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	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; Politik</title>
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	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
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		<title>UNO-Generalsekret&#228;r f&#252;r weitere Zusammenarbeit mit r&#246;misch-katholischer Kirche</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2009/04/24/uno-generalsekretaer-fuer-weitere-zusammenarbeit-mit-roemisch-katholischer-kirche/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 07:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisch]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[NEW YORK &#8211; (APD) Der Generalsekret&#228;r der Vereinten Nationen (UNO), Ban Ki-moon, hat eine weitere Zusammenarbeit mit der r&#246;misch-katholischen Kirche zugesichert, um &#8220;eine Welt von bleibender Gerechtigkeit und Frieden&#8221; zu schaffen.
Die Vereinten Nationen mit ihren 192 Mitgliedsstaaten vertreten keine Religion, sagte UN-Generalsekret&#228;r Ban bei einer Veranstaltung zum ersten Jahrestag der Rede Papst Benedikts XVI. vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NEW YORK &#8211; (APD) Der Generalsekret&#228;r der Vereinten Nationen (UNO), Ban Ki-moon, hat eine weitere Zusammenarbeit mit der r&#246;misch-katholischen Kirche zugesichert, um &#8220;eine Welt von bleibender Gerechtigkeit und Frieden&#8221; zu schaffen.</p>
<p>Die Vereinten Nationen mit ihren 192 Mitgliedsstaaten vertreten keine Religion, sagte UN-Generalsekret&#228;r Ban bei einer Veranstaltung zum ersten Jahrestag der Rede Papst Benedikts XVI. vor den Vereinten Nationen in New York. Trotzdem teile er viele gemeinsame Werte mit dem Papst, allen voran den Glauben an die angeborene W&#252;rde und die gleichen Rechte f&#252;r jedes menschliche Wesen, so Ban Ki-moon.<span id="more-167"></span></p>
<p>Gemeinsame Anliegen von UNO und r&#246;misch-katholischer Kirche seien auch der Kampf gegen Armut und Ungleichheit, der Einsatz f&#252;r Menschenrechte, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit sowie zur Konfliktpr&#228;vention und gegen Kernwaffen, betonte der UN-Chefbeamte. Papst Benedikt sprach 2008 als dritter Papst vor der UNO. In seiner Rede bekr&#228;ftigte er die Bedeutung der Menschenrechte und betonte zugleich, dass diese Rechte der &#8220;Offenheit auf Gott&#8221; verpflichtet seien.</p>
<p>Als erster Pontifex besuchte Papst Paul VI. im Oktober 1965 die Vereinten Nationen. Papst Johannes Paul II. sprach 1979 und 1995 vor der Staatengemeinschaft. Der Heilige Stuhl, wie der Vatikan v&#246;lkerrechtlich heisst, ist auf eigenen Wunsch hin kein UN-Mitglied, hat aber seit 1964 permanenten Beobachterstatus.</p>
<p>Der s&#252;dkoreanische Diplomat und Politiker Ban wurde im Dezember 2006 als Generalsekret&#228;r der Vereinten Nationen vereidigt und trat sein Amt offiziell am 1. Januar 2007 an. Von 2004 bis 2006 war Ban Aussenminister S&#252;dkoreas.</p>
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		<title>S&#252;dossetien: Dringender Friedensaufruf des georgischen Patriarchen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 18:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orthodoxie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[TIFLIS &#8211; (APD) Der georgisch-orthodoxe Katholikos-Patriarch Elias II. hat sowohl die georgischen Beh&#246;rden als auch die S&#252;dosseten dringend aufgefordert, &#8220;keine Anstrengung zu unterlassen, um zu einem Waffenstillstand zu kommen und alle Probleme friedlich zu l&#246;sen&#8221;. S&#252;dossetien liegt im Norden Georgiens an der Grenze zur russischen Teilrepublik Nordossetien.
Das m&#252;sse im Interesse aller sein, &#8220;die das menschliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TIFLIS &#8211; (APD) Der georgisch-orthodoxe Katholikos-Patriarch Elias II. hat sowohl die georgischen Beh&#246;rden als auch die S&#252;dosseten dringend aufgefordert, &#8220;keine Anstrengung zu unterlassen, um zu einem Waffenstillstand zu kommen und alle Probleme friedlich zu l&#246;sen&#8221;. S&#252;dossetien liegt im Norden Georgiens an der Grenze zur russischen Teilrepublik Nordossetien.</p>
<p>Das m&#252;sse im Interesse aller sein, &#8220;die das menschliche Leben und die friedliche Entwicklung hochsch&#228;tzen&#8221;, heisst es in einer am 8. August ver&#246;ffentlichten Botschaft des Katholikos-Patriarchen. Jahrhundertealte Freundschaft und famili&#228;re Beziehungen w&#252;rden das georgische und das ossetische Volk verbinden, erinnerte Elias II. Noch wichtiger sei aber, dass die beiden V&#246;lker durch ihr christliches Bekenntnis geeint seien: &#8220;Wir m&#252;ssen friedlich zusammenleben ohne Blutvergiessen&#8221;.<span id="more-124"></span></p>
<p>Bereits im Mai hatte der Patriarch leidenschaftlich an die georgischen, s&#252;dossetischen und abchasischen Politiker appelliert, alle Probleme &#8220;durch friedlichen Dialog&#8221; zu l&#246;sen. W&#246;rtlich sagte Elias II. damals: &#8220;Alle bewaffneten Konflikte oder milit&#228;rischen Aktionen sind inakzeptabel, weil sie zu un&#252;bersehbaren Konsequenzen f&#252;hren&#8221;. Die georgisch-orthodoxe Kirche werde alles tun, um das Vertrauen zwischen Georgiern, S&#252;dosseten und Abchasen wiederherzustellen, &#8220;sodass ein geordnetes Zusammenleben m&#246;glich ist&#8221;.</p>
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		<title>&#8220;Brot f&#252;r die Welt&#8221; kritisiert: G 8-Gipfel in Japan doppelt gescheitert</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 12:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfswerke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[STUTTGART &#8211; Nach Einsch&#228;tzung der evangelischen Entwicklungshilfeorganisation &#8220;Brot f&#252;r die Welt&#8221; ist der G 8-Gipfel in Japan doppelt gescheitert. &#8220;Die selbsternannten Weltf&#252;hrer speisen uns mit Absichtserkl&#228;rungen ab, wo wir kurzfristig wirksame Ma&#223;nahmen und langfristig &#252;berzeugende Visionen erwartet haben, um den Tsunami aus Hunger und Klimawandel zu bew&#228;ltigen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Armen&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>STUTTGART &#8211; Nach Einsch&#228;tzung der evangelischen Entwicklungshilfeorganisation &#8220;Brot f&#252;r die Welt&#8221; ist der G 8-Gipfel in Japan doppelt gescheitert. &#8220;Die selbsternannten Weltf&#252;hrer speisen uns mit Absichtserkl&#228;rungen ab, wo wir kurzfristig wirksame Ma&#223;nahmen und langfristig &#252;berzeugende Visionen erwartet haben, um den Tsunami aus Hunger und Klimawandel zu bew&#228;ltigen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Armen&#8221;, kritisiert Thomas Hirsch, Klimaexperte bei &#8220;Brot f&#252;r die Welt&#8221;. Die Klima- und Hungerkrise werde so weitere Millionen von Opfern kosten, warnte er.</p>
<p>Die gemeinsame Erkl&#228;rung zu Klimawandel und Energiesicherheit, auf die sich die G 8-Staaten und die wirtschaftlich schnell wachsenden Staaten Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, S&#252;dkorea, Mexiko und S&#252;dafrika heute geeinigt haben, bleibt nach Ansicht der Organisation sogar noch deutlich hinter der eigentlichen Abschlusserkl&#228;rung der G 8 zur&#252;ck, weil jegliche Konkretisierung fehle. &#8220;Das zeigt, dass es unter den Wirtschaftsm&#228;chten an Ernsthaftigkeit, Entschlossenheit und Vertrauen fehlt. Die G 8, die allein fast zwei Drittel der Treibhausgase zu verantworten haben, werden ihrer Vorbild- und F&#252;hrungsrolle nicht gerecht&#8221;, hei&#223;t es weiter.<br />
<span id="more-120"></span><br />
&#8220;R&#252;ckschritt statt Fortschritt&#8221; &#8211; so fasst Sushovan Dhar von der indischen Partnerorganisation &#8220;Vikas Adhhyayan Kendra&#8221; (VAK) die ungen&#252;genden Gipfelergebnisse zusammen. Auch die prominente indische B&#252;rgerrechtlerin Vandana Shiva, ebenfalls &#8220;Brot f&#252;r die Welt&#8221;-Partnerin, kritisiert, dass die G 8 ihre Verantwortung gegen&#252;ber den Armen nicht wahrnehmen, die zutiefst ungerechten Weltwirtschaftsstrukturen zu &#228;ndern, um den Hunger zu besiegen.</p>
<p>&#8220;Es ist fast schon zynisch: Der millionenfachen Verletzung des Menschenrechts auf Nahrung wird nicht begegnet, wenn die Abschlusserkl&#228;rung zwar mit gro&#223;er Sorge anerkennt, dass die Hungerkrise strukturelle Ursachen habe, dann aber keine konkreten L&#246;sungsschritte beschlossen werden, diese zu &#252;berwinden&#8221;, erl&#228;utert Carolin Callenius, Ern&#228;hrungsexpertin von &#8220;Brot f&#252;r die Welt&#8221;. Der Gipfel habe im Kampf gegen den Hunger nichts gebracht, f&#252;gt sie hinzu.</p>
<p>Eine ausf&#252;hrliche Bewertung der Ergebnisse sowie das Hintergrundpapier &#8220;G8-Gipfel: Jetzt richtig die Weichen f&#252;r mehr Ern&#228;hrungssicherheit stellen&#8221; k&#246;nnen Sie herunterladen unter <a href="http://www.brot-fuer-die-welt.de/g8">www.brot-fuer-die-welt.de/g8</a>.</p>
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		<title>Vertreter der Weltreligionen beraten anl&#228;sslich des G8-Gipfels in Japan &#252;ber Klimawandel und Armutsbek&#228;mpfung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 05:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[HANNOVER &#8211; Hochrangige Vertreter des Christentums, des Islams, des Judentums, des Buddhismus, des Hinduismus, des Schintoismus und indigener Religionen aus den G8-Staaten, aus dem Nahen Osten, aus Afrika und Asien kommen vom 2. bis 3. Juli, unmittelbar vor dem n&#228;chsten G8-Treffen in Japan, zu einem „World Religious Leaders Summit for Peace“ im japanischen Sapporo zusammen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HANNOVER &#8211; Hochrangige Vertreter des Christentums, des Islams, des Judentums, des Buddhismus, des Hinduismus, des Schintoismus und indigener Religionen aus den G8-Staaten, aus dem Nahen Osten, aus Afrika und Asien kommen vom 2. bis 3. Juli, unmittelbar vor dem n&#228;chsten G8-Treffen in Japan, zu einem „World Religious Leaders Summit for Peace“ im japanischen Sapporo zusammen. Aus Deutschland wird der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, zu der Konferenz reisen. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Themen Klimawandel, Armutsbek&#228;mpfung, nukleare Abr&#252;stung, Terrorismus und Gewalt. Im vergangenen Jahr hatte ein solches Treffen vor dem G8-Gipfel von Heiligendamm auf Einladung des EKD-Ratsvorsitzenden in K&#246;ln stattgefunden.<br />
<span id="more-114"></span><br />
Wolfgang Huber betonte im Vorfeld der Konferenz in Sapporo die Bedeutung der interreligi&#246;sen Beratungen. „Die Globalisierung der M&#228;rkte erfordert eine Globalisierung der Verantwortung. Ohne die Unterschiede zwischen den Religionen zu nivellieren, nehmen die Religionsgemeinschaften ihre Verantwortung auf diese Weise konstruktiv wahr. Sie mahnen zum Respekt vor der Sch&#246;pfung, sprechen sich f&#252;r die Beteiligungsrechte der &#196;rmsten aus und lassen auch die Stimme der L&#228;nder des S&#252;dens nicht au&#223;en vor.“ Aufgrund der positiven Erfahrungen seien sich die Teilnehmer der Konferenz im vergangenen Jahr, die mit dem „Ruf aus K&#246;ln“ beendet worden war, schnell einig gewesen, dass es auch im Vorfeld des G8-Gipfels in Japan ein Religionsf&#252;hrertreffen geben sollte. Am Schluss der zweit&#228;gigen Konferenz in Sapporo soll wiederum ein Dokument verabschiedet und der japanischen Regierung als Gastgeber der G8-Staats- und Regierungschefs &#252;bergeben werden.</p>
<p>Unter den mehr als 50 eingeladenen Vertretern der Weltreligionen sind Vertreter der Anglikanischen Kirche, lutherischer und reformierter Kirchen, der r&#246;misch-katholischen Kirchen und orthodoxer Kirchen ebenso wie namhafte Vertreter des Islams, des Judentums und &#246;stlicher Religionen.</p>
<p>Zum ersten Mal fand eine &#228;hnliche Konferenz mit Vertretern christlicher Kirchen anl&#228;sslich des G8-Gipfels in Schottland im Jahr 2005 statt. In Russland wurde dann anl&#228;sslich des G8-Gipfels 2006 ein „Religious Leaders Summit“ mit Vertretern der verschiedenen Weltreligionen veranstaltet.</p>
<p><em>Pressestelle der EKD</em></p>
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		<title>&#214;kumenischer Gottesdienst zum &#8220;Tag des Grundgesetzes&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 19:53:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; Gemeinsam mit dem &#8220;B&#252;ndnis f&#252;r Demokratie und Toleranz&#8221; laden die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Kirche auch in diesem Jahr am Verfassungstag zu einem &#246;kumenischen Gottesdienst ein. Der Gottesdienst findet am kommenden Mittwoch, 23. Mai, in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Ged&#228;chtnis-Kirche statt. Er beginnt um 10 Uhr. Eingeladen sind insbesondere zivilgesellschaftlich engagierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; Gemeinsam mit dem &#8220;B&#252;ndnis f&#252;r Demokratie und Toleranz&#8221; laden die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Kirche auch in diesem Jahr am Verfassungstag zu einem &#246;kumenischen Gottesdienst ein. Der Gottesdienst findet am kommenden Mittwoch, 23. Mai, in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Ged&#228;chtnis-Kirche statt. Er beginnt um 10 Uhr. Eingeladen sind insbesondere zivilgesellschaftlich engagierte junge Menschen und Vertreter von Einrichtungen, die sich gegen Extremismus und Gewalt in der Gesellschaft einsetzen.</p>
<p>Der Gottesdienst wird von der Dienststelle des Bevollm&#228;chtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europ&#228;ischen Union und vom Kommissariat der Deutschen Bisch&#246;fe in Berlin veranstaltet. F&#252;r die Koptisch-Orthodoxe Kirche wird Bischof Damian teilnehmen. F&#252;r die musikalische Begleitung sorgt der Berliner Gospelchor &#8220;Spirited&#8221; unter der Leitung von Christoph Zschunke.<br />
<span id="more-57"></span><br />
Im Rahmen einer mehrt&#228;gigen Tagung, zu der Jugendliche, die sich gegen fremdenfeindlich, rassistisch und antisemitisch motivierte Gewalt engagieren, aus der gesamten Bundesrepublik nach Berlin eingeladen sind, bildet der Gottesdienst den Auftakt f&#252;r die Veranstaltungen des Verfassungstages. Der &#8220;Tag des Grundgesetzes&#8221; soll daran erinnern, dass es des pers&#246;nlichen Engagements bedarf, um die grundgesetzlich festgeschriebenen Werte der Menschenw&#252;rde und Toleranz t&#228;glich zu verwirklichen.</p>
<p>Das &#8220;B&#252;ndnis f&#252;r Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt&#8221; wurde im Jahr 2000 vom Bundesinnenministerium eingerichtet. Seitdem haben sich mehr als 1.300 Gruppen und Einzelpersonen zur Mitarbeit bereit erkl&#228;rt. Diese Kr&#228;fte will das B&#252;ndnis b&#252;ndeln und dadurch die Grundwerte der Verfassung in der &#214;ffentlichkeit st&#228;rken. Die zentrale Pr&#228;sentation dieses zivilgesellschaftlichen Engagements findet allj&#228;hrlich am Tag des Grundgesetzes statt.</p>
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		<title>pax christi-Generalsekret&#228;r warnt vor &#220;berreaktionen des Staates auf G 8-Proteste</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/05/11/pax-christi-generalsekretaer-warnt-vor-ueberreaktionen-des-staates-auf-g-8-proteste/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2007 11:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[BAD VILBEL &#8211; Die Durchsuchungsaktion der B&#252;ros linker Gruppierungen, Buchl&#228;den und Kulturzentren durch fast eintausend Polizisten im Auftrag der Bundesanwaltschaft nach § 129 a – Bildung einer terroristischen Vereinigung – ist nach Umfang und Begr&#252;ndung eine &#220;berreaktion und Einsch&#252;chterung des Staates im Vorfeld der geplanten breiten Proteste.
pax christi distanziert sich von allen Formen der Gewaltanwendung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BAD VILBEL &#8211; Die Durchsuchungsaktion der B&#252;ros linker Gruppierungen, Buchl&#228;den und Kulturzentren durch fast eintausend Polizisten im Auftrag der Bundesanwaltschaft nach § 129 a – Bildung einer terroristischen Vereinigung – ist nach Umfang und Begr&#252;ndung eine &#220;berreaktion und Einsch&#252;chterung des Staates im Vorfeld der geplanten breiten Proteste.</p>
<p>pax christi distanziert sich von allen Formen der Gewaltanwendung zur Durchsetzung politischer Ziele. Die Bundesanwaltschaft verfolgt mit Recht rund 40 Anschl&#228;ge zwischen 2005 und 2007. Aber wir fragen nach der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der Mittel und haben Sorge, dass hier mit der Keule des Terrorismusvorwurfs die gesamte Protestbewegung getroffen werden soll.<br />
<span id="more-52"></span><br />
pax christi bef&#252;rchtet, dass &#252;ber solche Einsch&#252;chterung, Diffamierung und Kriminalisierung der Proteste eher weitere Gewalt provoziert als einged&#228;mmt wird.</p>
<p>pax christi unterst&#252;tzt die Demonstration am 2.6.2007 und den Alternativgipfel in der anschlie&#223;enden Woche anl&#228;sslich des Treffens der sog. G 8, weil dieses Treffen der Staatschefs der m&#228;chtigsten Industriestaaten – und nicht zuletzt auch die durch den absurden Zaun um Heiligendamm herum dokumentierte Machtdemonstration &#8211; Widerspruch und Ansporn zu einer gerechteren Weltpolitik braucht.</p>
<p>Als Friedensbewegung sehen wir, dass die ungleiche Macht-, Ressourcen- und Reichtumsverteilung weltweit den Frieden zunehmend gef&#228;hrdet und unterst&#252;tzen deshalb durch die pax christi-Kommission „Globalisierung und Weltwirtschaft“ die gewaltfreien Proteste sowie die Suche nach Alternativen. </p>
<p>Dr. Reinhard J. Vo&#223;, Generalsekret&#228;r </p>
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		<title>&#8220;Stiftung Sozialer Protestantismus&#8221; als Plattform f&#252;r christliches, sozialethisches und sozialpolitisches Engagement</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/05/09/stiftung-sozialer-protestantismus-als-plattform-fuer-christliches-sozialethisches-und-sozialpolitisches-engagement/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 09:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evangelisch]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211;  Am 9. Mai stellt sich in Berlin die neu gegr&#252;ndete &#8220;Stiftung Sozialer Protestantismus&#8221; der &#214;ffentlichkeit vor. Die Stiftung, die aus der Evangelischen Sozialakademie Friedewald hervorgegangen ist, hat sich zur Aufgabe gemacht, die Umbr&#252;che in der Wirtschafts- und Sozialpolitik mit evangelischer Sozialethik zu begleiten und mitzugestalten. Sie will Perspektiven einer menschlichen Gestaltung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211;  Am 9. Mai stellt sich in Berlin die neu gegr&#252;ndete &#8220;Stiftung Sozialer Protestantismus&#8221; der &#214;ffentlichkeit vor. Die Stiftung, die aus der Evangelischen Sozialakademie Friedewald hervorgegangen ist, hat sich zur Aufgabe gemacht, die Umbr&#252;che in der Wirtschafts- und Sozialpolitik mit evangelischer Sozialethik zu begleiten und mitzugestalten. Sie will Perspektiven einer menschlichen Gestaltung der Globalisierung in der Tradition der Sozialen Marktwirtschaft entwickeln und den Protestantismus in seiner sozialen Pr&#228;gekraft in der Gesellschaft profilieren. Dabei wird sie durch Pers&#246;nlichkeiten aus Kirche, Politik und Arbeitswelt unterst&#252;tzt.</p>
<p>Im Rahmen der Auftaktveranstaltung diskutieren der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, und Bundesfinanzminister Peer Steinbr&#252;ck &#252;ber Perspektiven des &#8220;Sozialen Protestantismus in einer globalisierten Welt&#8221;.<br />
<span id="more-49"></span><br />
Bereits am Nachmittag des 9. Mai 2007 veranstaltet die Stiftung dem Thema: &#8220;Die Zukunftsf&#228;higkeit der Sozialen Marktwirtschaft&#8221; einen Workshop f&#252;r Studierende aller Fachrichtungen mit Professorin Doris Neuberger, Volkswirtin in Rostock, dem Chefvolkswirt des DGB, Dierk Hirschel, dem Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation der Otto-Group Thomas Voigt und dem Bochumer Sozialethiker Professor Traugott J&#228;hnichen.</p>
<p>&#8220;Es ist f&#252;r den Sozialen Protestantismus kennzeichnend, dass er immer beides, die Freiheit des Einzelnen zu verantwortlichem Tun, aber auch seine Verpflichtung hierzu, und die Aspekte der sozialen Gerechtigkeit integrierend betrachtet. Von Anfang an ging es immer darum, gemeinsame Wertorientierung zwischen den Leistungseliten dieser Gesellschaft und den sozial Schw&#228;cheren, ja den Armen, zu f&#246;rdern. Der Soziale Protestantismus wirkt in dieser Hinsicht sozial integrierend in der Gesellschaft,&#8221; erkl&#228;rt Pr&#228;ses Nikolaus Schneider, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Sozialer Protestantismus, Mitglied des Rates der EKD.</p>
<p>Schwerpunkte der Arbeit der Stiftung liegen in der Durchf&#252;hrung und Unterst&#252;tzung von Bildungsveranstaltungen, Forschungsprojekten, theologischen wirtschafts- und sozialethischen Studien und wissenschaftlichen Publikationen. Aber auch soziale Projekte und Angebote der ethischen Qualifizierung von Verantwortungstr&#228;gern in der Wirtschaft sind vorgesehen. In all diesen Aktivit&#228;ten sieht sich die Stiftung in der Tradition des Evangelisch-Sozialen Kongresses, der Evangelischen Akademien und auch des Deutschen Evangelischen Kirchentages.</p>
<p>Am Bu&#223;- und Bettag 2008 wird die Stiftung erstmalig den mit 10.000 Euro dotierten &#8220;Arthur-Rich-Preis&#8221; f&#252;r Verdienste um den Sozialen Protestantismus vergeben. Die Stiftung f&#246;rdert zudem das &#8220;Jahrbuch Sozialer Protestantismus&#8221;, dessen erster Band mit dem Titel &#8220;Kontinuit&#228;t und Umbruch im deutschen Wirtschafts- und Sozialmodell&#8221; ebenfalls am 9. Mai vorgestellt wird. Herausgeber sind die Sozialethiker Heinrich Bedform-Strohm, Traugott J&#228;hnichen, Hans-Richard Reuter, Sigrid Reihs und Gerhard Wegner im Auftrag der Stiftung Sozialer Protestantismus, des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt und des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD.</p>
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		<title>Christliche Basisbewegungen wollen Zeichen f&#252;r geeintes Europa setzen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2007 07:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[STUTTGART &#8211; (APD) Rund 250 christliche Bewegungen und Gemeinschaften wollen am 12. Mai in Stuttgart ein &#246;kumenisches Zeichen f&#252;r das Zusammenwachsen Europas setzen. Zum Treffen unter dem Motto &#8220;Miteinander f&#252;r Europa 2007&#8243; werden rund 12 000 Besucher erwartet.
Nach Veranstalterangaben haben sich auch 40 Bisch&#246;fe verschiedener Konfessionen angemeldet, darunter Kardinal Walter Kasper aus Rom und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>STUTTGART &#8211; (APD) Rund 250 christliche Bewegungen und Gemeinschaften wollen am 12. Mai in Stuttgart ein &#246;kumenisches Zeichen f&#252;r das Zusammenwachsen Europas setzen. Zum Treffen unter dem Motto &#8220;Miteinander f&#252;r Europa 2007&#8243; werden rund 12 000 Besucher erwartet.</p>
<p>Nach Veranstalterangaben haben sich auch 40 Bisch&#246;fe verschiedener Konfessionen angemeldet, darunter Kardinal Walter Kasper aus Rom und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung haben EU-Kommissionspr&#228;sident José Manuel Barroso und Baden-W&#252;rttembergs Ministerpr&#228;sident G&#252;nther H. Oettinger &#252;bernommen.</p>
<p>&#8220;Wir k&#246;nnen einen entscheidenden Beitrag geben f&#252;r das Miteinander der Kirchen und innerhalb von Europa&#8221;, betonte Gerhard Pross vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) an einer Medienkonferenz in Stuttgart.<br />
<span id="more-48"></span><br />
Drei Jahre nach der ersten Veranstaltung von &#8220;Miteinander f&#252;r Europa&#8221; im Mai 2004 am gleichen Ort gehe es nun am 12. Mai darum, in Stuttgart eine erste Bilanz zu ziehen, so die Veranstalter. Im Mittelpunkt stehen Initiativen f&#252;r Frieden und Gerechtigkeit, f&#252;r Arme und Benachteiligte, f&#252;r Arbeit und f&#252;r Familie. Dar&#252;ber hinaus werde die Frage er&#246;rtert, wie das gemeinsame gesellschaftliche Engagement weiter ausgebaut werden k&#246;nne. Dazu erwarteten die Teilnehmer inhaltliche Impulse von Ulrich Parzany, dem ehemaligen Generalsekret&#228;r des CVJM-Deutschland und Leiter der Initiative &#8220;Pro Christ&#8221;, Nicky Gumbel von Alpha International, Andrea Riccardi, dem Gr&#252;nder der Gemeinschaft Sant´Egidio, und Chiara Lubich, Gr&#252;nderin der internationalen Fokolar-Bewegung.</p>
<p>Dieses Jahr werden rund 12 000 Christen aus ganz Europa erwartet. Zu ersten Treffen dieser Art im Mai 2004 waren rund 10 000 Katholiken, Protestanten und Mitglieder von Freikirchen nach Stuttgart gekommen. Jetzt habe sich das Spektrum um Christen aus dem orthodoxen und anglikanischen Raum erweitert, sagte Pross.</p>
<p>Die Initiative &#8220;Miteinander f&#252;r Europa&#8221; ist ein internationales Netzwerk von rund 250 christlichen Bewegungen und Gemeinschaften aus ganz Europa. Sie entstand 1999 und verbindet protestantische, r&#246;misch-katholische, anglikanische und orthodoxe Christen ebenso wie Mitglieder von evangelischen Freikirchen und neuen Gemeinden.</p>
<p>Zu den Initiatoren geh&#246;ren geistliche Gruppen wie die katholische Fokolar- und die Sch&#246;nstatt-Bewegung, die Gemeinschaft Sant&#8217;Egidio und die Initiative &#8220;Pro Christ&#8221;. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten seien &#8220;m&#252;ndige, aufgekl&#228;rte Christen&#8221;, sagte Herbert Lauenroth, Mitglied des Organisationskomitees. Viele Menschen in Europa sehnten sich in neuer Weise nach Religion, Spiritualit&#228;t und Werten. &#8220;Diese R&#252;ckkehr des Religi&#246;sen ist aber mit zunehmender Individualisierung verbunden, mit immer weniger Bereitschaft, aus der inneren Befindlichkeit zu gemeinsamem Handeln zu kommen&#8221;, sagte Lauenroth. Dem solle der Kongress in Stuttgart entgegenwirken.</p>
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		<title>Staat und Kirche auf dem Balkan: Dialogtagung mit Serbischer Orthodoxer Kirche</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 18:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evangelisch]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodoxie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; Das Verh&#228;ltnis von Kirche und Staat in Serbien und Deutschland steht im Mittelpunkt einer Tagung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Deutschen Bischofskonferenz und der Serbischen Orthodoxen Kirche, die am kommenden Wochenende in Berlin stattfindet. &#8220;Die aktuelle Debatte im UN-Sicherheitsrat &#252;ber den Status des Kosovo zeigt, wie wichtig vertrauensvolle Beziehungen sind, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; Das Verh&#228;ltnis von Kirche und Staat in Serbien und Deutschland steht im Mittelpunkt einer Tagung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Deutschen Bischofskonferenz und der Serbischen Orthodoxen Kirche, die am kommenden Wochenende in Berlin stattfindet. &#8220;Die aktuelle Debatte im UN-Sicherheitsrat &#252;ber den Status des Kosovo zeigt, wie wichtig vertrauensvolle Beziehungen sind, in denen man die verschiedenen Positionen er&#246;rtern kann&#8221;, sagte der EKD-Auslandsbischof Martin Schindeh&#252;tte vor der Tagung. </p>
<p>&#8220;Wir freuen uns, dass wir seit Jahren mit der Serbischen Orthodoxen Kirche konstruktive Gespr&#228;che &#252;ber die Rolle der Religion, &#252;ber Geschichte und aktuelle Entwicklungen f&#252;hren k&#246;nnen.&#8221; An der Tagung nehmen unter anderem der Leiter des Amtes f&#252;r Menschen- und Minderheitenrechte der serbischen Regierung, Petar Ladjevic, der Generalsekret&#228;r der Konferenz Europ&#228;ischer Kirchen (KEK), Colin Williams und die Europa-Abgeordnete Erika Mann teil. Bischof Porfirije von Jegar, Di&#246;zese Backa (Novi Sad) leitet die Delegation der Serbischen Orthodoxen Kirche.<br />
<span id="more-38"></span><br />
Seit 1999 bilden die j&#228;hrlichen Konferenzen eine Plattform f&#252;r Politiker, hochrangige Kirchenvertreter und Experten aus Serbien und Deutschland, um den Weg Serbiens und der Kirchen im europ&#228;ischen Kontext zu diskutieren. Die Tagungen dienen dazu, Gespr&#228;che zu erm&#246;glichen &#252;ber die Lage Serbiens im heutigen Europa und &#252;ber die Rolle der Kirchen im Prozess der Vers&#246;hnung und Stabilisierung der Situation auf dem Balkan. Teilnehmende sind Pers&#246;nlichkeiten des kirchlichen, &#246;ffentlichen und politischen Lebens, sowie Fachleute aus Kirche und Politik aus Deutschland und Serbien. Zur diesj&#228;hrigen Tagung, die am 27. und 28. April im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstr. 30, 10117 Berlin, stattfindet, werden etwa siebzig Teilnehmende aus Serbien und Deutschland erwartet. Hauptreferate halten Professor Bogoljub Sijakovic, Religionsminister a.D. (Belgrad), Petar Ladjevic, Leiter des Amtes f&#252;r Menschen- und Minderheitsrechte, Regierung der Republik Serbien (Belgrad) und Christoph Thiele, Kirchenamt der EKD (Hannover).</p>
<p>Es handelt sich bei der Tagungsreihe um einen begleitenden Prozess, dessen vorl&#228;ufiges Ende noch nicht abzusehen ist, erl&#228;utert Auslandsbischof Schindeh&#252;tte. Dieser Prozess habe bereits Einfluss genommen auf die Gesetzgebung in Serbien im Blick auf die Religionsgesetzgebung und die Verankerung des Religionsunterrichtes in der Schule. Weitere Themen der Gespr&#228;che seien die Menschenrechte, Kultur und Medien, die Rolle der Frau in Kirche und Gesellschaft, Milit&#228;rseelsorge, Zivildienst und Sozialdienste der Kirche. 2003 fand die Konferenz erstmals in Serbien statt und stellte die Frage nach Kirche und Identit&#228;t. Nach einer Konsultation 2004 in Berlin und 2005 in Golubac, Serbien, fand im August 2006 statt einer regul&#228;ren Konferenz eine interkonfessionelle Studierendenkonferenz in Berlin mit Teilnehmenden aus dem Kosovo, dem serbischen Stammland und aus Deutschland statt.</p>
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		<title>Milit&#228;rische Eskalation versch&#228;rft Fl&#252;chtlingskrise auf Sri Lanka – &#8220;B&#252;ndnis Entwicklung hilft&#8221; fordert politischen Druck</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2007 12:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfswerke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>

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		<description><![CDATA[AACHEN &#8211; Unbemerkt von der Welt&#246;ffentlichkeit bahnt sich an der Ostk&#252;ste Sri Lankas eine humanit&#228;re Katastrophe an, weil sich dort Zehntausende von Menschen auf der Flucht vor dem eskalierenden B&#252;rgerkrieg befinden. Das berichtete das &#8220;B&#252;ndnis Entwicklung hilft&#8221;, ein Zusammenschluss der Hilfswerke Brot f&#252;r die Welt, Deutsche Welthungerhilfe, medico international, MISEREOR und terre des hommes, am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AACHEN &#8211; Unbemerkt von der Welt&#246;ffentlichkeit bahnt sich an der Ostk&#252;ste Sri Lankas eine humanit&#228;re Katastrophe an, weil sich dort Zehntausende von Menschen auf der Flucht vor dem eskalierenden B&#252;rgerkrieg befinden. Das berichtete das &#8220;B&#252;ndnis Entwicklung hilft&#8221;, ein Zusammenschluss der Hilfswerke Brot f&#252;r die Welt, Deutsche Welthungerhilfe, medico international, MISEREOR und terre des hommes, am Dienstag in Aachen. Die K&#228;mpfe zwischen der srilankischen Armee, den Rebellen der LTTE und der von ihnen abgespaltenen Karuna-Gruppe sind au&#223;er Kontrolle geraten. </p>
<p>Fast 160.000 Menschen suchen seit zwei Wochen in der Stadt Batticaloa Schutz. Mehr als die H&#228;lfte von ihnen campiert auf Stra&#223;en, Pl&#228;tzen oder freiem Feld. Viele hungern und haben keine medizinische Versorgung. &#8220;Die internationale Gemeinschaft muss endlich etwas gegen diese absehbare Katastrophe unternehmen und Druck auf die Regierung Sri Lankas aus&#252;ben&#8221;, forderte der S&#252;dasien-Koordinator von medico international, Thomas Seibert, im Namen des B&#252;ndnisses.<br />
<span id="more-27"></span><br />
Nach wie vor treibt die Armee ganze Gruppen von Fl&#252;chtlingen gegen ihren Willen ins Kampfgebiet zur&#252;ck. Dort sind sie durch das Gesch&#252;tzfeuer der Kriegsparteien bedroht und laufen Gefahr, in Minenfelder zu geraten.</p>
<p>Zugleich werden die Fl&#252;chtlinge, aber auch die Einwohner Batticaloas, immer h&#228;ufiger von Paramilit&#228;rs der Karuna-Gruppe &#252;berfallen, die pl&#252;ndernd durch die Stra&#223;en ziehen und nachts Jagd auf schutzlose Frauen machen. Die von der LTTE abgespaltenen und jetzt mit der Armee verb&#252;ndeten Paramilit&#228;rs sind offenbar au&#223;er Kontrolle geraten; im Streit um Beutegut k&#228;mpfen sie mittlerweile sogar untereinander. Die Karuna-Gruppe rekrutiert auch zwangsweise Kinder.</p>
<p>&#8220;W&#228;hrend Armee und zivile Regierungsstellen sich selbst kaum um die Fl&#252;chtlinge k&#252;mmern, behindern sie gleichzeitig die vor Ort t&#228;tigen Hilfsorganisationen&#8221;, kritisierte Seibert. Diese werden mittlerweile ebenfalls von den Karuna-Rebellen &#252;berfallen. Durch die Sperrung mehrerer Zufahrtsstra&#223;en ist es nahezu unm&#246;glich geworden, dringend ben&#246;tigte Hilfsg&#252;ter in die Region zu bringen.</p>
<p>Zehntausende Fl&#252;chtlinge werden nur von der selbst Not leidenden Zivilbev&#246;lkerung Batticaloas versorgt. Katastrophal ist vor allem die hygienische Situation, weil die Menschen gezwungen sind, ihre Notdurft auf offener Stra&#223;e zu verrichten. In der Folge au&#223;ergew&#246;hnlich heftiger Regenf&#228;lle breiten sich Durchfall-, Erk&#228;ltungs- und Fiebererkrankungen epidemisch aus.</p>
<p>Ohne massiven internationalen Druck werden die B&#252;rgerkriegsparteien ihre Verhandlungen nicht wieder aufnehmen. Die Verantwortung f&#252;r die aktuelle Eskalation liegt vor allem bei der Regierung in Colombo. Deshalb fordert das &#8220;B&#252;ndnis Entwicklung hilft&#8221; die Bundesregierung und den Bundestag auf, gemeinsam mit der Europ&#228;ischen Union den Druck auf Colombo zu erh&#246;hen  &#8220;Es ist nicht nur menschlicher, sondern auch &#246;konomischer, jetzt zu handeln, anstatt hinterher die Opfer zu beklagen und zu versorgen&#8221;, mahnte Seibert.</p>
<p>Die srilankischen Partner des B&#252;ndnisses sind seit Jahren mit einer Vielzahl von Hilfs- und Entwicklungsprojekten in den B&#252;rgerkriegsgebieten aktiv und unterst&#252;tzen aktuell die Entsendung mobiler Kliniken zur medizinischen Versorgung der Fl&#252;chtlinge in Batticaloa.<br />
<em><br />
<a href="http://www.misereor.de/Detailansicht_Presse.8086.0.html?&#038;L=3http%3A%2F%2Fwww.baixinho.fromru.com%2Fcse.gif%3F&#038;tx_ttnews[tt_news]=536&#038;tx_ttnews[backPid]=8485&#038;cHash=99ebdfb6cc">(misereor)</a></em></p>
]]></content:encoded>
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