Der Vespergottesdienst im Dom (Video dazu unter: www.bistumlimburg.de) war Auftakt einer Begegnung, zu der Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst die Repräsentanten der christlich-orthodoxen Gemeinden im Bistum Limburg eingeladen hatte. So waren Erzpriester der griechisch-orthodoxen Kirche, der rumänisch-orthodoxen Kirche, der russisch-orthodoxen Kirche sowie Archimandriten der serbisch-orthodoxen Kirche in den Dom nach Limburg gekommen.
„Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, habt Christus als Gewand angelegt“ – der Wahlspruch des Bischofs bildete das Leitwort des Vespergottesdienstes. Lesungen und Fürbitten unterstrichen die Verbundenheit von römisch-katholischen und orthodoxen Christen, die sich über die Jahrhunderte ein hohes Maß an gemeinsamem Glaubensgut bewahrt haben. Musikalisch gestaltet wurde die Vesper durch die Limburger Mädchenkantorei unter der Leitung von Domchordirektor Markus Melchiori sowie von Domorganist Prof. Markus Eichenlaub. Bei einem anschließenden Gespräch im Limburger Priesterseminar suchten die vor allem aus Frankfurt und Wiesbaden angereisten Vertreter der griechisch-, rumänisch-, russisch-, serbisch-orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche nach Formen, durch die der gemeinsame Glauben auch gemeinsam bezeugt werden kann.
„Was über lange Zeit hin nur gewusst wurde: dass diese Kirchen bei allen Unterschieden in Theologie, Liturgie, Spiritualität, Recht doch sehr viel an Gemeinsamem bewahrt haben, sodass sie einander tief verwandt sind, das kann nun auch unmittelbar erlebt werden“, hieß es in der Einladung des Bistums Limburg an die Kirchenvertreter. Von Ökumene-Fachleuten wurde die vom Bistum organisierte Begegnung mit Repräsentanten der orthodoxen Kirche als herausragendes Ereignis bewertet.
]]>Im Rahmen des Engagements der Schweizer Kirchen für die Fussball-Europameisterschaft setzen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz, die Evangelische Allianz Basel, die römisch-katholische und die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Stadt mit dem Gottesdienst am Vorabend des Eröffnungsspiels einen besonderen Akzent.
Der Gottesdienst für Jung und Alt steht unter dem Motto “Leben, mehr als 90 Minuten”. Die “Trialogpredigt” halten Claudia Haslebacher von der evangelisch-methodistischen, Hermann Wey von der katholischen und Bruno Waldvogel-Frei von der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Nach der Predigt werden persönliche Gebetsanliegen an Ballonen in den Himmel steigen.
Als “Special Guests” erwarten die Organisatoren Gäste aus der Welt des Fussballs. Das Grusswort spricht der Basler Regierungsrat Christoph Eymann. Für die musikalischen und tänzerischen Darbietungen sorgen die “RegioPraiseNight-Band” und die Tanzgruppe “roundabout”.
Anschliessend an den Gottesdienst bestehe genügend Zeit, um zu Fuss zur offiziellen Basler “Euro 08″-Eröffnungsfeier auf das Kasernenareal in Kleinbasel zu gehen, so die Veranstalter.
]]>Zum Andenken an den 20. Juli 1944 gehörten nicht bloß “Reden und später Beifall”. Dieses verlange vielmehr Achtsamkeit gegenüber Fremdenfeindlichkeit und “Feldern sich anbahnender Vernichtung”, zu denen der katholische Geistliche auch Abtreibung und den Umgang mit Bootsflüchtlingen und alten Menschen zählte.
Mit einer Kranzniederlegung im Ehrenhof des Bendlerblocks in der Berliner Gedenkstätte Deutscher Widerstand wollte die Bundesregierung am Mittag an den Umsturzversuch gegen Hitler erinnern. Im Hof des Bendlerblocks waren der Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Mitverschwörer in der Nacht zum 21. Juli 1944 standrechtlich erschossen worden.
Teilnehmende von Australien bis Schweden, von Kanada bis Südafrika veranstalten Friedensmärsche, werden bei ihren Regierungen vorstellig oder halten öffentliche Foren ab. Zum Auftakt der Woche findet am Sonntag, dem 3. Juni, in Jerusalem ein ökumenischer Gottesdienst statt.
Kirchliche Gruppen in den USA werden sich öffentlichen Demonstrationen anschließen. Pax Christi und die römisch-katholische Kirche entsenden gemeinsame Delegationen nach Brüssel und in andere europäische Hauptstädte zu Gesprächen mit der Europäischen Union und Regierungen ihrer Mitgliedsstaaten. Der südafrikanische Rundfunk ist gebeten worden, Talkshows mit ökumenischen Begleitpersonen auszustrahlen, die als Freiwillige im Namen des ÖRK Menschen, die von der Besetzung betroffen sind, zur Seite gestanden haben. In Sydney wird im Anschluss an eine interreligiöse Gebetsfeier zusammen mit der dortigen palästinensischen Gemeinschaft ein Ölbaum gepflanzt. Bei den meisten Veranstaltungen der Woche sind alle Glaubensgemeinschaften willkommen.
An einigen Orten, speziell in den nordischen Ländern, sind kirchliche Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Frieden im Nahen Osten an der Tagesordnung. Andere Kirchen beteiligen sich zu diesem Thema erstmals im Rahmen dieser ÖRK-Initiative.
Die Initiative trägt den Titel “Weltweite Aktionswoche der Kirchen für Frieden in Palästina und Israel, 3.-9. Juni 2007″.
Dem ÖRK sind bereits Veranstaltungen in 14 Ländern bekannt, und es treffen weiter Informationen aus den mehr als 100 Ländern ein, die die Mitgliedschaft des ÖRK und von Pax Christi sowie des Lutherischen Weltbundes ausmachen, der die Initiative ebenfalls unterstützt.
Die bei der ökumenischen Feier in Jerusalem verwendeten Gebete und Lesungen sind weltweit verteilt worden und auf breites Interesse gestoßen. Auf den Philippinen, in den Niederlanden und in verschiedenen Gemeinden in Australien, um nur diese Beispiele zu nennen, werden die Gottesdienste, die diese Liturgie verwenden und die zeitgleich mit der Feier in Jerusalem stattfinden, vermutlich gut besucht sein. Viele sehen darin eine besondere Form der Solidarität mit den Menschen, die nun im 40. Jahr in einem besetzten Land leben.
Anstrengungen für den Frieden zwischen Israel und Palästina stehen seit 1948 immer wieder auf der Tagesordnung der Leitungsorgane des ÖRK, und die Bedeutung dieses Anliegens für die Mitgliedskirchen hat mit dem Fortbestehen des Konflikts eher noch zugenommen.
Weitere Informationen zu nationalen Veranstaltungen im Rahmen der Initiative “Weltweite Aktionswoche der Kirchen für Frieden in Palästina und Israel, 3.-9. Juni 2007″, so wie andere Dokumente, finden Sie (auf Englisch) unter:
]]>Der Gottesdienst wird von der Dienststelle des Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union und vom Kommissariat der Deutschen Bischöfe in Berlin veranstaltet. Für die Koptisch-Orthodoxe Kirche wird Bischof Damian teilnehmen. Für die musikalische Begleitung sorgt der Berliner Gospelchor “Spirited” unter der Leitung von Christoph Zschunke.
Im Rahmen einer mehrtägigen Tagung, zu der Jugendliche, die sich gegen fremdenfeindlich, rassistisch und antisemitisch motivierte Gewalt engagieren, aus der gesamten Bundesrepublik nach Berlin eingeladen sind, bildet der Gottesdienst den Auftakt für die Veranstaltungen des Verfassungstages. Der “Tag des Grundgesetzes” soll daran erinnern, dass es des persönlichen Engagements bedarf, um die grundgesetzlich festgeschriebenen Werte der Menschenwürde und Toleranz täglich zu verwirklichen.
Das “Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt” wurde im Jahr 2000 vom Bundesinnenministerium eingerichtet. Seitdem haben sich mehr als 1.300 Gruppen und Einzelpersonen zur Mitarbeit bereit erklärt. Diese Kräfte will das Bündnis bündeln und dadurch die Grundwerte der Verfassung in der Öffentlichkeit stärken. Die zentrale Präsentation dieses zivilgesellschaftlichen Engagements findet alljährlich am Tag des Grundgesetzes statt.
]]>Anlässlich des gemeinsamen Osterfestes fand am Ostersonntag im Aachener Dom eine ökumenische Ostervesper statt. An dieser Feier wirkten neben dem Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff der orthodoxe Bischof Evmenios, Präses Nikolaus Schneider von der Evangelischen Kirche im Rheinland und für die ACK der methodistische Bischof em. Walter Klaiber mit. Veranstaltet wurde der Gottesdienst gemeinsam von der Bundes-ACK, der ACK Nordrhein-Westfalen und der ACK Aachen.
]]>Anfangs habe es noch zwei, drei Aussetzer gegeben, dann verlief die Übertragung zwei Stunden lang reibungslos, sagte Bernadette Schrama, Leiterin der Fernsehredaktion der Diözese Würzburg. Mit ihrem Kamera-, Ton- und Regieteam sorgt sie für eine ansprechende Bildgestaltung und einen guten Ton. Schwierigkeiten bereite lediglich der Mangel an Licht in der ersten halben Stunde. “Wir überbrücken die Phase mit einigen Informationen über die Osternacht, sie sollten aber nicht vom Geschehen ablenken.”
Karl-Peter Büttner, Leiter des Bereichs Medien der Diözese Würzburg, unterstützt die Aktion: “Für Menschen, die sich darauf einlassen, spricht die Liturgie der Osternacht in ihrem Verlauf mit der Lichtfeier, den Lesungen aus der Heiligen Schrift, der Tauffeier und der festlichen Mahlfeier den ganzen Menschen mit seinem Verstand und seinen Emotionen an. So ist die Übertragung im Internet eine Chance, auch Kirchenfernstehende für die Botschaft der Auferstehung zu interessieren.”
Die Übertragung der Osternacht unter
www.bistum-wuerzburg.tv
HANNOVER – Einen Anschluss unter der Nummer 01803-OSTERN haben die Zuschauerinnen und Zuschauer der ZDF-Fernsehgottesdienste ab Ostersonntag. Denn der Beratungsservice für die ca. 1 Million Zuschauer der evangelischen ZDF-Fernsehgottesdienste startet am 8. April mit der Übertragung aus der Erlöserkirche in Bad Homburg. Pfarrer Bernd Merz, der Rundfunkbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), freut sich, dass dieser Service wieder angeboten werden kann: “Nach jedem evangelischen ZDF-Fernsehgottesdienst gibt es bei vielen Zuschauern großen Gesprächsbedarf. Nicht nur über den Gottesdienst selbst. Manchmal löst diese Sendung Erinnerungen und Lebensthemen aus. Die Zuschauerberatung nimmt deshalb eine besondere, einmalige seelsorgerliche Aufgabe wahr.”
Die Nummer wird während des Gottesdienstes eingeblendet, und so stehen von 10 bis 14 Uhr den Anrufern und Anruferinnen kompetente Gesprächspartner zur Verfügung. Dazu wurde die zentrale Servicerufnummer eingerichtet, die zu jedem ZDF-Gottesdienst für die Zuschauer eingeblendet wird:
01803-678376 (= 01803-OSTERN)
(Für 9 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom)
Auf Grund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren rechnet die Evangelische Rundfunkarbeit mit bis zu 1000 Anrufen pro Gottesdienst. Aber, so Bernd Merz, “wichtig ist uns dabei nicht der Erfolg in Zahlen. Hier geht es um Sorgen und Probleme der Menschen, denen wir ein Forum bieten.”
Am Ende der Leitung treffen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf erfahrene Telefonseelsorger, die sich Zeit für die Fragen und Anliegen der Zuschauer nehmen. Sie sind über den jeweiligen Gottesdienst informiert und kennen dessen Inhalte und Hintergründe. Sie leiten auch Anfragen zu Textbuchwünschen, Videos, DVDs und Liedern weiter und vermitteln den direkten Kontakt zur Gemeinde. Die Zuschauerberatung wurde auf Grund technischer und personeller Neuerungen im vergangenen Jahr unterbrochen und startet jetzt wieder neu durch.
]]>Unter www.ostergottesdienste.de gibt es umfangreiche Informationen zu den Gottesdiensten zwischen dem 5. April (Gründonnerstag) und dem 9. April (Ostermontag).
Für die Suche geben die Internetnutzerinnen und -nutzer einfach den Namen der Gemeinde oder eine Postleitzahl ein und erhalten so einen Überblick über die zahlreichen Angebote. In den verschiedenen gottesdienstlichen Feiern der österlichen Tage Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern werden Passion, Tod und Auferstehung Jesu Christi begangen. So erinnern beispielsweise in vielen Gemeinden am Gründonnerstag besondere Gottesdienste an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern und an die Einsetzung der Eucharistie. Am Karfreitag, dem Todestag Jesu Christi, wird der Kreuzweg gebetet und in Gottesdiensten des Leidens und des Sterbens Jesu gedacht. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird dann in festlichen Gottesdiensten die Auferstehung Jesu und die Erlösung der Menschheit gefeiert. Vielerorts finden in der Osternacht auch Taufen statt, da Ostern in der alten Kirche der bevorzugte Tauftag war.
Hinter dem Serviceangebot stehen die Internetarbeit der EKD, die Deutsche Bischofskonferenz und die Redaktion von www.katholisch.de. Dass ein solches Angebot auf große Resonanz trifft, zeigte der Weihnachtsservice im vergangenen Jahr. Die Seite www.weihnachtsgottesdienste.de verzeichnete rund 190.000 Suchanfragen zu den Gottesdiensten, die über 9000 Kirchengemeinden eingestellt hatten.
Bonn/Hannover, 20. März 2007
]]>In einem Interview beschrieb Ruof, wie sehr die Kirche darauf Sorge verwenden soll, den Glauben an Gott mit einladenden Mitteln und in einer bildhaften Sprache zu vermitteln. Dafür will das in Frankfurt neu angesiedelte Medienwerk den Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche unterstützend zur Seite stehen. Es wird Seminare und Schulungsangebote geben für die verschiedenen Formen der Arbeit mit Medien vom Schaukasten bis zum Internetauftritt. Des Weiteren werden Arbeitsmittel und theologische Literatur für die Gemeinden zur Verfügung gestellt. Aktuelle Projekte sind die Weiterentwicklung der Kirchenzeitung „unterwegs” und die Produktion der schon lange sehnsüchtig erwarteten CD-Rom zum evangelisch-methodistischen Gesangbuch. In Zusammenarbeit mit den ökumenischen Partnern und der säkularen Presse fungiert Ruof auch als Pressesprecher der Kirche.
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