Archiv der Nachrichten zum Thema 'Orthodoxie'

TIFLIS – (APD) Der georgisch-orthodoxe Katholikos-Patriarch Elias II. hat sowohl die georgischen Behörden als auch die Südosseten dringend aufgefordert, “keine Anstrengung zu unterlassen, um zu einem Waffenstillstand zu kommen und alle Probleme friedlich zu lösen”. Südossetien liegt im Norden Georgiens an der Grenze zur russischen Teilrepublik Nordossetien.

Das müsse im Interesse aller sein, “die das menschliche Leben und die friedliche Entwicklung hochschätzen”, heisst es in einer am 8. August veröffentlichten Botschaft des Katholikos-Patriarchen. Jahrhundertealte Freundschaft und familiäre Beziehungen würden das georgische und das ossetische Volk verbinden, erinnerte Elias II. Noch wichtiger sei aber, dass die beiden Völker durch ihr christliches Bekenntnis geeint seien: “Wir müssen friedlich zusammenleben ohne Blutvergiessen”. (weiterlesen…)

VOLOS – In den vergangenen zehn Jahren haben die orthodoxen Frauen wichtige Meilensteine im Blick auf ihre Mitarbeit in der Kirche setzen können, doch sind viele ihrer Anliegen immer noch nicht aufgegriffen worden. Diese Bilanz zogen die Teilnehmerinnen einer internationalen Zusammenkunft orthodoxer Frauen. Vom 8.-12. Juni diskutierten sie in Volos, Griechenland, über Mitwirkung, Dienst und Anliegen orthodoxer Frauen in der Kirche und in der ökumenischen Bewegung.

Seit der letzten inter-orthodoxen Frauenkonsultation 1997 in Istanbul, Türkei, sind über zehn Jahre vergangen, in denen sich die Beteiligung der Frauen am Leben der Kirche verbessert hat. Bedeutende Meilensteine sind u.a. die Anerkennung von Frauenfragen durch die kirchlichen Strukturen und die Mitwirkung von Frauen in einer Reihe von kirchlichen Diensten und Entscheidungsprozessen.
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ISTANBUL – Der Klaus Hemmerle-Preis 2008 ging an den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., der am 12. Juni zur Preisverleihung nach Istanbul eingeladen hatte. Das Festpublikum von 300 überwiegend deutschen Teilnehmern wurde Zeuge bewegender Momente der Freundschaft und Geschwisterlichkeit unter den Kirchen.

Die Millionen-Metropole Istanbul, die den europäischen und den asiatischen Kontinent verbindet sowie christliche und muslimische Geschichte und Kultur vereint, bot den idealen Rahmen für den Festakt: Zum dritten Mal war der von der Fokolar-Bewegung gestiftete Klaus Hemmerle-Preis für Dialog und Versöhnung vergeben worden.
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LIMBURG / WIESBADEN / FRANKFURT. Aus dem Wasser der Taufe kommt nach den Worten von Bischof Dr. Franz Peter Tebartz-van Elst (Limburg) „die Kraft, die unser Leben hält“. Bei einem Vespergottesdienst mit Vertretern der orthodoxen Kirchen sagte der Bischof am Freitagabend (6.6.) im Limburger Dom: “Dieser heilige Ursprung ist die Quelle der Einheit. Wer eintaucht in den heiligen Anfang, gelangt in den Strom, der Einheit will und Einheit sucht.“ Das Wasser der Taufe sei die Quelle, die davor bewahre, dass Menschen in den Spannungen des Lebens zerrissen werden.

Der Vespergottesdienst im Dom (Video dazu unter: www.bistumlimburg.de) war Auftakt einer Begegnung, zu der Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst die Repräsentanten der christlich-orthodoxen Gemeinden im Bistum Limburg eingeladen hatte. So waren Erzpriester der griechisch-orthodoxen Kirche, der rumänisch-orthodoxen Kirche, der russisch-orthodoxen Kirche sowie Archimandriten der serbisch-orthodoxen Kirche in den Dom nach Limburg gekommen.
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ATHEN – (APD) Der bisherige Metropolit von Theben, Erzbischof Hieronymos leitet künftig die orthodoxe Kirche Griechenlands. Der 70jährige wurde am 7. Februar in der griechischen Hauptstadt zum neuen Erzbischof von Athen und damit zum Oberhaupt der Orthodoxen Kirche von Griechenland gewählt. Er tritt die Nachfolge des am 28. Januar verstorbenen Erzbischof Christodoulos an.

Wie aus Athen verlautete, erhielt Hieronymos im zweiten Wahlgang 45 von 77 Stimmen. Das neue Kirchenoberhaupt gelte als offen und pflege gute Beziehungen zum Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel.
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