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	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; ÖRK</title>
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	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
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		<title>Besuch der Lebendigen Briefe in Indien</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 10:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[(&#214;RK) &#8211; Ein Team von Kirchenvertretern/innen aus Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien wird Kirchen, &#246;kumenischen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Indien vom 21.-27. September einen Besuch abstatten.
Im Mittelpunkt der siebent&#228;gigen Reise wird das Zeugnis der indischen Kirchen f&#252;r Frieden und Gerechtigkeit inmitten von Massenarmut, sozialer Ausgrenzung und Gewalt gegen Frauen, Dalits und Christen stehen. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(&#214;RK) &#8211; Ein Team von Kirchenvertretern/innen aus Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien wird Kirchen, &#246;kumenischen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Indien vom 21.-27. September einen Besuch abstatten.</p>
<p>Im Mittelpunkt der siebent&#228;gigen Reise wird das Zeugnis der indischen Kirchen f&#252;r Frieden und Gerechtigkeit inmitten von Massenarmut, sozialer Ausgrenzung und Gewalt gegen Frauen, Dalits und Christen stehen. Es werden auch Begegnungen mit leitenden Kirchenrepr&#228;sentanten/innen, Friedensaktivisten/innen und Vertretern/innen von interreligi&#246;sen Friedensinitiativen und Bewegungen der Dalits stattfinden. <span id="more-187"></span></p>
<p>Das Team der Lebendigen Briefe wird im Verlauf seiner Reise die indische Hauptstadt Neu Delhi und die s&#252;d&#246;stlichen Bundesstaaten Orissa und Andhra Pradesh besuchen.</p>
<p>&#8220;Lebendige Briefe&#8221; sind kleine &#246;kumenische Teams, die ein Land besuchen, um den Menschen zuzuh&#246;ren, aus ihren Erfahrungen zu lernen, miteinander &#252;ber Konzepte zu diskutieren und zu helfen, Herausforderungen anzugehen, um so Gewalt zu &#252;berwinden, Friedensarbeit zu f&#246;rdern und gemeinsam f&#252;r den Frieden zu beten. Sie werden im Rahmen der &#214;RK-Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt durchgef&#252;hrt und sollen die f&#252;r 2011 geplante Internationale &#214;kumenische Friedenskonvokation vorbereiten helfen.</p>
<p><strong>Gewalt gegen Christen und Kastendiskriminierung</strong></p>
<p>Im August 2008 brach im Bundesstaat Orissa eine Welle organisierter Gewalt gegen Christen aus. An die 20 Menschen wurden von militanten Hindus get&#246;tet, die die Christen f&#252;r die Ermordung eines bekannten radikalen Hinduf&#252;hrers verantwortlich machten, 50 000 wurden vertrieben und ca. 4000 Unterk&#252;nfte zerst&#246;rt. Insgesamt waren rund 200 D&#246;rfer betroffen und Hunderte von Kirchen wurden in Brand gesetzt.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt &#228;u&#223;erte sich der &#214;RK-Exekutivausschuss besorgt „&#252;ber die beunruhigende Tendenz zu wachsender Gewalt zwischen Bev&#246;lkerungsgruppen und zu religi&#246;ser Intoleranz in Indien“. Am 2. September 2009 nahm der &#214;RK-Zentralausschuss einen Protokollpunkt an, in dem er „ein Abnehmen der Religionsfreiheit in vielen Teilen der Welt und eine Zunahme religi&#246;ser Intoleranz“ feststellte.</p>
<p>In einer anderen Erkl&#228;rung, die ebenfalls am 2. September angenommen wurde, gab der &#214;RK-Zentralausschuss seiner &#220;berzeugung Ausdruck, dass Diskriminierung aufgrund von Kastenzugeh&#246;rigkeit „gegen die christliche Lehre verst&#246;&#223;t, dass alle Menschen nach dem Bild Gottes geschaffen sind“. Mindestens 160 Millionen Menschen in Indien, die als Dalits –Sanskrit f&#252;r zerbrochen, niedergetreten, zerst&#246;rt &#8211; bezeichnet werden, und bis zu 260 Millionen weltweit gelten in ihrer eigenen Gesellschaft als „unber&#252;hrbar“.</p>
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		<title>Olav Fykse Tveit zum &#214;RK-Generalsekret&#228;r gew&#228;hlt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 08:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; (&#214;RK) Der norwegische Theologe und Pfarrer Dr. Olav Fykse Tveit (48) wurde am Donnerstag, 27. August, w&#228;hrend der Tagung des Zentralausschusses zum siebten Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) gew&#228;hlt. Tveit ist damit der j&#252;ngste Generalsekret&#228;r seit Willem A. Visser &#8216;t Hooft, der w&#228;hrend der Aufbaujahre und bei der Gr&#252;ndungsvollversammlung vor 61 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; (&#214;RK) Der norwegische Theologe und Pfarrer Dr. Olav Fykse Tveit (48) wurde am Donnerstag, 27. August, w&#228;hrend der Tagung des Zentralausschusses zum siebten Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) gew&#228;hlt. Tveit ist damit der j&#252;ngste Generalsekret&#228;r seit Willem A. Visser &#8216;t Hooft, der w&#228;hrend der Aufbaujahre und bei der Gr&#252;ndungsvollversammlung vor 61 Jahren an der Spitze des &#214;RK stand.<span id="more-183"></span></p>
<p>“Ich bin &#252;berzeugt davon, dass Gott mich zu dieser Aufgabe berufen hat. Ich glaube, wir haben eine Menge gemeinsam zu tun“ sagte Tveit in einer kurzen Dankesrede vor dem Zentralausschuss. Der ganze Prozess habe in einem Geist der Einheit stattgefunden, so Tveit. Er hoffe, dass dieser Geist auch den weiteren gemeinsamen Weg begleiten m&#246;ge. Die Mitglieder des Zentralausschusses rief Tveit dazu auf, am Gebet f&#252;r ihn festzuhalten: &#8220;Bitte h&#246;rt nicht auf f&#252;r mich zu beten!&#8221;</p>
<p>F&#252;r Martin Schindeh&#252;tte, EKD-Auslandsbischof ist der Ausgang der Wahl ein &#8220;ganz wichtiger Neubeginn der Arbeit des &#214;RK&#8221;. Er sei sehr froh dar&#252;ber, dass die Wahl in einer &#8220;guten, konstruktiven Atmosph&#228;re&#8221; abgelaufen sei. Er werte dies als Ausdruck eines &#8220;neu gewachsenen Vertrauens&#8221; im Zentralausschuss. Er rechne damit, dass Tveit auch die &#8220;inneren Entwicklungen, die der &#214;RK vollziehen muss&#8221; voranbringen werde.</p>
<p>Christina Biere aus Greifswald sprach von einer &#8220;wunderbaren&#8221; Vorstellungsrede Tveits, in der er es verstanden habe, in authentischen Worten &#8220;Nord und S&#252;d zu vereinen&#8221;. Wenn er in seine Amtszeit &#8220;auch nur ein bisschen&#8221; einbringe von dem Schwung der jungen &#214;kumeniker in Norwegen, die er in seiner Rede erw&#228;hnt hatte, dann k&#246;nne man &#8220;sehr gl&#252;cklich sein&#8221;.</p>
<p>&#8220;Die Stimmung nach der Wahl ist gepr&#228;gt von Hoffnung,&#8221; erkl&#228;rte Dr. Emilio Castro, der von 1985 bis 1992 &#214;RK-Generalsekret&#228;r war. &#8220;Ich bin sicher, dass es bei diesem Prozess weder Sieger noch Besiegte gibt, sondern dass die &#246;kumenische Bewegung gest&#228;rkt hervorgegangen ist. Ich bin &#252;berzeugt, dass die besten Jahre des &#214;RK vor uns liegen.&#8221;</p>
<p>Nach Ansicht der w&#252;rttembergischen Pfarrerin Heike Bosien verbindet Tveit in seiner Person eine skandinavisch-europ&#228;ische Perspektive mit einem &#8220;weiten Horizont&#8221;, den er durch seine vielen &#246;kumenischen Erfahrungen bekommen habe. Damit sei ein &#8220;wirklicher Neuanfang im &#214;RK&#8221; m&#246;glich.</p>
<p>Seit 2002 ist Dr. Olav Fykse Tveit Generalsekret&#228;r des Rats der Norwegischen Kirche f&#252;r &#246;kumenische und internationale Beziehungen. Tveit ist Mitglied der &#214;RK-Plenarkommission f&#252;r Glauben und Kirchenverfassung und Mitglied des Vorstandes und Exekutivausschusses des Christlichen Rates Norwegens.</p>
<p>Tveit war einer von zwei Kandidaten f&#252;r die Wahl zum h&#246;chsten Amt des &#214;RK. Weiterer Kandidat war Pfarrer Dr. Park Seong-won, presbyterianischer Theologe aus S&#252;dkorea. Tveit tritt die Nachfolge von Generalsekret&#228;r Pfarrer Dr. Samuel Kobia an, der im Februar 2008 dem &#214;RK-Zentralausschuss mitgeteilt hatte, dass er f&#252;r eine zweite Amtszeit nicht zur Verf&#252;gung stehe. Kobia hat das Amt des Generalsekret&#228;rs seit 2004 inne.</p>
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		<title>Kandidatenliste f&#252;r den Posten des &#214;RK-Generalsekret&#228;rs publik gemacht</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 23:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) bedauert in einer Pressemeldung die Weitergabe einer Kandidatenliste f&#252;r das Amt des Generalsekret&#228;rs. Der Rat selbst habe keinerlei Namen publik gemacht und k&#246;nne die Richtigkeit der Liste nicht best&#228;tigen, erkl&#228;rte der Vorsitzende des &#214;RK-Zentralausschusses, Walter Altmann, in Genf. &#8220;Ecumenical News International&#8221; (ENI) hatte im Mai eine Liste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) bedauert in einer Pressemeldung die Weitergabe einer Kandidatenliste f&#252;r das Amt des Generalsekret&#228;rs. Der Rat selbst habe keinerlei Namen publik gemacht und k&#246;nne die Richtigkeit der Liste nicht best&#228;tigen, erkl&#228;rte der Vorsitzende des &#214;RK-Zentralausschusses, Walter Altmann, in Genf. &#8220;Ecumenical News International&#8221; (ENI) hatte im Mai eine Liste mit sechs Kandidaten ver&#246;ffentlicht, die f&#252;r die Nachfolge von Rev. Dr Samuel Kobia in Frage kommen.<br />
<span id="more-179"></span><br />
Die Namen auf der Liste waren der norwegische Lutheraner Olav Fykse Tveit, der reformierte s&#252;dkoreanische Theologe Seong-Won Park, Robert Anderson von der Kirche von Schottland, der s&#252;dafrikanische Methodist Daryl Balia, der irische Anglikaner Canon Kenneth Kearon sowie der in Brasilien geborene mennonitische Theologe Pfr. Dr. Fernando Enns, der derzeit die Stiftungsdozentur &#8220;Theologie der Friedenskirchen&#8221; an der Universit&#228;t Hamburg inne hat.</p>
<p>Die Wahl des neuen &#214;RK-Generalsekret&#228;rs findet w&#228;hrend der Sitzung des Zentralausschusses vom 25. August bis 2. September in Genf statt. Der 62-j&#228;hrige Amtsinhaber hatte im vergangenen Jahr &#252;berraschend seinen Verzicht auf eine Wiederwahl erkl&#228;rt.</p>
<p>Dem &#214;RK geh&#246;ren 349 Kirchen und kirchliche Gemeinschaften aus 110 L&#228;ndern an.<br />
<em><br />
<a href="http://www.eni.ch/">http://www.eni.ch/</a></em></p>
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		<title>&#214;RK ruft zu Gebeten und Lobbyarbeit f&#252;r Frieden im Gazastreifen auf</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 13:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>
		<category><![CDATA[gaza]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; (&#214;RK) Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert erneut einen Waffenstillstand im Gazastreifen und ruft die Christinnen und Christen in der Welt auf f&#252;r Frieden zu beten und sich durch ihre Regierungen f&#252;r einen gerechten Frieden in Israel und Pal&#228;stina einzusetzen.
In einer Botschaft an die &#214;RK-Mitgliedskirchen im Nahen Osten, die auch an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; (&#214;RK) Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert erneut einen Waffenstillstand im Gazastreifen und ruft die Christinnen und Christen in der Welt auf f&#252;r Frieden zu beten und sich durch ihre Regierungen f&#252;r einen gerechten Frieden in Israel und Pal&#228;stina einzusetzen.</p>
<p>In einer Botschaft an die &#214;RK-Mitgliedskirchen im Nahen Osten, die auch an die anderen Mitgliedskirchen weltweit gesandt wurde, rief der &#214;RK-Generalsekret&#228;r Dr. Samuel Kobia am 7. Januar &#8220;alle Christinnen und Christen in der Welt auf, f&#252;r Frieden zu beten und, wann immer m&#246;glich, ihre Regierungen aufzufordern und zu ermutigen, sich f&#252;r die &#220;berwindung der Feindschaft und f&#252;r Vers&#246;hnung einzusetzen.&#8221;<span id="more-141"></span></p>
<p>Kobia forderte erneut das Ende der Feindseligkeiten und neue Verhandlungen f&#252;r ein Abkommen, durch das ein gerechter und dauerhafter Frieden f&#252;r beide Seiten, Pal&#228;stinenser und Israelis, gesichert wird.</p>
<p>Ein solches Friedensabkommen m&#252;sse &#8220;die Wiederherstellung der Waffenruhe auf beiden Seiten der Grenze und eine schnellere Aufhebung der israelischen Blockade des Gazastreifens&#8221; vorsehen und die &#8220;Achtung des V&#246;lkerrechts in Bezug auf Menschenrechte, humanit&#228;re Hilfe und den Schutz der Zivilbev&#246;lkerung in Krisengebieten seitens der Beh&#246;rden&#8221; beinhalten.</p>
<p>Die Botschaft des &#214;RK-Generalsekret&#228;rs ist die Antwort auf die Aufrufe und Sorgen der Patriarchen und Oberh&#228;upter der Kirchen in Jerusalem bez&#252;glich der aktuellen Situation im Gazastreifen.</p>
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		<title>Karibik wird Jahresfokus der Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 18:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[PANAMA &#8211; Die vom &#214;kumenischen Rat der Kirchen (&#214;RK) veranstaltete Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt (DOV) erkl&#228;rt die Karibik zu ihrem Schwerpunkt f&#252;r 2009 mit dem Thema: &#8220;Ein einig Band der Liebe: F&#252;r Frieden in der Karibik&#8221;.
Der Karibik-Fokus der Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt will Kirchen und Bewegungen, die sich in der Region f&#252;r Frieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PANAMA &#8211; Die vom &#214;kumenischen Rat der Kirchen (&#214;RK) veranstaltete Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt (DOV) erkl&#228;rt die Karibik zu ihrem Schwerpunkt f&#252;r 2009 mit dem Thema: &#8220;Ein einig Band der Liebe: F&#252;r Frieden in der Karibik&#8221;.</p>
<p>Der Karibik-Fokus der Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt will Kirchen und Bewegungen, die sich in der Region f&#252;r Frieden einsetzen, st&#228;rken und unterst&#252;tzen und das Bewusstsein der Kirchen f&#252;r das Gewaltpotenzial sch&#228;rfen, das Problemen wie Migration und Menschenhandel, HIV und AIDS, Drogenmissbrauch und Drogenhandel inh&#228;rent ist.<span id="more-130"></span></p>
<p>„Wir m&#246;chten die Botschaft vermitteln, dass die Karibik mehr ist als Sonne, Sand und Strand“, hei&#223;t es in einem Bericht der Teilnehmenden.</p>
<p>Der Karibik-Fokus wurde anl&#228;sslich einer Zusammenkunft von Vertretern und Vertreterinnen von Kirchen und regionaler sowie internationaler &#246;kumenischer Organisationen er&#246;ffnet, die vom 11.-14. November in Panama-Stadt zusammengekommen waren. Vier L&#228;ndern soll im Laufe des n&#228;chsten Jahres besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden: Haiti, Grenada, Surinam und Kuba.</p>
<p>An dem Treffen nahmen rd. 30 Vertreter/innen nationaler Kirchenr&#228;te, der Karibischen Konferenz der Kirchen sowie der &#214;RK-Regionalgruppe f&#252;r die Karibik teil. Gastgeber war der &#214;kumenische Ausschuss von Panama.</p>
<p>Die Karibik wird auch der Tagungsort der Internationalen &#246;kumenischen Friedenskonvokation sein, die den abschlie&#223;enden H&#246;hepunkt der Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt bildet. Die Konvokation wird im Mai 2011 nach Kingston, Jamaika, einberufen werden.</p>
<p>Die Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt (2001-2010): Kirchen f&#252;r Frieden und Vers&#246;hnung ist eine Initiative des &#214;kumenischen Rates der Kirchen. Sie l&#228;dt Kirchen, &#246;kumenische Organisationen und alle Menschen guten Willens ein, f&#252;r Frieden, Gerechtigkeit und Vers&#246;hnung zusammenzuarbeiten.</p>
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		<title>Weltkirchenrat richtet &#214;kumene-Appell an katholische Weltbischofssynode</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2008/10/10/weltkirchenrat-richtet-oekumene-appell-an-katholische-weltbischofssynode/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 08:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisch]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF (APD) &#8211; Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) in Genf hat in einer Grussadresse die bei der XII. ordentlichen Generalversammlung der Weltbischofssynode in Rom tagenden r&#246;misch-katholischen Bisch&#246;fe zum Voranschreiten in der &#214;kumene ermutigt. Die Suche nach der sichtbaren Einheit aller Christen sei unverzichtbarer Bestandteil des Lebens und der Sendung der Kirche, schrieb &#214;RK-Generalsekret&#228;r Pfarrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF (APD) &#8211; Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) in Genf hat in einer Grussadresse die bei der XII. ordentlichen Generalversammlung der Weltbischofssynode in Rom tagenden r&#246;misch-katholischen Bisch&#246;fe zum Voranschreiten in der &#214;kumene ermutigt. Die Suche nach der sichtbaren Einheit aller Christen sei unverzichtbarer Bestandteil des Lebens und der Sendung der Kirche, schrieb &#214;RK-Generalsekret&#228;r Pfarrer Samuel Kobia in einem Grusswort an die Weltbischofssynode. Die Botschaft wurde am 7. Oktober vin Rom or den &#252;ber 250 Bisch&#246;fen aus allen Kontinenten sowie mehr als 100 weiteren Experten und Beobachtern des Bischofstreffens von Metropolitanerzbischof Dr. Nifon von Targoviste verlesen.<br />
<span id="more-127"></span><br />
Bis zum 26. Oktober ber&#228;t die Weltbischofsynode &#252;ber die Bedeutung der Bibel f&#252;r das Leben und die Sendung der Kirche. Das Thema der Synode &#8211; &#8220;Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche&#8221; &#8211; verspreche eine tiefe spirituelle Erneuerung, so Kobia. Es sei das Wort Gottes, das die Kirche aufbaue und Menschen zu glaubw&#252;rdigen J&#252;ngern Christi mache. Solche J&#252;ngerschaft sei &#8220;bitter n&#246;tig in einer Welt, die von Konflikten und Krieg zerrissen, zwischen Arm und Reich geteilt und von religi&#246;sem Hass und Gewalt heimgesucht ist&#8221;, hiess es in der Botschaft des Weltkirchenrates.</p>
<p>In seiner Er&#246;ffnungspredigt am 5. Oktober sagte Benedikt XVI. die Bibel m&#252;sse im Mittelpunkt jedes christlichen Lebens stehen und alle Bereiche erfassen: Familie, Schule, Kultur, Arbeitswelt und Freizeit. Denn nur das Wort Gottes k&#246;nne letztlich die Herzen der Menschen erreichen und ver&#228;ndern. Die Synode m&#252;sse deutlich machen, wie die Kirche vom Wort Gottes lebt und abh&#228;ngt. Daher sei es unverzichtbar, dass die Kirche diese Botschaft kennt und glaubw&#252;rdig lebt und weitergibt &#8211; trotz der Schw&#228;che und Unvollkommenheit ihrer Mitglieder, so der Papst.</p>
<p>Das r&#246;misch-katholische Kirchenoberhaupt nahm bei der ersten Sitzung der Bischofssynode am 6. Oktober auch Bezug auf die j&#252;ngsten Entwicklungen im Weltfinanzsystem. Die globale Finanzmarktkrise sei eine Mahnung, sich nicht auf falsche Werte zu verlassen. Der Zusammenbruch der grossen Banken zeige, dass Geld einfach verschwinden k&#246;nne und letztlich &#8220;nichts&#8221; sei, sagte der Papst. Wer nur auf Sichtbares, auf &#8220;den Erfolg, die Karriere, das Geld&#8221; setze, baue auf Sand. Bestand habe allein das Wort Gottes, so Benedikt XVI. in seiner frei formulierten Ansprache. Das Wort Gottes sei die wahre Wirklichkeit, auf der man das Leben aufbauen k&#246;nne. Der wahre &#8220;Realist&#8221; sei der, der auf die Realit&#228;t des Wortes Gottes baue.</p>
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		<title>Simbabwe: Weltweite &#246;kumenische Organisationen fordern Ende des Verbots von Hilfslieferungen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 12:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[GENF &#8211; Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert gemeinsam mit einem B&#252;ndnis kirchlicher Organisationen die Aufhebung von Beschr&#228;nkungen, die die Verteilung humanit&#228;rer Hilfsg&#252;ter in Simbabwe verbieten. In einer am Donnerstag, 24. Juli, ver&#246;ffentlichten gemeinsamen Stellungnahme begl&#252;ckw&#252;nschen &#214;RK, Reformierter Weltbund, Christlicher Studentenweltbund (WSCF), Weltbund der CVJF und Weltbund der CVJM die simbabwischen und afrikanischen F&#252;hrungspers&#246;nlichkeiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert gemeinsam mit einem B&#252;ndnis kirchlicher Organisationen die Aufhebung von Beschr&#228;nkungen, die die Verteilung humanit&#228;rer Hilfsg&#252;ter in Simbabwe verbieten. In einer am Donnerstag, 24. Juli, ver&#246;ffentlichten gemeinsamen Stellungnahme begl&#252;ckw&#252;nschen &#214;RK, Reformierter Weltbund, Christlicher Studentenweltbund (WSCF), Weltbund der CVJF und Weltbund der CVJM die simbabwischen und afrikanischen F&#252;hrungspers&#246;nlichkeiten, die an den laufenden Verhandlungen &#252;ber eine gemeinsame Absichtserkl&#228;rung beteiligt sind, in deren Rahmen die Gespr&#228;che &#252;ber die Zukunft Simbabwes fortgesetzt werden sollen. </p>
<p>Weiterhin stellt das Schreiben fest, es m&#252;ssten Schritte unternommen werden, um das Verbot der Verteilung von Hilfsg&#252;tern aufzuheben, s&#228;mtlichen Formen politischer Gewalt und Einsch&#252;chterung ein Ende zu setzen und ein Umfeld zu schaffen, in dem echte Heilung und Vers&#246;hnung geschehen k&#246;nnen. </p>
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		<title>Interreligi&#246;ser Dialog &#8211; ein Hauptanliegen des &#214;RK und des &#214;kumenischen Patriarchats</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 10:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>
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		<description><![CDATA[MADRID &#8211; (&#214;RK) Dialog ist &#8220;der beste Weg zum gegenseitigen Verst&#228;ndnis und zur Zusammenarbeit in den zwischenmenschlichen Beziehungen wie auch im friedlichen Zusammenleben der Nationen&#8221;, hie&#223; es in dem Schlusskommuniqué, das von den Organisatoren der Weltkonferenz f&#252;r Dialog herausgegeben wurde und die breite Zustimmung der Konferenz fand, die am Freitag, dem 18. Juli in Madrid, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MADRID &#8211; (&#214;RK) Dialog ist &#8220;der beste Weg zum gegenseitigen Verst&#228;ndnis und zur Zusammenarbeit in den zwischenmenschlichen Beziehungen wie auch im friedlichen Zusammenleben der Nationen&#8221;, hie&#223; es in dem Schlusskommuniqué, das von den Organisatoren der Weltkonferenz f&#252;r Dialog herausgegeben wurde und die breite Zustimmung der Konferenz fand, die am Freitag, dem 18. Juli in Madrid, Spanien, zu Ende ging.</p>
<p>&#8220;Dialog ist lebensnotwendig. Er ist einer der wichtigsten Wege zum gegenseitigen Kennenlernen, zur Zusammenarbeit, zum Meinungsaustausch und zur Wahrheitsfindung, die allesamt zum Wohlergehen der Menschheit beitragen.&#8221; Das Kommuniqué ruft nachdr&#252;cklich zum kontinuierlichen Dialog zwischen den Reglegionen, Zivilisationen und Kulturen auf, ersucht die UN-Generalversammlung, die Empfehlungen dieser Weltkonferenz zu unterst&#252;tzen, und bringt positive Erwartungen an Folgeveranstaltungen zum Ausdruck.<br />
<span id="more-122"></span><br />
Metropolit Emmanuel (Adamakis) von Frankreich, der im Namen des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) und des &#214;kumenischen Patriarchats sprach, erkl&#228;rte, dass der interreligi&#246;se Dialog seit langem ein seelsorgerisches wie inhaltliches Anliegen des &#214;kumenischen Patriarchats und des &#214;RK sei.</p>
<p>&#8220;Glaubensgemeinschaften k&#246;nnen mit geistlichem Humanismus und &#214;kumene ein Gegengewicht zu weltlichem Humanismus und Nationalismus bilden&#8221;, sagte Metropolit Emmanuel in seiner Ansprache vor der Madrider Versammlung, die von K&#246;nig Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Sa&#8217;ud von Saudi-Arabien nach Madrid einberufen worden war. &#8220;Wir k&#246;nnen unsere Unterschiede ebenso wenig verleugnen wie die Notwendigkeit von Allianzen und Zusammenarbeit, die die Welt vor dem blutigen Abgrund, in den extremer Nationalismus und Intoleranz f&#252;hren, bewahren k&#246;nnen&#8221;, fuhr der Metropolit fort.</p>
<p>In seiner Er&#246;ffnunsansprache am Mittwoch erkl&#228;rte der saudische Monarch: &#8220;Wir m&#252;ssen der Welt sagen, dass Unterschiede nicht zwangsl&#228;ufig zu Streitigkeiten f&#252;hren. An den Trag&#246;dien, die die Menschheitsgeschichte durchziehen, war nicht die Religion schuld, sondern der Extremismus von Menschen aus allen Religionen und allen politischen Systemen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Diese Veranstaltung ist nicht nur deswegen historisch, weil der Aufruf von einem K&#246;nig und von muslimischer Seite kam, sondern auch, weil unter den Dialogpartnern Hindus, Buddhisten und Sikhs waren, die von konservativen Muslimen normalerweise nicht als Vertreter echter Religionen angesehen werden&#8221;, sagte Pfarrer Dr. Shanta Premawardhana, Direktor des &#214;RK-Programms f&#252;r interreligi&#246;sen Dialog und Zusammenarbeit, der ebenfalls an der Konferenz teilnahm. Unter den zahlreich vertretenen Christen war auch Jean-Louis Kardinal Tauran, Pr&#228;sident des P&#228;pstlichen Rates f&#252;r den interreligi&#246;sen Dialog. Ferner nahmen j&#252;dische Wortf&#252;hrer an der Konferenz teil.</p>
<p>&#8220;Es ist ein guter Anfang und in der Tat eine Leistung, dass so viele Religionsf&#252;hrer der Einladung des K&#246;nigs gefolgt sind&#8221;, sagte Premawardhana.</p>
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		<title>Orthodoxe Frauen: Mitarbeit in der Kirche verbessert, aber Anliegen bleiben</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 06:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orthodoxie]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[VOLOS &#8211; In den vergangenen zehn Jahren haben die orthodoxen Frauen wichtige Meilensteine im Blick auf ihre Mitarbeit in der Kirche setzen k&#246;nnen, doch sind viele ihrer Anliegen immer noch nicht aufgegriffen worden. Diese Bilanz zogen die Teilnehmerinnen einer internationalen Zusammenkunft orthodoxer Frauen. Vom 8.-12. Juni diskutierten sie in Volos, Griechenland, &#252;ber Mitwirkung, Dienst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VOLOS &#8211; In den vergangenen zehn Jahren haben die orthodoxen Frauen wichtige Meilensteine im Blick auf ihre Mitarbeit in der Kirche setzen k&#246;nnen, doch sind viele ihrer Anliegen immer noch nicht aufgegriffen worden. Diese Bilanz zogen die Teilnehmerinnen einer internationalen Zusammenkunft orthodoxer Frauen. Vom 8.-12. Juni diskutierten sie in Volos, Griechenland, &#252;ber Mitwirkung, Dienst und Anliegen orthodoxer Frauen in der Kirche und in der &#246;kumenischen Bewegung.</p>
<p>Seit der letzten inter-orthodoxen Frauenkonsultation 1997 in Istanbul, T&#252;rkei, sind &#252;ber zehn Jahre vergangen, in denen sich die Beteiligung der Frauen am Leben der Kirche verbessert hat. Bedeutende Meilensteine sind u.a. die Anerkennung von Frauenfragen durch die kirchlichen Strukturen und die Mitwirkung von Frauen in einer Reihe von kirchlichen Diensten und Entscheidungsprozessen.<br />
<span id="more-117"></span><br />
Viele der Frauenanliegen sind jedoch im Leben der Kirche noch nicht wirklich aufgegriffen worden, darunter: Zugang zum und Finanzierung des theologischen Studiums und anschlie&#223;ende Anstellungschancen in der Kirche; Unterst&#252;tzung und Zur&#252;stung von Frauen f&#252;r die Seelsorge und andere kirchliche Dienste; Mitwirkung in kirchlichen Entscheidungsprozessen; Neulekt&#252;re von Gebeten und Praktiken im Zusammenhang mit der weiblichen Biologie.</p>
<p>Zu diesen Schlussfolgerungen gelangten die Teilnehmerinnen einer f&#252;nft&#228;gigen Konsultation, zu der 45 Frauen aus &#246;stlich- und orientalisch-orthodoxen Kirchen in Europa, dem Nahen Osten, Asien, Australien und Nordamerika zusammengekommen waren. </p>
<p>Die Teilnehmerinnen der Konsultation empfahlen, angesichts der zahlreichen Ver&#228;nderungen in den vergangenen zehn Jahren eine umfassende Untersuchung der gegenw&#228;rtigen Situation und aktuellen Bed&#252;rfnisse orthodoxer Frauen vorzunehmen und einen Handlungsrahmen f&#252;r die Zukunft auszuarbeiten. &#8220;Wir sehen die Notwendigkeit, zusammen mit unserer Kirchenleitung Wege und Instrumente zu identifizieren, um Beschl&#252;sse und Empfehlungen von Frauenkonsultationen in unseren Kirchen umzusetzen“, erkl&#228;rten die Teilnehmerinnen in dem Bericht &#252;ber ihre Beratungen.</p>
<p>Die Konsultation fand in der Akademie f&#252;r theologische Studien in Volos statt und wurde vom Programm des &#214;kumenischen Rates der Kirchen f&#252;r Frauen in Kirche und Gesellschaft organisiert. Gastgeberin war die Di&#246;zese Demetrias. </p>
<p>Vollst&#228;ndiger Bericht der inter-orthodoxen Konsultation (auf Englisch):<br />
<a href="http://www.oikoumene.org/?id=6054&#038;L=2">http://www.oikoumene.org/?id=6054&#038;L=2</a></p>
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		<title>Simbabwe: internationale &#246;kumenische Organisationen fordern st&#228;rkere internationale Anstrengungen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Simbabwe]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; Zwei internationale &#246;kumenische Organisationen appellieren an die UNO, die S&#252;dafrikanische Entwicklungsgemeinschaft und die Afrikanische Union, &#8220;[ihre] Anstrengungen im Blick auf die sich rapide verschlechternde Lage in Simbabwe zu verst&#228;rken&#8221;. Zu den wichtigsten Anliegen z&#228;hlen die Bereitstellung von Nothilfe, eine Verschiebung der Stichwahl und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, zum Schutz der Menschen einzugreifen.
In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; Zwei internationale &#246;kumenische Organisationen appellieren an die UNO, die S&#252;dafrikanische Entwicklungsgemeinschaft und die Afrikanische Union, &#8220;[ihre] Anstrengungen im Blick auf die sich rapide verschlechternde Lage in Simbabwe zu verst&#228;rken&#8221;. Zu den wichtigsten Anliegen z&#228;hlen die Bereitstellung von Nothilfe, eine Verschiebung der Stichwahl und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, zum Schutz der Menschen einzugreifen.</p>
<p>In einem am Dienstag in Genf ver&#246;ffentlichten Brief ersuchen der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) und der Christliche Studentenweltbund (WSCF) die drei internationalen Einrichtungen, &#8220;den humanit&#228;ren Bed&#252;rfnissen des simbabwischen Volkes, seiner freien Religionsaus&#252;bung, der Destabilisierung der politischen Situation und der Dringlichkeit einer Beendigung der Menschenrechtsverletzungen h&#246;chste Aufmerksamkeit&#8221; zu schenken.<br />
<span id="more-116"></span><br />
In dem gemeinsamen Brief wird eine &#8220;internationale Intervention&#8221; zur Verteilung von Nahrungsmittelhilfen gefordert, da die Menschen &#8220;in einigen Gebieten Simbabwes akut von Hungersnot bedroht&#8221; sind. Ferner wird die Notwendigkeit einer politischen L&#246;sung unterstrichen, die &#8220;unter Umst&#228;nden eine Verschiebung der Wahl erforderlich macht&#8221;. Zudem sei es wichtig, dass die Gewaltt&#228;ter vor Gericht zur Verantwortung gezogen w&#252;rden. &#8220;Es darf keine Straffreiheit geben&#8221;, hei&#223;t es in dem Brief.</p>
<p>&#8220;Wir haben von unseren Br&#252;dern und Schwestern in Simbabwe erfahren, dass einige Kirchen daran gehindert werden, Gottesdienste abzuhalten, w&#228;hrend Gottesdienstbesucher in anderen F&#228;llen mit Gewalt auseinandergetrieben wurden. Diese Zust&#228;nde, die in den Medien auf wenig Interesse sto&#223;en, sind inakzeptabel und erfordern dringend die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft&#8221;, wird in dem von &#214;RK-Generalsekret&#228;r Samuel Kobia und WSCF-Generalsekret&#228;r Michael Wallace unterzeichneten Brief betont.</p>
<p>Ferner wird darauf verwiesen, dass die internationale Gemeinschaft &#8220;in Extremsituationen die Pflicht hat […], im Interesse und zum Schutz der Menschen in die internen Angelegenheiten eines Staates einzugreifen&#8221;, ein Prinzip, das als &#8220;Schutzpflicht&#8221; bekannt ist.</p>
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