appellieren an die UNO, die S&#252;dafrikanische Entwicklungsgemeinschaft und die Afrikanische Union, &#8220;[ihre] Anstrengungen im Blick auf die sich rapide verschlechternde Lage in Simbabwe zu verst&#228;rken&#8221;. Zu den wichtigsten Anliegen z&#228;hlen die Bereitstellung von Nothilfe, eine Verschiebung der Stichwahl und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, zum Schutz der Menschen einzugreifen.
In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; Zwei internationale &#246;kumenische Organisationen appellieren an die UNO, die S&#252;dafrikanische Entwicklungsgemeinschaft und die Afrikanische Union, &#8220;[ihre] Anstrengungen im Blick auf die sich rapide verschlechternde Lage in Simbabwe zu verst&#228;rken&#8221;. Zu den wichtigsten Anliegen z&#228;hlen die Bereitstellung von Nothilfe, eine Verschiebung der Stichwahl und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, zum Schutz der Menschen einzugreifen.</p>
<p>In einem am Dienstag in Genf ver&#246;ffentlichten Brief ersuchen der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) und der Christliche Studentenweltbund (WSCF) die drei internationalen Einrichtungen, &#8220;den humanit&#228;ren Bed&#252;rfnissen des simbabwischen Volkes, seiner freien Religionsaus&#252;bung, der Destabilisierung der politischen Situation und der Dringlichkeit einer Beendigung der Menschenrechtsverletzungen h&#246;chste Aufmerksamkeit&#8221; zu schenken.<br />
<span id="more-116"></span><br />
In dem gemeinsamen Brief wird eine &#8220;internationale Intervention&#8221; zur Verteilung von Nahrungsmittelhilfen gefordert, da die Menschen &#8220;in einigen Gebieten Simbabwes akut von Hungersnot bedroht&#8221; sind. Ferner wird die Notwendigkeit einer politischen L&#246;sung unterstrichen, die &#8220;unter Umst&#228;nden eine Verschiebung der Wahl erforderlich macht&#8221;. Zudem sei es wichtig, dass die Gewaltt&#228;ter vor Gericht zur Verantwortung gezogen w&#252;rden. &#8220;Es darf keine Straffreiheit geben&#8221;, hei&#223;t es in dem Brief.</p>
<p>&#8220;Wir haben von unseren Br&#252;dern und Schwestern in Simbabwe erfahren, dass einige Kirchen daran gehindert werden, Gottesdienste abzuhalten, w&#228;hrend Gottesdienstbesucher in anderen F&#228;llen mit Gewalt auseinandergetrieben wurden. Diese Zust&#228;nde, die in den Medien auf wenig Interesse sto&#223;en, sind inakzeptabel und erfordern dringend die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft&#8221;, wird in dem von &#214;RK-Generalsekret&#228;r Samuel Kobia und WSCF-Generalsekret&#228;r Michael Wallace unterzeichneten Brief betont.</p>
<p>Ferner wird darauf verwiesen, dass die internationale Gemeinschaft &#8220;in Extremsituationen die Pflicht hat […], im Interesse und zum Schutz der Menschen in die internen Angelegenheiten eines Staates einzugreifen&#8221;, ein Prinzip, das als &#8220;Schutzpflicht&#8221; bekannt ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#214;RK ruft Kirchen weltweit zum Gebet f&#252;r Simbabwe auf</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2008/06/18/oerk-ruft-kirchen-weltweit-zum-gebet-fuer-simbabwe-auf/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 07:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[(&#214;RK) &#8211; Kirchen in aller Welt sind eingeladen, am Sonntag, 22. Juni, einen Tag des Gebets f&#252;r Simbabwe abzuhalten. Er soll eine Zeit einleiten, um regelm&#228;&#223;ig f&#252;r Bev&#246;lkerung und Regierung des gegenw&#228;rtig vor gro&#223;en Herausforderungen stehenden afrikanischen Landes zu beten.
Der Tag des Gebets f&#252;r Simbabwe wurde von simbabwischen Christinnen und Christen initiiert und findet kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(&#214;RK) &#8211; Kirchen in aller Welt sind eingeladen, am Sonntag, 22. Juni, einen Tag des Gebets f&#252;r Simbabwe abzuhalten. Er soll eine Zeit einleiten, um regelm&#228;&#223;ig f&#252;r Bev&#246;lkerung und Regierung des gegenw&#228;rtig vor gro&#223;en Herausforderungen stehenden afrikanischen Landes zu beten.</p>
<p>Der Tag des Gebets f&#252;r Simbabwe wurde von simbabwischen Christinnen und Christen initiiert und findet kurz vor der Stichwahl um das Pr&#228;sidentenamt statt, die am Freitag, 27. Juni, abgehalten werden soll.<span id="more-109"></span></p>
<p>&#8220;Die Bedeutung dieser Wahl &#8211; ihr fairer Ablauf, ihr Ergebnis und ihre Nachwirkungen &#8211; kann gar nicht hoch genug bewertet werden&#8221;, erkl&#228;rt der Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Pfarrer Dr. Samuel Kobia, in einem Schreiben an die Mitgliedskirchen des &#214;RK. Weiter hei&#223;t es dort: &#8220;Die kommenden Wochen stellen die Bev&#246;lkerung Simbabwes und die Welt vor die Herausforderung, Mittel und Wege zu finden, wie Gewalt in der Aus&#252;bung von Demokratie &#252;berwunden werden kann. Was geschieht, wird sich auswirken auf die Zukunft dieses Landes und der Region.&#8221; </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Basel: &#214;kumenischer Er&#246;ffnungsgottesdienst zur &#8220;Euro 08&#8243;</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2008/06/05/basel-oekumenischer-eroeffnungsgottesdienst-zur-euro-08/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 05:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BASEL (APD) &#8211; Christen aus der Region Basel und dem benachbarten franz&#246;sischen und s&#252;ddeutschen Umland feiern am Freitag, 6. Juni, auf dem M&#252;nsterplatz der &#8220;Host City Basel&#8221; f&#252;r die &#8220;Euro 08&#8243; einen bunten Open Air-Gottesdienst f&#252;r Jung und Alt, mit englischer &#220;bersetzung.
Im Rahmen des Engagements der Schweizer Kirchen f&#252;r die Fussball-Europameisterschaft setzen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BASEL (APD) &#8211; Christen aus der Region Basel und dem benachbarten franz&#246;sischen und s&#252;ddeutschen Umland feiern am Freitag, 6. Juni, auf dem M&#252;nsterplatz der &#8220;Host City Basel&#8221; f&#252;r die &#8220;Euro 08&#8243; einen bunten Open Air-Gottesdienst f&#252;r Jung und Alt, mit englischer &#220;bersetzung.</p>
<p>Im Rahmen des Engagements der Schweizer Kirchen f&#252;r die Fussball-Europameisterschaft setzen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz, die Evangelische Allianz Basel, die r&#246;misch-katholische und die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Stadt mit dem Gottesdienst am Vorabend des Er&#246;ffnungsspiels einen besonderen Akzent.<br />
<span id="more-108"></span><br />
Der Gottesdienst f&#252;r Jung und Alt steht unter dem Motto &#8220;Leben, mehr als 90 Minuten&#8221;. Die &#8220;Trialogpredigt&#8221; halten Claudia Haslebacher von der evangelisch-methodistischen, Hermann Wey von der katholischen und Bruno Waldvogel-Frei von der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Nach der Predigt werden pers&#246;nliche Gebetsanliegen an Ballonen in den Himmel steigen.</p>
<p>Als &#8220;Special Guests&#8221; erwarten die Organisatoren G&#228;ste aus der Welt des Fussballs. Das Grusswort spricht der Basler Regierungsrat Christoph Eymann. F&#252;r die musikalischen und t&#228;nzerischen Darbietungen sorgen die &#8220;RegioPraiseNight-Band&#8221; und die Tanzgruppe &#8220;roundabout&#8221;.</p>
<p>Anschliessend an den Gottesdienst bestehe gen&#252;gend Zeit, um zu Fuss zur offiziellen Basler &#8220;Euro 08&#8243;-Er&#246;ffnungsfeier auf das Kasernenareal in Kleinbasel zu gehen, so die Veranstalter.</p>
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		<title>Taizé Jugendtreffen in Genf &#8211; &#214;kumenisches Zentrum hie&#223; junge Menschen aus aller Welt willkommen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 16:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; Das &#214;kumenische Zentrum in Genf hie&#223; &#252;ber den Jahreswechsel junge Menschen von nah und fern willkommen und &#246;ffnete seine T&#252;ren f&#252;r eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des Programms des 30. Europ&#228;ischen Jugendtreffens, das von der Taizé-Gemeinschaft und den Genfer Kirchen organisiert wurde.
Vom 28. Dezember 2007 bis zum 1. Januar 2008 waren rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; Das &#214;kumenische Zentrum in Genf hie&#223; &#252;ber den Jahreswechsel junge Menschen von nah und fern willkommen und &#246;ffnete seine T&#252;ren f&#252;r eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des Programms des 30. Europ&#228;ischen Jugendtreffens, das von der Taizé-Gemeinschaft und den Genfer Kirchen organisiert wurde.</p>
<p>Vom 28. Dezember 2007 bis zum 1. Januar 2008 waren rund 40 000 junge Menschen aus ganz Europa und von anderen Kontinenten bei Kirchengemeinden und Familien in Genf und Umgebung (Schweiz und Frankreich) zu Gast.</p>
<p>Auf dieser Etappe des &#8220;Pilgerwegs des Vertrauens auf der Erde&#8221; f&#252;hrten die jungen Erwachsenen Gespr&#228;che miteinander, sie meditierten, sangen und beteten und konnten an einem intensiven Programm teilnehmen, f&#252;r die das &#214;kumenische Zentrum und die dort angesiedelten &#246;kumenischen Organisationen Gastgeber waren. </p>
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		<title>Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz hat neue Generalsekret&#228;rin</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 12:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ACK]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BERN &#8211; (APD) Am 1. August &#252;bernimmt die katholische Religionsp&#228;dagogin und Medienfrau Christiane Faschon (55) das Amt als Generalsekret&#228;rin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). Sie tritt damit die Nachfolge des Protestanten Georg Schubert an. Schubert war seit Januar 2003 zu 50-Prozent als Sekret&#228;r der AGCK-CH t&#228;tig und hat jetzt innerhalb der Communit&#228;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERN &#8211; (APD) Am 1. August &#252;bernimmt die katholische Religionsp&#228;dagogin und Medienfrau Christiane Faschon (55) das Amt als Generalsekret&#228;rin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). Sie tritt damit die Nachfolge des Protestanten Georg Schubert an. Schubert war seit Januar 2003 zu 50-Prozent als Sekret&#228;r der AGCK-CH t&#228;tig und hat jetzt innerhalb der Communit&#228;t Don Camillo, der er angeh&#246;rt, zus&#228;tzliche Aufgaben &#252;bernommen.</p>
<p>Die neue Generalsekret&#228;rin stammt aus Berg (TG). Sie ist als dipl. Religionsp&#228;dagogin und Fachjournalistin sowie als Dozentin f&#252;r interkulturelle Themen t&#228;tig.<span id="more-81"></span></p>
<p>In einer Zeit grosser gesellschaftlicher und kultureller Umbr&#252;che m&#246;chte Faschon, nach eigenen Angaben, dazu beitragen, dass die Kirche st&#228;rker ins &#246;ffentliche Bewusstsein ger&#252;ckt werde. Sie wolle sich deshalb daf&#252;r einsetzen, dass die in der Schweiz vertretenen Kirchen in Zukunft aus dem Gemeinsamen heraus handeln und als eine Stimme in der &#214;ffentlichkeit geh&#246;rt werden. Die Verschiedenheit der Kirchen betrachte sie als einen Reichtum: &#8220;Ich bin &#252;berzeugt, dass die Kirchen ernster genommen werden, wenn sie sich auf das Gemeinsame besinnen und mit einer Stimme in der &#214;ffentlichkeit auftreten“, so Faschon.</p>
<p>Faschon geh&#246;rt europaweit zu den wenigen r&#246;misch-katholischen Frauen, die einem nationalen Kirchenrat als Generalsekret&#228;rin vorsteht. Auch der &#8220;Rat der Kirchen in den Niederlanden&#8221; hat mit Pfarrerin Ineke Bakker seit zw&#246;lf Jahren eine Frau als Generalsekret&#228;rin. Die Theologin Ineke Bakker wird allerdings den Rat im Oktober verlassen, um die Leitung der holl&#228;ndischen Stiftung Oikos, einer &#246;kumenische Nichtregierungsorganisation, zu &#252;bernehmen. Im Nachbarland &#214;sterreich amtierte die katholische Oberin und Professorin Christine Gleixner vom Januar 2000 bis Ende Dezember 2005 als Vorsitzende des &#214;kumenischen Rates der Kirchen in &#214;sterreich (&#214;RK&#214;). Zuvor war die Ordensfrau von 1996 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende des &#214;RK&#214;.</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz ist vor &#252;ber dreissig Jahren mit dem Ziel gegr&#252;ndet worden, die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Kirchen zu f&#246;rdern. Ihr geh&#246;ren zurzeit zehn Kirchen und kirchliche Organisationen an. Pr&#228;sident der AGCK-CH ist derzeit der reformierte Pfarrer Ruedi Heinzer (Spiez).</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.agck.ch/">http://www.agck.ch/</a></p>
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		<title>Schweizer Delegation reist mit gemischten Gef&#252;hlen zur &#214;kumene-Konferenz nach Sibiu</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 14:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[KEK]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BERN/Z&#220;RICH &#8211; (APD) Vom 4. bis 9. September findet in der rum&#228;nischen Stadt Sibiu (Hermannstadt) die &#8220;Dritte Europ&#228;ische &#214;kumenische Versammlung&#8221; (E&#214;V3) statt, an der auch rund 40 Delegierte aus Schweizer Kirchen teilnehmen.
Die E&#214;V3 wird von der &#8220;Konferenz Europ&#228;ischer Kirchen&#8221; (KEK) und dem &#8220;Rat der Europ&#228;ischen Bischofskonferenzen&#8221; (CCEE) veranstaltet und steht unter dem Motto &#8220;Das Licht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERN/Z&#220;RICH &#8211; (APD) Vom 4. bis 9. September findet in der rum&#228;nischen Stadt Sibiu (Hermannstadt) die &#8220;Dritte Europ&#228;ische &#214;kumenische Versammlung&#8221; (E&#214;V3) statt, an der auch rund 40 Delegierte aus Schweizer Kirchen teilnehmen.</p>
<p>Die E&#214;V3 wird von der &#8220;Konferenz Europ&#228;ischer Kirchen&#8221; (KEK) und dem &#8220;Rat der Europ&#228;ischen Bischofskonferenzen&#8221; (CCEE) veranstaltet und steht unter dem Motto &#8220;Das Licht Christi scheint &#252;ber allen. Hoffnung auf Erneuerung und Einheit in Europa&#8221;. An der E&#214;V3 nehmen etwa 2.100 Delegierte aus den Kirchen der KEK und CCEE teil. Hinzu kommen weitere 400 G&#228;ste, Mitarbeiter und Medienvertreter.</p>
<p>Der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) kommt nach eigenen Angaben eine wichtige Funktion als Koordinationsgremium f&#252;r die gesamte Schweizer Delegation zu. In Sibiu sollen Anliegen eingebracht, die am 10. M&#228;rz anl&#228;sslich eines Schweizer Vorbereitungstreffens mit 200 Teilnehmern in Lausanne diskutiert und erarbeitet wurden. Seit Januar 2006 haben europaweit &#252;ber 50 nationale und regionale &#246;kumenische Treffen stattgefunden, deren Ergebnisse in die Beratungen der E&#214;V3 einfliessen sollen. An der Versammlung in Sibiu stehen neun Themenbereichen zur Diskussion: Einheit (unter den Kirchen), Spiritualit&#228;t, Zeugnis, Europa, Migration, Religionen, Sch&#246;pfung, Friede und Gerechtigkeit.<br />
<span id="more-78"></span><br />
Unter dem Versammlungsmotto &#8220;Das Licht Christi scheint &#252;ber allen&#8221; sollen die Beitr&#228;ge der Teilnehmerkirchen f&#252;r das Zusammenwachsen Europas in die &#214;ffentlichkeit getragen und der gemeinsame Glaube gefeiert werden. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz ruft deshalb die Christen im Lande auf, die Delegierten aus der Schweiz sowie die Versammlung mit ihrem Gebet zu begleiten.</p>
<p>Statt Versammlung der Basisbewegung jetzt Spitzentreffen der Kirchenf&#252;rsten?</p>
<p>Der Pr&#228;sident der AGCK-CH, Pfarrer Ruedi Heinzer, wies jetzt darauf hin, dass das Treffen in Sibiu anders sein wird als die Versammlungen von Basel (1989) und Graz (1997): &#8220;Sibiu wird ein Treffen der Kirchenleitungen sein; eine Basisbewegung hat buchst&#228;blich nicht Platz.&#8221; Dies sei schade, &#8220;denn Kirchenleitungen m&#252;ssten im direkten Gespr&#228;ch merken, dass die gegenw&#228;rtige Profilneurose nicht ist, was die Ortsgemeinden brauchen. Sie brauchen &#246;ffentliche Entscheide zur gegenseitigen vollen Anerkennung als Kirchen und konkrete Massnahmen zum Abbau der Hecken und Z&#228;une“, so Heinzer.</p>
<p>Der reformierte Pfarrer teilt dabei die Meinung des deutschen Bundespr&#228;sidenten Horst K&#246;hler, der anl&#228;sslich eines Vorbereitungstreffens zur E&#214;V3 in Wittenberg zu bedenken gab: &#8220;Mir scheint, die &#214;kumene braucht neuen Schwung. Liebe Theologen, ich weiss, Sie haben Ihre Gr&#252;nde f&#252;r die Unterschiede. Jahrhunderte lang getrennte theologische und glaubenspraktische Entwicklung l&#228;sst sich nicht einfach aufheben. Dennoch: In den Gemeinden bleibt der Wunsch nach mehr Gemeinschaft, nach gr&#246;sserer Ann&#228;herung.&#8221;</p>
<p>Nach Meinung von Bischof Dr. Gerhard Feige, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz f&#252;r die E&#214;V3, l&#228;sst sich die Einheit der Christen &#8220;nicht ‚von unten&#8217; organisieren, sondern muss sich &#8220;von oben&#8217; einsenken. Ohne Gebet, gegenseitiges Verzeihen, pers&#246;nliche Bekehrung, dem&#252;tigen Dienst und selbstlose Liebe w&#252;rde &#246;kumenischem Engagement die Mitte fehlen,&#8221; so Feige. Das gemeinsame Gebet und das Erleben der unterschiedlichen Fr&#246;mmigkeitsformen der r&#246;misch-katholischen Kirche, des Protestantismus und der Orthodoxie geh&#246;ren zu den grundlegenden Elementen dieses E&#214;V3-Prozesses.</p>
<p>R&#246;mischer Alleinvertretungsanspruch br&#252;skiert &#214;kumene</p>
<p>Auf der Versammlung in Sibiu, der Schnittstelle Europas zwischen Katholizismus, Orthodoxie und Reformation wird der Alleinvertretungsanspruch der r&#246;misch-katholischen Kirche im Christentum, wie er jetzt in einem &#8220;Antworten-Katalog&#8221; der vatikanischen Glaubenskongregation &#8220;auf Fragen zu einigen Aspekten bez&#252;glich der Lehre &#252;ber die Kirche&#8221; zementiert wurde, sicherlich konkrete Auswirkungen zeigen.</p>
<p>Von einem solchen Papier gehe ein falsches Signal aus, erkl&#228;rte Pfarrer Thomas Wipf. Der reformierte Theologe ist neben seinem Engagement als AGCK-Pr&#228;sidiumsmitglied auch Ratspr&#228;sident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) und Pr&#228;sident des Dachverbands &#8220;Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa&#8221; (GEKE).</p>
<p>&#8220;Die Herausforderungen dieser Welt schreien f&#246;rmlich danach, dass die Kirchen zusammenarbeiten. Gemeinschaft ist kein hehres Ziel, sondern unsere Aufgabe. Klarheit in der Lehre ist eminent wichtig &#8211; aber Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst ist das, was die Welt von uns erwartet“, erkl&#228;rte Wipf.</p>
<p>Wipf w&#246;rtlich: &#8220;&#214;kumenisch so weitreichende Aussagen bed&#252;rfen einer st&#228;rkeren argumentativen Grundlage.&#8221; Dem Selbstverst&#228;ndnis der r&#246;misch-katholischen Kirche k&#246;nne zudem vom evangelischen Verst&#228;ndnis her nicht zugestimmt werden. Die Reformation habe den Blick auf die urspr&#252;nglichen Kennzeichen der Kirche gelenkt. Diese seien die reine Predigt des Evangeliums und die rechte Verwaltung der Sakramente. Wipf w&#246;rtlich: &#8220;Das – und nicht mehr – braucht es, um als authentischer Ausdruck der einen Kirche Jesu Christi gelten zu k&#246;nnen&#8221;. Die Gleichsetzung einer verfassten Kirche mit der geglaubten Kirche Jesu Christi sei aus evangelischer Sicht undenkbar. &#8220;Alles &#196;usserliche ist fehlbar, also auch die evangelische und die r&#246;misch-katholische Kirche&#8221;, so Wipf in einer Stellungnahme als weiter. </p>
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