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	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; ACK</title>
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	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
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		<title>ACK Deutschland hat neue Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 08:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[FRANKFURT – (APD) Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hat ab 1. Juli mit der r&#246;misch-katholischen Theologin Dr. Elisabeth Dieckmann eine neue Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin. Sie tritt die Nachfolge von Pfarrerin Barbara Rudolph an, die als Oberkirchenr&#228;tin in die Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland berufen wurde. Dieckmann stammt aus L&#246;hne/Westfalen, studierte Katholische Theologie und Anglistik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FRANKFURT – (APD) Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hat ab 1. Juli mit der r&#246;misch-katholischen Theologin Dr. Elisabeth Dieckmann eine neue Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin. Sie tritt die Nachfolge von Pfarrerin Barbara Rudolph an, die als Oberkirchenr&#228;tin in die Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland berufen wurde. Dieckmann stammt aus L&#246;hne/Westfalen, studierte Katholische Theologie und Anglistik in M&#252;nchen sowie M&#252;nster und promovierte 1995 mit einer Arbeit &#252;ber den evangelischen Theologen Wolfhart Pannenberg. Neun Jahre war sie Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der ACK in Bayern. 2006 &#252;bernahm sie die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung des Di&#246;zesanrates der Erzdi&#246;zese M&#252;nchen und Freising.<span id="more-185"></span></p>
<p>Zur ACK Deutschland geh&#246;ren 17 Mitgliedskirchen, darunter neben den beiden grossen Kirchen auch Alt-Katholiken, Orthodoxe, Altorientalen, Anglikaner, Methodisten, Baptisten und Mennoniten. Drei Kirchen haben Gaststatus, und die Religi&#246;se Gesellschaft der Freunde (Qu&#228;ker) sowie drei zwischenkirchliche Organisationen sind st&#228;ndige Beobachter.</p>
<p>Elisabeth Dieckmann findet die &#214;kumenische Centrale, die Gesch&#228;ftsstelle der ACK Deutschland in Frankfurt/Main, in einer schwierigen Lage vor. Die beiden gr&#246;ssten Beitraggeber, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die r&#246;misch-katholische Kirche, hatten ihre finanziellen Zuwendungen aufgrund von Sparmassnahmen erheblich verringert, sodass in der Gesch&#228;ftsstelle der Personalbestand drastisch abgebaut werden musste und dadurch die Handlungsf&#228;higkeit der ACK stark eingeschr&#228;nkt ist. Es hat den Anschein, dass die bilaterale &#214;kumene zwischen der r&#246;misch-katholischen Kirche und den evangelischen Kirchen in Deutschland auf Orts- und Kirchenleitungsebene funktioniert und daher der m&#252;hsamere “Umweg” &#252;ber die ACK, um sich auch mit den kleineren Kirchen abzustimmen, in den Hintergrund tritt.</p>
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		<title>Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Wetterau-Ost gegr&#252;ndet</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 20:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ORTENBERG &#8211; (gho) Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Ortenberger Marienkirche konstituierte sich am Pfingstmontag die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Wetterau-Ost. Pfarrerin Sabine Bertram-Sch&#228;fer, Dekanin des evangelischen Dekanates B&#252;dingen, begr&#252;&#223;te die versammelte Gottesdienstgemeinde und die Vertreter der Kirchen. Sie w&#252;rdigte besonders das Engagement von Pfarrvikarin Dr. Karin Lehmeier, die den Prozess bis zur Gr&#252;ndung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ORTENBERG &#8211; (gho) Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Ortenberger Marienkirche konstituierte sich am Pfingstmontag die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Wetterau-Ost. Pfarrerin Sabine Bertram-Sch&#228;fer, Dekanin des evangelischen Dekanates B&#252;dingen, begr&#252;&#223;te die versammelte Gottesdienstgemeinde und die Vertreter der Kirchen. Sie w&#252;rdigte besonders das Engagement von Pfarrvikarin Dr. Karin Lehmeier, die den Prozess bis zur Gr&#252;ndung ma&#223;geblich vorangetrieben habe.<br />
<span id="more-177"></span><br />
„Dr. Lehmeier ist es zu verdanken, dass diese Arbeitsgemeinschaft nun Wirklichkeit werden kann.“ Gleichzeitig bedauerte Bertram-Sch&#228;fer, dass Karin Lehmeier nun aus dem Amt als &#214;kumenereferentin der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Dekanate B&#252;dingen-Nidda-Schotten ausscheide. Mit Pfarrer Thomas Philipp, der die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung der ACK Wetterau-Ost &#252;bernehme, sei jedoch ein kompetenter Nachfolger gefunden, sagte sie zuversichtlich. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst, der von den Vertretern der verschiedenen Konfessionen gestaltet wurde, vom Posaunenchor der Selbst&#228;ndig-Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) Usenborn und von Andrea Schima an der Orgel.</p>
<p>In ihrer Predigt zeigte sich Dr. Lehmeier begeistert von den vielf&#228;ltigen &#246;kumenischen Aktivit&#228;ten in der Region. &#8220;Ausgangspunkt f&#252;r mich war die &#246;kumenische Bibelwoche in Altenstadt.“ Bei aller Verschiedenheit habe sie dort einen gemeinsamen Geist bei allen Beteiligten gesp&#252;rt. Den gegenseitigen Austausch habe sie als so bereichernd empfunden, dass sie Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Glaubensgemeinschaften einlud, um mit der Gr&#252;ndung einer regionalen Arbeitsgemeinschaft, &#246;kumenische Aktivit&#228;ten zu f&#246;rdern. „Wir brauchen einen festen Ort, wo Christentum auf ganz unterschiedliche Weise gelebt werden kann und darf. Tragen Sie die Begeisterung des gemeinsamen Glaubens an Jesus Christus auf allen Ebenen weiter“, appellierte Lehmeier an die Gemeinde. „Viele Strahlen sollen mit der Unterzeichnung der Gr&#252;ndungsurkunde in unsere Region ausstrahlen!“</p>
<p>Pfarrer Thomas Philipp leitete den Akt der Unterzeichnung ein und erinnerte an die langj&#228;hrige &#246;kumenische Partnerschaft mit der s&#252;dindischen Di&#246;zese in East-Kerala. Als Vertreter der verschiedenen Konfessionen unterschrieben die Urkunde f&#252;r die evangelisch-landeskirchlichen Dekanate Dekanin Sabine Bertram-Sch&#228;fer, Dekanat B&#252;dingen, Dekan Manfred Patzelt, Dekanat Nidda, Dekan Wolfgang Keller, Dekanat Schotten, f&#252;r das r&#246;misch-katholische Dekanat Wetterau-Ost Dekan Rupert R&#252;tzel, Pfarrer Mathias Forchheim f&#252;r die SELK, Pastor Carl Hecker f&#252;r die Evangelisch-methodistische Kirche sowie Pastor Tilo Linthe f&#252;r die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gedern und Limeshain (Baptisten). </p>
<p>Die ACK Wetterau-Ost ist Teil der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutsch-land, dem repr&#228;sentativen Organ und Forum der christlichen Kirchen. Die Einheit der Christen zu f&#246;rdern, ist das Ziel der &#246;kumenischen Bewegung. In vielen L&#228;ndern geschieht dies durch Nationale Kirchen- und Christenr&#228;te. In Deutschland ist die ACK das repr&#228;sentative Organ und Forum der christlichen Kirchen. Derzeit geh&#246;ren 16 Kirchen als Mit-glieder und 4 Kirchen als Gastmitglieder zur ACK (Evangelische Kirche in Deutschland, R&#246;misch-katholische Kirche, Orthodoxe Kirchen, Orientalisch-Orthodoxe Kirchen, evangelische Freikirchen und andere kleinere Kirchen). Dazu kommen 3 Gruppierungen bzw. Organisationen als St&#228;ndige Beobachter. Damit repr&#228;sentiert die ACK ein weites und vielf&#228;ltiges Spektrum der kirchlichen &#214;kumene. Mit der regionalen Gr&#252;ndung wollen die Mitglieder der ACK Wetterau-Ost in ihren Gemeinden und Untergliederungen besonders einen Prozess des Aufeinanderzugehens, des Dialogs, des gegenseitigem Verstehens und der Solidarit&#228;t f&#246;rdern. So soll es zu Formen des gemeinsamen Lebens, des gemeinsamen Handelns, des gemeinsamen Feierns der Gegenwart Gottes und des gemeinsamen Zeugnis-ses kommen.</p>
<p>Landrat Joachim Arnold (Wetterau) nannte es einen Fortschritt, dass sich nun die Kirchen christlichen Glaubens in der &#246;stlichen Wetterau zur ACK zusammengeschlossen haben, um Trennendes zu &#252;berwinden und Gemeinsamkeiten zu f&#246;rdern. Ein weiteres Gru&#223;wort der ACK Hessen-Rheinhessen wurde von Pfarrerin Dr. Lehmeier verlesen. Der Vor-sitzende des Kirchenvorstandes der evangelischen Gemeinde Ortenberg, Dietmar Patt, sprach als Ortenberger B&#252;rger. Er habe es als Mitglied einer &#252;berwiegend katholischen Familie als angenehm empfunden, wie seit langem in Ortenberg &#214;kumene aktiv gelebt werde. Er w&#252;nschte der ACK Gottes Segen f&#252;r ihre Arbeit. </p>
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		<title>Dachverband der christlichen Kirchen in Deutschland ber&#228;t &#252;ber k&#252;nftigen Weg</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 07:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; (APD) Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e.V., (ACK) hat an ihrer 224. Mitgliederversammlung am 11. und 12. M&#228;rz in Berlin &#252;ber ihren k&#252;nftigen Weg beraten. Sie blicke optimistisch in die Zukunft, sagte die kommissarische ACK-Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin, Pfarrerin Barbara Rudolph dem Evangelischen Pressedienst (epd) nach Abschluss der Tagung am 12. M&#228;rz. Die Diskussion um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; (APD) Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e.V., (ACK) hat an ihrer 224. Mitgliederversammlung am 11. und 12. M&#228;rz in Berlin &#252;ber ihren k&#252;nftigen Weg beraten. Sie blicke optimistisch in die Zukunft, sagte die kommissarische ACK-Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin, Pfarrerin Barbara Rudolph dem Evangelischen Pressedienst (epd) nach Abschluss der Tagung am 12. M&#228;rz. Die Diskussion um den Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen sei noch nicht abgeschlossen, f&#252;gte die evangelische Theologin hinzu. Hier gebe es allerdings Bewegung.<span id="more-150"></span></p>
<p>Der ACK-Vorsitzende und evangelische Landesbischof Friedrich Weber aus Braunschweig hatte zuvor unterstrichen: &#8220;Die ACK ist kein Nationaler Kirchenrat, sie will es auch nicht werden.&#8221; Grund seien die Konfessionsverh&#228;ltnisse in Deutschland, wo Freikirchen in der Minderheit sind. Die ACK hatte nach massiven K&#252;rzungen durch beide grossen Kirchen wiederholt geklagt, ihrem Auftrag kaum mehr gerecht werden zu k&#246;nnen. Vor allem die &#214;kumenische Zentrale in Frankfurt gilt als personell unterbesetzt. Es gebe ein erstes Signal von der evangelischen Kirche, die Finanzierung des &#246;kumenischen Dachverbandes aufzustocken, sagte Rudolph. Ein &#228;hnliches Engagement werde von r&#246;misch-katholischer Seite erwartet. Dies sei aber noch nicht Beschlussreif.</p>
<p>In einem Festgottesdienst wurde am 12. M&#228;rz der M&#252;lheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden als 17. Vollmitglied in die ACK aufgenommen. Gleichzeitig wurde Pfarrerin Rudolph als langj&#228;hrige ACK-Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin verabschiedet. Sie war in die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland gewechselt. In der &#220;bergangszeit bis zur Regelung der Nachfolge soll Rudolph die Gesch&#228;fte eingeschr&#228;nkt weiterf&#252;hren, l&#228;ngstens bis Ende Juni. Turnusgem&#228;ss soll das Amt des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK) bestellt werden.</p>
<p>Die Versammlung sei von den Ereignissen nach dem Amoklauf in Winnenden &#252;berschattet gewesen, so Rudolph weiter. &#214;kumenische G&#228;ste h&#228;tten zudem von der bedr&#252;ckenden Situation f&#252;r Christen im Nahen Osten und im Irak berichtet.</p>
<p>Ferner sprach sie die Mitgliederversammlung daf&#252;r aus, Gespr&#228;chen &#252;ber eine &#8220;Wiederaufnahme&#8221; des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) zu f&#252;hren. Der BFP war bereits von 1975 bis 1984 Gastmitglied der ACK und strebt jetzt erneut die ACK-Gastmitgliedschaft an. Wie aus dem ACK-Vorstand verlautete, sollen keine grunds&#228;tzlichen Bedenken gegen eine Wiederaufnahme bestehen, die ACK m&#246;chte jedoch mit dem BFP noch ein kl&#228;rendes Gespr&#228;ch f&#252;hren.</p>
<p>Die vor rund 60 Jahren gegr&#252;ndete ACK, der Dachverband der christlichen Kirchen in Deutschland, vereinigt neben der evangelischen und r&#246;misch-katholischen auch orthodoxe, anglikanische, alt-katholische sowie Freikirchen.</p>
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		<title>Christen in der Wetterau gr&#252;nden die ACK Wetterau</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 15:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ACK]]></category>

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		<description><![CDATA[FRIEDBERG -  Acht christliche Konfessionen unterzeichneten am 21.November 2008 in der Friedberger Marienkirche Beitrittsurkunde und Satzung der neuen ACK Wetterau. F&#252;r jedes der k&#252;nftigen Mitglieder entz&#252;ndete ein Vertreter auf dem Altar eine Kerze und benannte die wesentlichen Glaubensinhalte und Traditionen &#8211; Kreuz und Bibel, Taufschale und Abendmahlskelch, Ikone und Fischsymbol waren im Altarraum ausgestellt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FRIEDBERG -  Acht christliche Konfessionen unterzeichneten am 21.November 2008 in der Friedberger Marienkirche Beitrittsurkunde und Satzung der neuen ACK Wetterau. F&#252;r jedes der k&#252;nftigen Mitglieder entz&#252;ndete ein Vertreter auf dem Altar eine Kerze und benannte die wesentlichen Glaubensinhalte und Traditionen &#8211; Kreuz und Bibel, Taufschale und Abendmahlskelch, Ikone und Fischsymbol waren im Altarraum ausgestellt und zeigten symbolisch, was alle diese unterschiedlichen christlichen Gemeinschaften verbindet.</p>
<p><span id="more-136"></span>„Vers&#246;hnte Verschiedenheit“ lautete das Motto, unter dem die Gottesdienstbesucher nach jeder neu entz&#252;ndeten Kerze bekr&#228;ftigten „Wir stellen uns hinein in diese gro&#223;e Tradition“.  Unterschiedliche Traditionen spiegelten sich auch in Musik: und Liturgie: Zum Einzug sang der Gospelchor der United Church of Christ Apostolic, der syrisch-orthodoxe Chor Bad Vilbel und der rum-orthodoxe aus Butzbach trugen Lieder vor, neben der Orgel begleitete die Lobpreisgruppe des Chrischona Gemeinschaftswerks den Gemeindegesang und Chorbischof Tuma Bilen las Verse aus dem Johannesevangelium auf Aram&#228;isch, der Sprache, die Jesus selbst gesprochen hat.</p>
<p>Pfarrerin Edith H&#246;ll von der Evangelischen Kirche und Pfarrer Dr. René Dlouhy von der Friedberger Adventgemeinde entfalteten in einer Dialogpredigt die Spannung zwischen der Angst vor dem Fremden und der Sehnsucht nach Einheit. Sicherer Stand im eigenen Glauben helfe, so H&#246;ll, den anderen in dessen Glauben zu verstehen und anzunehmen. Dlouhy w&#252;nschte der neuen ACK, mehr auf das Gemeinsame als auf das Trennende zu schauen. In f&#252;nf Punkten entwarf er die mutige Vision einer Christengemeinschaft vor Ort, in der jeder dem anderen „Bruder und Schwester“ sein k&#246;nne und anerkenne, dass Gott sich auch in anderen Konfessionen offenbaren k&#246;nne. Isolation mache keinen Sinn, doch m&#252;sse man auch „flexibel und vorsichtig mit Sprache umgehen“ und bereit sein, die Veranstaltungen der anderen Konfessionen zu besuchen und voneinander zu lernen.</p>
<p>J&#246;rg-Michael Schl&#246;sser, Dekan des evangelischen Dekanats Wetterau erinnerte an die Anf&#228;nge des Zusammenschlusses: Konrad Schulz, &#214;kumenepfarrer im evangelischen Dekanat Wetterau, hatte mit Pr&#228;ses Tobias Utter die Gr&#252;ndung einer ACK vor zwei Jahren auf den Weg gebracht. Nun sei man dankbar, so Schl&#246;sser, dass dieser Weg einen Rahmen bekomme.<br />
Hansjoachim Wahl, Dekan des katholischen Dekanats Wetterau-West sagte, man sei „gespannt auf all das, was da zusammenw&#228;chst , weil es zusammengeh&#246;rt.“</p>
<p>Unterzeichnet wurde die Beitrittsurkunde von folgenden Kirchen und Gemeinden: Adventgemeinde Friedberg, Evangelisches Dekanat Wetterau mit 23 seiner Gemeinden, katholisches Dekanat Wetterau-West mit seinen 35 Gemeinden, rum-orthodoxe Gemeinde St. Peter und Paul Butzbach, syrisch-orthodoxe Mutter-Gottes-Gemeinde Bad Vilbel, United Church of Christ Apostolic. Dazu als Gastmitglieder: Chrischona Gemeinschaftswerk Region Hessen mit den Stadtmissionen in Bad Nauheim, Butzbach, Friedberg sowie den Landeskirchlichen Gemeinschaften Bad Vilbel-Heilsberg und Florstadt, und die Freien Evangelischen Gemeinden Bad Vilbel und Friedberg.</p>
<p>Am 18. November wurde in den R&#228;umen der Friedberger Stadtmission ein 5-k&#246;pfiger Vorstand gew&#228;hlt. Als ersten Punkt f&#252;r Gespr&#228;che haben sich die Mitgliedskirchen das Tauf-Verst&#228;ndnis vorgenommen. Gemeinsam ist allen der Wunsch, auch k&#252;nftig so stimmungsvolle gemeinsame Gottesdienste zu feiern, wie am Gr&#252;ndungstag in der Friedberger Marienkirche.</p>
<p><em>Autor: Pfr. K.Schulz</em></p>
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		<title>Friedlicher Spielplatz der Religionen: gemeinsam f&#252;r ein gutes Miteinander in K&#246;ln</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 12:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ACK]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#214;LN &#8211; &#8220;Es ist immer gut zu sehen, was aus einer Idee geworden ist&#8221;, sagt Pfarrerin Barbara Rudolph. Die Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) freut sich darauf, an diesem strahlenden Sommersonntag zu h&#246;ren, wie sich das K&#246;lner Lokalprojekt der Aktion &#8220;Wei&#223;t du wer ich bin?&#8221; entwickelt hat. Als die ACK, der Zentralrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#214;LN &#8211; &#8220;Es ist immer gut zu sehen, was aus einer Idee geworden ist&#8221;, sagt Pfarrerin Barbara Rudolph. Die Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) freut sich darauf, an diesem strahlenden Sommersonntag zu h&#246;ren, wie sich das K&#246;lner Lokalprojekt der Aktion &#8220;Wei&#223;t du wer ich bin?&#8221; entwickelt hat. Als die ACK, der Zentralrat der Juden, der Zentralrat der Muslime und die T&#252;rkisch-islamische Union der Anstalt f&#252;r Religion (Ditib) ihre bundesweite Aktion ausriefen und gef&#246;rdert vom Bundesinnenministerium 120 lokale Projekte f&#252;r mehr Miteinander der Religionen initiierten, war die Idee auch in K&#246;ln auf fruchtbaren Boden gefallen.<br />
<span id="more-119"></span><br />
Barbara Rudolph ist nicht alleine in die Melanchton-Akademie gekommen, um die Bilanz der K&#246;lner Organisatoren zu h&#246;ren. Sie hat die &#8220;Lebendigen Briefe&#8221; des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) mitgebracht, ein sechsk&#246;pfiges, internationales Team, das sich bei einer Deutschlandreise auf Spurensuche begeben hat. Die Delegation besucht noch bis 4. Juli Projekte, die beispielhafte Netzwerkarbeit im Dienste der Ziele der &#8220;Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt 2001 &#8211; 2011&#8243; leisten.</p>
<p>Eine Wippe scheint Hannelore Bartscherer ein gutes Symbol f&#252;r das Zusammenleben der Religionen K&#246;ln: Auf einer Wippe geht es zwar auf und ab, aber es macht Spa&#223;, darauf zu spielen und jeder braucht den anderen, damit sich etwas bewegt, erkl&#228;rt die Vorsitzende des &#246;rtlichen Katholikenausschusses den G&#228;sten aus dem &#214;RK. Nahe liegend also, dass eine Initiative, die sich ein gutes Miteinander im Alltag zum Ziel gesetzt hat, einmal im Jahr eine Wippe auf einem K&#246;lner Spielplatz finanziert und Spielplatzpaten aus allen drei Religionen daf&#252;r sucht.</p>
<p>Begonnen hatte &#8220;Wei&#223;t Du wer ich bin?&#8221; in K&#246;ln erheblich theoretischer, n&#228;mlich mit der feierlichen Unterzeichnung einer &#8220;K&#246;lner Friedensverpflichtung&#8221;, einer Art Charta f&#252;r gegenseitige Akzeptanz und Gewaltlosigkeit. Der Katholikenausschuss um Hannelore Bartscherer hatte daf&#252;r die Initiative ergriffen und Partner in den christlichen, j&#252;dischen und muslimischen Gemeinden der Stadt gesucht. Nicht alle machten mit: Als offizielle Vertretung von j&#252;discher Seite wurde die orthodoxe Synagogen-Gemeinde als gr&#246;&#223;ere der beiden K&#246;lner Gemeinden eingeladen, erkl&#228;rte Bartscherer. Und obwohl K&#246;ln der Sitz zahlreicher muslimischer Verb&#228;nde und Organisationen ist, engagierte sich von muslimischer Seite lediglich die Ditib in dem Projekt.</p>
<p>Die teilnehmenden Gruppen entsandten ein Mitglied in ein Planungsgremium und formulierten in z&#228;hem Ringen den Text. Gemeinsam mit dem K&#246;lner Oberb&#252;rgermeister Fritz Schramma unterzeichneten sie 2006 dann feierlich die Charta im historischen Rathaus der Stadt. Mit Absicht habe man das Rathaus als neutralen Ort gew&#228;hlt, der alle Religionen eine, berichtet Bartscherer. Es war das erste Mal, dass sich die gro&#223;en drei Religionen in K&#246;ln gemeinsam &#246;ffentlich zu Wort meldeten und sich f&#252;r ein friedliches Miteinander einsetzten. &#8220;Ich bin zutiefst dankbar, dass durch das Projekt unter uns Vertrauen gewachsen ist&#8221;, so Bartscherer.</p>
<p>Schon immer fanden im &#252;berwiegend katholisch gepr&#228;gten K&#246;ln die Religionen einen Weg, miteinander auszukommen. Seit Jahrhunderten zieht es christliche Wallfahrer zu den Gebeinen der Heiligen Drei K&#246;nige in den Dom, die Stadt hat sehr alte j&#252;dische Wurzeln, au&#223;erdem leben hier heute 120.000 Frauen und M&#228;nner muslimischen Glaubens. Immer wieder stehen die Religionen im Mittelpunkt der &#246;ffentlichen Debatte: Sei es, dass der K&#246;lner Kardinal Joachim Meisner mit seinen pointierten Positionen f&#252;r Debatten sorgt; sei es, weil der Neubau eines repr&#228;sentativen Moscheebaues massive Proteste rechter Gruppierungen hervorruft, oder sei es, weil um den Standort eines geplanten j&#252;dischen Museums gestritten wird.</p>
<p>Um Konflikten vorzubeugen, gibt es seit 2006 in K&#246;ln zweimal im Jahr einen Runden Tisch, den &#8220;Rat der Religionen&#8221;, wie Dr. Sonja Sailer-Pfister vom Stadtdekanat K&#246;ln beschrieb. &#8220;Wir wollen die Kommunikation st&#228;rken, Missverst&#228;ndnisse kl&#228;ren und ein Krisenmanagement etablieren&#8221;, berichtete sie. Vorbild sei dabei ein Modell aus der Partnerstadt Liverpool. Theologische Diskussionen w&#252;rden nicht gef&#252;hrt, daf&#252;r wolle man aber &#252;ber alle wichtigen Alltagsthemen im Gespr&#228;ch bleiben und &#252;ber die Besonderheiten der Gruppierungen informieren. Gemeinsam habe man bereits einen Festkalender aller Religionen erstellt, der auf dem Internetportal der Stadt abzurufen sei. In Planung befinden sich ein K&#246;lner Buch der Religion und ein gemeinsamer Tag der Religion 2009. Auch eine Erkl&#228;rung gegen Islamophobie m&#246;chte man gemeinsam entwerfen, so Sailer-Pfister. &#8220;Wir wollen die &#196;ngste der Leute aufgreifen.&#8221;</p>
<p>Zu erhitzten Diskussionen hatte zuletzt der geplante Neubau einer repr&#228;sentativen Moschee der Ditib im K&#246;lner Stadtteil Ehrenfeld gef&#252;hrt. Zurzeit gebe es etwa 70 Moscheen in K&#246;ln, die sich aber fast alle in H&#228;usern und Hinterh&#246;fen bef&#228;nden, sagte Hannelore Bartscherer. Der Neubau stocke nun angesichts der politischen Debatten, die insbesondere die rechtspopulistische Partei ProK&#246;ln angefacht habe. &#8220;Wir k&#246;nnten aus juristischer Sicht die Moschee bauen, aber aus politischen Gr&#252;nden m&#252;ssen wir abwarten&#8221;, beschrieb es Ditib-Vertreter Hasan Karaca vom Forschungszentrum Religion und Gesellschaft. Es deprimiere ihn, dass die Medienberichterstattung oft Vorurteilen geleitet sei. Wie zuletzt, als eine renommierte Tageszeitung den Bauherren eine angeblich fundamentalistische Innenarchitektur vorgeworfen habe.</p>
<p>Zwei Stunden lang konnten sich der anglikanische Erzbischof Bernard Ntahoturi aus Burundi, die griechisch-orthodoxe Theologin Aikaterini Pekridou, Thomas Yonker aus der US-Kirche Diciples of Christ (J&#252;nger Christi) und Janette B&#228;chtold Ludwig von der lutherischen Kirche Brasiliens, sowie der Stellvertretende Generalsekret&#228;r der &#214;RK, Georges Lemopoulos und Pfarrerin Sabine Udodesku aus dem Genfer B&#252;ro des &#214;RK ein genaues Bild der interreligi&#246;sen Beziehungen in der Domstadt machen. Die &#8220;Lebendigen Briefe&#8221; h&#246;rten zu, fragten kritisch nach und gaben Tipps.</p>
<p>Erzbischof Ntahoturi erkundigte sich nach dem Platz der afrikanischen Christen und Moslems in der Zusammenarbeit der K&#246;lner Religionen. Sowohl Pfarrer Dr. Martin Bock f&#252;r die evangelische Seite als auch Hannelore Bartscherer vom Katholikenausschuss bedauerten, dass die afrikanischen Christen bislang kaum ihren Einladungen nach Zusammenarbeit nachgekommen seien und recht isoliert lebten. Afrikanische und arabische Moslems seien haupts&#228;chlich im Zentralrat der Muslime organisiert.</p>
<p>Ntahoturi ging auch auf die K&#246;lner Probleme beim Moscheebau ein und fragte nach, wie der Umgang mit muslimischen Offiziellen sei, die den Christen in ihren L&#228;ndern das Beten verbieten wollten. Martin Bock erw&#228;hnte die seiner Ansicht nach gute Idee des K&#246;lner Kardinals, von t&#252;rkischen Offiziellen im Gegenzug f&#252;r den K&#246;lner Moscheebau die Erlaubnis zu erbitten, ein Pilgerzentrum und eine Pauluskirche in Tarsus in der T&#252;rkei zu bauen. Gertrud Casel von der Deutschen Kommission Justitia et Pax sprach sich dagegen aus, Vorbedingungen in anderen L&#228;ndern f&#252;r den Moscheebau in K&#246;ln zu stellen. &#8220;Wir fordern in Deutschland Religionsfreiheit f&#252;r alle&#8221;, sagte Casel.</p>
<p>Einen Blick &#252;ber den Tellerrand empfahl Georges Lemopoulos im Kampf gegen Islamophobie. Interessant sei es, dar&#252;ber mit Christen in muslimischen L&#228;ndern zu sprechen. &#8220;Es gibt dort erfolgreiche Modelle der Zusammenarbeit, die man kopieren kann &#8211; und nat&#252;rlich auch solche, die man vermeiden sollte&#8221;, berichtete der stellvertretende &#214;RK-Generalsekret&#228;r. Er dankte den K&#246;lnerinnen und K&#246;lnern f&#252;r ihre Offenheit. Das Thema interreligi&#246;ser Dialog stehe weiter ganz oben auf der &#214;RK-Agenda.</p>
<p>Autorin: <em<br />
Carmen Molitor arbeitet als freie Journalistin in K&#246;ln unter anderem f&#252;r die Katholische Nachrichtenagentur KNA und den Reader's Digest Deutschland</em></p>
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		<title>Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Frankfurt/Main gegr&#252;ndet</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 12:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[FRANKFURT &#8211; Um sich gegenseitig zu &#8220;st&#228;rken, als Christen und Christinnen gemeinsam sichtbar zu werden, und Verantwortung zu &#252;bernehmen&#8221; haben sich am 21. Juni christliche Gemeinden und Kirchen zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Frankfurt am Main zusammengeschlossen.
Mit der Gr&#252;ndung einer ACK Frankfurt wollen die Gr&#252;ndungsmitglieder die bisherige informelle gute Zusammenarbeit in eine neue und verbindliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FRANKFURT &#8211; Um sich gegenseitig zu &#8220;st&#228;rken, als Christen und Christinnen gemeinsam sichtbar zu werden, und Verantwortung zu &#252;bernehmen&#8221; haben sich am 21. Juni christliche Gemeinden und Kirchen zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Frankfurt am Main zusammengeschlossen.</p>
<p>Mit der Gr&#252;ndung einer ACK Frankfurt wollen die Gr&#252;ndungsmitglieder die bisherige informelle gute Zusammenarbeit in eine neue und verbindliche Form bringen und auch andere Gemeinden und Kirchen dazu einladen.<br />
<span id="more-115"></span><br />
Zu den Zielen der Unterzeichenden geh&#246;rt auch, sich als Teil der weltweiten &#246;kumenischen Bewegung verstehen und daran arbeiten die Einheit in Vielfalt der christlichen Kirchen zu st&#228;rken.</p>
<p>Zur Vielfalt innerhalb der ACK Frankfurt geh&#246;ren folgende Kirchen und Gemeinden: Evangelische Kirche in Frankfurt/Main, Selbst&#228;ndige Evangelisch-Lutherische Kirche, R&#246;misch-katholische Kirche im Bistum Limburg/Lahn, Koptisch-Orthodoxe-Kirche, Mennonitengemeinde Frankfurt/M., Evangelisch Methodistische Kirche, Alt-Katholische Kirche, Schwedische Kirche, Internationaler Konvent christlicher Gemeinden Rhein-Main e.V., Griechisch Orthodoxe Kirche. Als Gastmitglied ist die Freie Evangelische Gemeinde Frankfurt mit dabei.</p>
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		<title>Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz hat neue Generalsekret&#228;rin</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 12:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BERN &#8211; (APD) Am 1. August &#252;bernimmt die katholische Religionsp&#228;dagogin und Medienfrau Christiane Faschon (55) das Amt als Generalsekret&#228;rin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). Sie tritt damit die Nachfolge des Protestanten Georg Schubert an. Schubert war seit Januar 2003 zu 50-Prozent als Sekret&#228;r der AGCK-CH t&#228;tig und hat jetzt innerhalb der Communit&#228;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERN &#8211; (APD) Am 1. August &#252;bernimmt die katholische Religionsp&#228;dagogin und Medienfrau Christiane Faschon (55) das Amt als Generalsekret&#228;rin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). Sie tritt damit die Nachfolge des Protestanten Georg Schubert an. Schubert war seit Januar 2003 zu 50-Prozent als Sekret&#228;r der AGCK-CH t&#228;tig und hat jetzt innerhalb der Communit&#228;t Don Camillo, der er angeh&#246;rt, zus&#228;tzliche Aufgaben &#252;bernommen.</p>
<p>Die neue Generalsekret&#228;rin stammt aus Berg (TG). Sie ist als dipl. Religionsp&#228;dagogin und Fachjournalistin sowie als Dozentin f&#252;r interkulturelle Themen t&#228;tig.<span id="more-81"></span></p>
<p>In einer Zeit grosser gesellschaftlicher und kultureller Umbr&#252;che m&#246;chte Faschon, nach eigenen Angaben, dazu beitragen, dass die Kirche st&#228;rker ins &#246;ffentliche Bewusstsein ger&#252;ckt werde. Sie wolle sich deshalb daf&#252;r einsetzen, dass die in der Schweiz vertretenen Kirchen in Zukunft aus dem Gemeinsamen heraus handeln und als eine Stimme in der &#214;ffentlichkeit geh&#246;rt werden. Die Verschiedenheit der Kirchen betrachte sie als einen Reichtum: &#8220;Ich bin &#252;berzeugt, dass die Kirchen ernster genommen werden, wenn sie sich auf das Gemeinsame besinnen und mit einer Stimme in der &#214;ffentlichkeit auftreten“, so Faschon.</p>
<p>Faschon geh&#246;rt europaweit zu den wenigen r&#246;misch-katholischen Frauen, die einem nationalen Kirchenrat als Generalsekret&#228;rin vorsteht. Auch der &#8220;Rat der Kirchen in den Niederlanden&#8221; hat mit Pfarrerin Ineke Bakker seit zw&#246;lf Jahren eine Frau als Generalsekret&#228;rin. Die Theologin Ineke Bakker wird allerdings den Rat im Oktober verlassen, um die Leitung der holl&#228;ndischen Stiftung Oikos, einer &#246;kumenische Nichtregierungsorganisation, zu &#252;bernehmen. Im Nachbarland &#214;sterreich amtierte die katholische Oberin und Professorin Christine Gleixner vom Januar 2000 bis Ende Dezember 2005 als Vorsitzende des &#214;kumenischen Rates der Kirchen in &#214;sterreich (&#214;RK&#214;). Zuvor war die Ordensfrau von 1996 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende des &#214;RK&#214;.</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz ist vor &#252;ber dreissig Jahren mit dem Ziel gegr&#252;ndet worden, die Zusammenarbeit zwischen den christlichen Kirchen zu f&#246;rdern. Ihr geh&#246;ren zurzeit zehn Kirchen und kirchliche Organisationen an. Pr&#228;sident der AGCK-CH ist derzeit der reformierte Pfarrer Ruedi Heinzer (Spiez).</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.agck.ch/">http://www.agck.ch/</a></p>
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		<title>F&#252;r eine &#214;kumene der Ehrlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 20:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[AUGSBURG &#8211; (IBA) F&#252;r eine ‚&#214;kumene der Ehrlichkeit’ hat sich Domkapitular Pr&#228;lat Dr. Bertram Meier ausgesprochen &#8211; Meier predigte bei einem Gottesdienst zum 25. Jubil&#228;um der &#246;kumenischen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Augsburg (ACK) am Sonntag, 20.Mai 2007.
„F&#252;r mich ist jetzt die ‚&#214;kumene der Ehrlichkeit’ an der Reihe. Dies meint insbesondere: Den Tisch des Wortes d&#252;rfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AUGSBURG &#8211; (IBA) F&#252;r eine ‚&#214;kumene der Ehrlichkeit’ hat sich Domkapitular Pr&#228;lat Dr. Bertram Meier ausgesprochen &#8211; Meier predigte bei einem Gottesdienst zum 25. Jubil&#228;um der &#246;kumenischen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Augsburg (ACK) am Sonntag, 20.Mai 2007.</p>
<p>„F&#252;r mich ist jetzt die ‚&#214;kumene der Ehrlichkeit’ an der Reihe. Dies meint insbesondere: Den Tisch des Wortes d&#252;rfen wir gemeinsam decken, das Brot des Lebens zu teilen, ist jedoch nicht m&#246;glich. Dies gilt es auszuhalten“, erkl&#228;rte Domkapitular Meier in seiner Predigt.<br />
<span id="more-58"></span><br />
Als Vorsitzender der ACK- Augsburg dankte Meier den Vertretern sechs verschiedener Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften, die vor 25 Jahren die ACK- Augsburg ins Leben gerufen haben. Er bezeichnete deren Gr&#252;nder als „Pioniere der &#214;kumene“.</p>
<p>„Meine Erfahrung in der Arbeit f&#252;r die ACK hat gezeigt: Einander Jesus, das Wasser des Lebens, zu reichen, ist m&#246;glich. Mein Wunsch ist, dass die christlichen Kirchen in Augsburg auch weiterhin f&#252;r einander Sch&#246;pfgef&#228;&#223;e sind und es zunehmend werden“, res&#252;mierte Meier.</p>
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		<title>Zur &#214;kumene verpflichtet &#8211; Gemeinsame Unter- zeichnung der &#8220;Charta Oecumenica&#8221; in Niedersachsen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2007 08:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Evangelisch]]></category>
		<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
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		<description><![CDATA[HILDESHEIM/HANNOVER &#8211; (bph) Die katholischen Bist&#252;mer in Niedersachsen verpflichten sich zur &#246;kumenischen Zusammenarbeit. Dr. Josef Homeyer, der emeritierte Bischof von Hildesheim, wird im Rahmen eines feierlichen &#246;kumenischen Gottesdienstes f&#252;r die Bist&#252;mer Hildesheim, Osnabr&#252;ck und den Offizialatsbezirk Vechta die „Charta Oecumenica“ unterzeichnen. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 13. Mai, um 18 Uhr in der Marktkirche Hannover [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HILDESHEIM/HANNOVER &#8211; (bph) Die katholischen Bist&#252;mer in Niedersachsen verpflichten sich zur &#246;kumenischen Zusammenarbeit. Dr. Josef Homeyer, der emeritierte Bischof von Hildesheim, wird im Rahmen eines feierlichen &#246;kumenischen Gottesdienstes f&#252;r die Bist&#252;mer Hildesheim, Osnabr&#252;ck und den Offizialatsbezirk Vechta die „Charta Oecumenica“ unterzeichnen. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 13. Mai, um 18 Uhr in der Marktkirche Hannover statt.</p>
<p>Neben Homeyer unterschreiben auch Repr&#228;sentanten der anderen Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen im Lande Niedersachsen (ACKN)“ diese Charta. Dazu geh&#246;ren unter anderem die evangelischen-lutherischen Landeskirchen, orthodoxe Kirchen, Freikirchen und Gemeindeb&#252;nde. Thema der Feier ist: „Das Licht Christi scheint auf alle“. Die Predigt h&#228;lt Dr. Margot K&#228;&#223;mann, Landesbisch&#246;fin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers.<br />
<span id="more-45"></span><br />
Die Charta Oecumenica wurde von der Konferenz Europ&#228;ischer Kirchen (KEK) und vom Rat der Europ&#228;ischen Bischofskonferenzen (CCEE) gemeinsam erarbeitet. Sie ist eine Selbstverpflichtung der beteiligten Kirchen und beschreibt die gemeinsamen Aufgaben der Kirchen im sich vereinigenden Europa. Au&#223;erdem enth&#228;lt sie Leitlinien f&#252;r die Zusammenarbeit unter den christlichen Religionsgemeinschaften in Europa. Kirchen, die diese Charta unterschreiben, verpflichten sich damit, die Gemeinschaft der christlichen Kirchen in Europa zu vertiefen, aufeinander zuzugehen, gemeinsam zu handeln und miteinander zu beten. Das Dokument hat keinen lehramtlich-dogmatischen oder kirchenrechtlichen Charakter sondern gr&#252;ndet auf der Selbstverpflichtung der europ&#228;ischen Kirchen und &#246;kumenischen Organisationen.</p>
<p>Die Charta wurde 2001 in Stra&#223;burg auf europ&#228;ischer Ebene und 2003 in Berlin auf deutscher Ebene unterzeichnet und gilt als &#246;kumenischer Meilenstein. Inzwischen haben Kirchen oder nationale Kirchenr&#228;te in verschiedenen L&#228;ndern die Charta Oecumenica unterschrieben.</p>
<p>Die ACKN wurde 1976 gegr&#252;ndet. Ihr geh&#246;ren 23 Mitglieder an – weitere drei mit Gaststatus. Gemeinsam mit 15 weiteren ACKs in Deutschland sieht die ACKN ihr Ziel darin, Spannungen zwischen den Kirchen zu beheben, zur Verst&#228;ndigung beizutragen, die weltweite &#246;kumenische Bewegung zu unterst&#252;tzen und die Einheit der Christen zu f&#246;rdern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wechselseitige Anerkennung der Taufe</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 11:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ACK]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisch]]></category>
		<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisch]]></category>
		<category><![CDATA[Orthodoxie]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[MAGDEBURG &#8211; Zum ersten Mal werden am 29. April die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Deutsche Bischofskonferenz, orthodoxe und altorientalische Kirchen sowie Freikirchen auf der Ebene der Bundesrepublik Deutschland eine f&#246;rmliche Erkl&#228;rung &#252;ber die wechselseitige Anerkennung der Taufe unterzeichnen. Die Unterzeichnung der Vereinbarung findet im Rahmen eines &#246;kumenischen Gottesdienstes am 29. April um 17 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>MAGDEBURG &#8211; Zum ersten Mal werden am 29. April die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Deutsche Bischofskonferenz, orthodoxe und altorientalische Kirchen sowie Freikirchen auf der Ebene der Bundesrepublik Deutschland eine f&#246;rmliche Erkl&#228;rung &#252;ber die wechselseitige Anerkennung der Taufe unterzeichnen. Die Unterzeichnung der Vereinbarung findet im Rahmen eines &#246;kumenischen Gottesdienstes am 29. April um 17 Uhr im Magdeburger Dom statt. </p>
<p>Dort werden leitende Vertreter der 11 beteiligten Kirchen anwesend sein, darunter der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann. Gastgeber ist der Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen, Bischof Axel Noack. Es predigt Bischof em. Walter Klaiber (Evangelisch-methodistische Kirche).<br />
<span id="more-36"></span><br />
Seit gut 30 Jahren gibt es in Deutschland einzelne regionale Vereinbarungen zwischen Gliedkirchen der EKD und R&#246;misch-Katholischen Di&#246;zesen zur wechselseitigen Anerkennung der Taufe. Eine Vereinbarung auf der Ebene der EKD oder der Deutschen Bischofskonferenz gab es bisher nicht. Im Mai 2002 ging vom Pr&#228;sidenten des P&#228;pstlichen Rates zur F&#246;rderung der Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, die Initiative aus, sich in den Bischofskonferenzen mit dem Thema Taufe und mit der &#246;kumenischen Bedeutung der wechselseitigen Anerkennung der Taufe zu besch&#228;ftigen und zwischen den Kirchen entsprechende Vereinbarungen zu unterzeichnen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat diese Initiative aus Rom aufgenommen und vorgeschlagen, die wechselseitige Taufanerkennung f&#252;r den gesamten Bereich der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD anzustreben. Eine Arbeitsgruppe, der auch Vertreter der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland (KOKiD), der Evangelisch-methodistischen Kirche (zugleich f&#252;r weitere Freikirchen) und der Altkatholiken (zugleich f&#252;r die Anglikanische Kirche) angeh&#246;rten, erarbeitete einen Text, dem der Rat der EKD und der St&#228;ndige Rat der Deutschen Bischofskonferenz zugestimmt haben.</p>
<p>Folgende Kirchen haben diesem gemeinsamen Text zugestimmt:</p>
<p>- &#196;thiopisch-Orthodoxe Kirche<br />
- Arbeitsgemeinschaft Anglikanisch-Episkopaler Gemeinden in Deutschland<br />
- Armenisch-Apostolische Orthodoxe Kirche in Deutschland<br />
- Evangelisch-altreformierte Kirche in Niedersachsen<br />
- Evangelische Br&#252;der-Unit&#228;t – Herrnhuter Br&#252;dergemeine<br />
- Evangelische Kirche in Deutschland<br />
- Evangelisch-methodistische Kirche<br />
- Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland<br />
- Orthodoxe Kirche in Deutschland<br />
- R&#246;misch-Katholische Kirche<br />
- Selbst&#228;ndige Evangelisch-Lutherische Kirche</p>
<p>Der &#214;kumenische Gottesdienst wird gestaltet von Vertretern der unterzeichnenden Kirchen. Der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, wird in den Gottesdienst einf&#252;hren, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal  Lehmann, wird die Festgemeinde mit einer Taufbeauftragung entsenden. Bischof em. Walter Klaiber (Evangelisch-methodistische Kirche) wird die Predigt halten.  F&#252;r die Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), die die Taufanerkennung nicht unterzeichnen, wird Pastor Werner Funck (Mennoniten) ein Gru&#223;wort sprechen. Ein Grund f&#252;r die damit gegebene Zur&#252;ckhaltung liegt in der theologischen Wertung der Kindertaufe.</p>
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