
24. April 2009 abgelegt unter Evangelisch, Katholisch, Ökumene.
FREIBURG – (APD) Der römisch-katholische Theologe Eberhard Schockenhoff, Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau, befürchtet eine Schwächung des christlichen Standpunktes in ethischen gesellschaftlichen Debatten. Als Grund nannte er Kathpress zufolge am 23. April in Karlsruhe die evangelischerseits forcierte “Ökumene der Profile”. Das Beharren auf unterschiedlichen evangelischen und römisch-katholischen Ethik-Positionen und wechselseitige Sich-Abgrenzen führe zur “Marginalisierung der christlichen Stimme”, befürchtet der Theologe.
Nach Ansicht Schockenhoffs, der Mitglied im Deutschen Ethikrat ist, vertreten die beiden grossen christlichen Kirchen seit einigen Jahren in wichtigen ethischen Fragen keine gemeinsamen Positionen mehr. Das gelte etwa auf dem Gebiet der Bioethik oder in der Bewertung alternativer Lebensformen zur Ehe. (weiterlesen…)

24. April 2009 abgelegt unter Katholisch, Politik.
NEW YORK – (APD) Der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO), Ban Ki-moon, hat eine weitere Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche zugesichert, um “eine Welt von bleibender Gerechtigkeit und Frieden” zu schaffen.
Die Vereinten Nationen mit ihren 192 Mitgliedsstaaten vertreten keine Religion, sagte UN-Generalsekretär Ban bei einer Veranstaltung zum ersten Jahrestag der Rede Papst Benedikts XVI. vor den Vereinten Nationen in New York. Trotzdem teile er viele gemeinsame Werte mit dem Papst, allen voran den Glauben an die angeborene Würde und die gleichen Rechte für jedes menschliche Wesen, so Ban Ki-moon. (weiterlesen…)

18. November 2008 abgelegt unter Katholisch.
STUTTGART (APD) – Nur ein weltweites Konzil kann nach den Worten des Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, die Zölibatsvorschrift für die katholischen Priester des lateinischen Ritus ändern. Bei einer Diskussionsveranstaltung der Ulmer “Südwest Presse” nannte es Zollitsch eine Illusion zu glauben, dass sich in dieser Frage in absehbarer Zeit etwas ändere. Da die römisch-katholische Kirche die ganze Welt umfasse, müssten Neuerungen auch auf dieser Ebene Bestand haben können.
Bereits im Januar 2008, wenige Tage nach seinem Amtsantritt, sprach sich Zollitsch “gegen Denkverbote” beim Thema Zölibat aus. In einem SPIEGEL-Gespräch betonte der Erzbischof, dass die Verbindung zwischen Priestertum und Ehelosigkeit “nicht theologisch notwendig” sei. (weiterlesen…)

10. Oktober 2008 abgelegt unter Katholisch, ÖRK.
GENF (APD) – Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf hat in einer Grussadresse die bei der XII. ordentlichen Generalversammlung der Weltbischofssynode in Rom tagenden römisch-katholischen Bischöfe zum Voranschreiten in der Ökumene ermutigt. Die Suche nach der sichtbaren Einheit aller Christen sei unverzichtbarer Bestandteil des Lebens und der Sendung der Kirche, schrieb ÖRK-Generalsekretär Pfarrer Samuel Kobia in einem Grusswort an die Weltbischofssynode. Die Botschaft wurde am 7. Oktober vin Rom or den über 250 Bischöfen aus allen Kontinenten sowie mehr als 100 weiteren Experten und Beobachtern des Bischofstreffens von Metropolitanerzbischof Dr. Nifon von Targoviste verlesen.
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12. Februar 2008 abgelegt unter Evangelisch, Katholisch.
HANNOVER – Im Namen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gratuliert der Vorsitzende des Rates, Bischof Wolfgang Huber, dem Erzbischof Robert Zollitsch zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Er freue sich über das Vertrauen, das die Bischofskonferenz dem Freiburger Erzbischof entgegengebracht habe. In seinem Brief an den zukünftigen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz bringt der Ratsvorsitzende “ganz offen meine Hoffnung zum Ausdruck, dass wir miteinander die über die zurückliegenden Jahrzehnte guten und gefestigten ökumenischen Begegnungen zwischen unseren Kirchen fortführen und weiterentwickeln können”.