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	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; Frieden</title>
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	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
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		<title>&#214;RK ruft zu Gebeten und Lobbyarbeit f&#252;r Frieden im Gazastreifen auf</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 13:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>
		<category><![CDATA[gaza]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF &#8211; (&#214;RK) Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert erneut einen Waffenstillstand im Gazastreifen und ruft die Christinnen und Christen in der Welt auf f&#252;r Frieden zu beten und sich durch ihre Regierungen f&#252;r einen gerechten Frieden in Israel und Pal&#228;stina einzusetzen.
In einer Botschaft an die &#214;RK-Mitgliedskirchen im Nahen Osten, die auch an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GENF &#8211; (&#214;RK) Der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) fordert erneut einen Waffenstillstand im Gazastreifen und ruft die Christinnen und Christen in der Welt auf f&#252;r Frieden zu beten und sich durch ihre Regierungen f&#252;r einen gerechten Frieden in Israel und Pal&#228;stina einzusetzen.</p>
<p>In einer Botschaft an die &#214;RK-Mitgliedskirchen im Nahen Osten, die auch an die anderen Mitgliedskirchen weltweit gesandt wurde, rief der &#214;RK-Generalsekret&#228;r Dr. Samuel Kobia am 7. Januar &#8220;alle Christinnen und Christen in der Welt auf, f&#252;r Frieden zu beten und, wann immer m&#246;glich, ihre Regierungen aufzufordern und zu ermutigen, sich f&#252;r die &#220;berwindung der Feindschaft und f&#252;r Vers&#246;hnung einzusetzen.&#8221;<span id="more-141"></span></p>
<p>Kobia forderte erneut das Ende der Feindseligkeiten und neue Verhandlungen f&#252;r ein Abkommen, durch das ein gerechter und dauerhafter Frieden f&#252;r beide Seiten, Pal&#228;stinenser und Israelis, gesichert wird.</p>
<p>Ein solches Friedensabkommen m&#252;sse &#8220;die Wiederherstellung der Waffenruhe auf beiden Seiten der Grenze und eine schnellere Aufhebung der israelischen Blockade des Gazastreifens&#8221; vorsehen und die &#8220;Achtung des V&#246;lkerrechts in Bezug auf Menschenrechte, humanit&#228;re Hilfe und den Schutz der Zivilbev&#246;lkerung in Krisengebieten seitens der Beh&#246;rden&#8221; beinhalten.</p>
<p>Die Botschaft des &#214;RK-Generalsekret&#228;rs ist die Antwort auf die Aufrufe und Sorgen der Patriarchen und Oberh&#228;upter der Kirchen in Jerusalem bez&#252;glich der aktuellen Situation im Gazastreifen.</p>
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		<title>US-Deserteur André Shepherd stellt Antrag auf Asyl in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 18:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[FRANKFURT (mennonews.de) &#8211; Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen &#214;ffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt f&#252;r Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ans&#228;ssigen Beratungsstelle f&#252;r US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/11/shepherd.jpg" alt="ANdré Shepherd" width="124" height="200" />FRANKFURT (mennonews.de) &#8211; Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen &#214;ffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt f&#252;r Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ans&#228;ssigen Beratungsstelle f&#252;r US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee geh&#246;rt und dem Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V.</p>
<p>André Shepherd war als Mechaniker f&#252;r die Kampfhubschrauber Apache in Katterbach (Bayern) stationiert. Ein halbes Jahr lang wurde er 2004 und 2005  in der N&#228;he von Tikrit im Irak eingesetzt. Vor einer erneuten Verlegung im Jahre 2007 entschloss er sich, die Armee unerlaubt zu verlassen, da er sich bis dahin ausf&#252;hrlich &#252;ber den Kriegseinsatz informiert hatte. &#8220;Als ich las und h&#246;rte, wie Menschen von den Maschinengewehren zerfetzt oder von den Hellfire-Raketen regelrecht in St&#252;cke gerissen wurden, und erfuhr, wie Geb&#228;ude und Infrastruktur zerst&#246;rt wurden, begann ich mich zu sch&#228;men f&#252;r das, was ich da tat. Es war ein widerliches Gef&#252;hl, mir eingestehen zu m&#252;ssen, dass ich im Grunde Tag f&#252;r Tag am Abschlachten von stolzen Menschen beteiligt war.&#8221;<span id="more-128"></span></p>
<p>André Shepherd f&#252;hrte auf der heutigen Pressekonferenz seine Beweggr&#252;nde f&#252;r die Flucht aus der Armee und die Asylantragstellung aus. Er sieht den Krieg im Irak, wie den in Afghanistan, als illegal an. &#8220;Ich glaube, dass die Apache-Hubschrauber f&#252;r einen bedeutenden Teil der get&#246;teten Zivilisten im Irak verantwortlich sind, deren Zahl zuletzt auf 1,4 Millionen gesch&#228;tzt wurde. Ich wusste, wenn ich noch einmal gehe, werde ich f&#252;r den Tod und das Elend anderer verantwortlich sein. Ich musste mich entscheiden: entweder mein Gewissen verleugnen oder das Milit&#228;r unerlaubt verlassen. Wenn ich einen erneuten Kriegseinsatz verweigere, droht mir eine Verfolgung wegen Desertion, Haft oder sogar die Todesstrafe. Dennoch war f&#252;r mich der richtige Weg eindeutig: Ich musste raus aus der Armee.&#8221;</p>
<p>Er erg&#228;nzte, dass ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung f&#252;r ihn nicht in Frage gekommen sei, da seine &#220;berzeugung nicht den Regelungen des US-Milit&#228;rs f&#252;r Kriegsdienstverweigerer entspr&#228;chen. Sie verlangten, dass grunds&#228;tzlich jeder Krieg abgelehnt werde. Zudem habe er im April 2007 beobachten m&#252;ssen, wie ein anderer US-Verweigerer, Agustín Aguayo, trotz seiner Gewissensentscheidung abgelehnt und zu acht Monaten Haft verurteilt worden sei.</p>
<p>Tim Huber vom Military Counseling Network betonte, dass der Asylantrag von Shepherd dazu aufruft, die Unterst&#252;tzung Deutschlands f&#252;r den von den USA gef&#252;hrten Krieg in Frage zu stellen. &#8220;Zwar hat sich damals die deutsche Bundesregierung gegen diesen Krieg ausgesprochen und deutsche Soldaten haben nicht direkt an diesem Krieg teilgenommen: Aber die USA n&#252;tzt t&#228;glich den deutschen Luftraum f&#252;r den Nachschub ins Kriegsgebiet. 60.000 US-Soldaten und Soldatinnen sind nach wie vor in Deutschland stationiert.&#8221;<br />
F&#252;r Rudi Friedrich von Connection e.V. ist die Entscheidung von Shepherd &#8220;ein mutiger Schritt angesichts der drohenden Konsequenzen bei einer Ablehnung des Asylantrages.&#8221; Friedrich betonte, dass es bereits im Vorfeld der Antragstellung Unterst&#252;tzung von anderen Organisationen gab. &#8220;Wir alle werden uns mit ganzer Vehemenz daf&#252;r einsetzen, dass André Shepherd den notwendigen Schutz erh&#228;lt.&#8221;</p>
<p>Shepherds Rechtsanwalt, Dr. Reinhard Marx, erl&#228;uterte die Gr&#252;nde, die f&#252;r eine Asylanerkennung sprechen und verwies hier insbesondere darauf, dass &#8220;Shepherd mit seinem Dienst zur Wartung der Kampfhubschrauber Apache zu Recht annehmen muss, dass er damit v&#246;lkerrechtswidrige Handlungen unterst&#252;tze.&#8221; Festzuhalten ist, dass der Antragsteller f&#252;r seine Entscheidung, den weiteren Milit&#228;rdienst im Irak zu verweigern, nachvollziehbare Gr&#252;nde hat. Durch die Art und Weise der Durchf&#252;hrung von Operationen mit AH-64A Apache Kampfhubschraubern kommt es zur Begehung von Kriegsverbrechen. Eine drohende Bestrafung erf&#252;llt somit die Kriterien der Qualifikationsrichtlinie der Europ&#228;ischen Union und muss zum Fl&#252;chtlingsschutz f&#252;hren.&#8221;</p>
<p>Tim Huber, Military Counseling Network, Tel.: 06223-47506<br />
Rudi Friedrich, Connection e.V., Tel.: 069-82375534</p>
<p>Die ausf&#252;hrliche Begr&#252;ndung von André Shepherd und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter <a href="http://www.mc-network.de ">www.mc-network.de </a>und <a href="http://www.Connection-eV.de">www.Connection-eV.de</a></p>
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		<title>Huber: Gewalt &#252;berwinden ist kirchliche Grundaufgabe</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 08:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evangelisch]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>

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		<description><![CDATA[AUGSBURG &#8211; Gewalt zu &#252;berwinden sei eine Grundaufgabe der christlichen Kirche, sagte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, beim Festakt in Augsburg, bei dem der Religionsp&#228;dagogin Elisabeth Naurath der Hanna-Jursch-Preis &#252;berreicht wurde. Der Hanna-Jursch-Preis wird alle zwei Jahre vom Rat der EKD f&#252;r herausragende theologische Forschungsarbeiten aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AUGSBURG &#8211; Gewalt zu &#252;berwinden sei eine Grundaufgabe der christlichen Kirche, sagte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, beim Festakt in Augsburg, bei dem der Religionsp&#228;dagogin Elisabeth Naurath der Hanna-Jursch-Preis &#252;berreicht wurde. Der Hanna-Jursch-Preis wird alle zwei Jahre vom Rat der EKD f&#252;r herausragende theologische Forschungsarbeiten aus der Perspektive von Frauen vergeben. In diesem Jahr hat der Rat der EKD den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Osnabr&#252;cker Theologin Professorin Elisabeth Naurath zugesprochen. Sie erh&#228;lt den Preis f&#252;r ihre Habilitationsschrift „Mit Gef&#252;hl gegen Gewalt. Mitgef&#252;hl als Schl&#252;ssel ethischer Bildung in der Religionsp&#228;dagogik“. In seiner Festrede sp&#252;rte der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, der Frage nach, inwieweit die &#220;berwindung von Gewalt eine Grundaufgabe der Kirche sei.<br />
<span id="more-110"></span><br />
„Gewalt &#252;berwinden – overcoming violence“ habe sich der &#214;kumenische Rat der Kirchen (&#214;RK) f&#252;r die Jahre 2001 bis 2010 zum Schwerpunkt seiner Arbeit gegeben. Dabei sei das Ziel der Kirchen die &#220;berwindung von zerst&#246;rerischer, lebensbedrohlicher Gewalt. Geschaut werde auf alle Kategorien der Gewalt, personelle, strukturelle und kulturelle, die in der Wirklichkeit, so der Ratsvorsitzende, aufs engste miteinander verbunden seien. Die Aufgabe, Gewalt zu &#252;berwinden, liege nahe bei der Wesensbestimmung der christlichen Kirche; es ist eine Aufgabe, deren Wahrnehmung f&#252;r die Kirche insgesamt orientierende Bedeutung hat. Dies habe auch die im vergangenen Jahr ver&#246;ffentlichte Friedensdenkschrift des Rates der EKD erl&#228;utert. Auch wenn nach dem mit der Stadt Augsburg verbundenen grundlegenden evangelischen Bekenntnis, nur zwei Grundaufgaben der Kirche ausreichend und grundlegende Kennzeichen der Kirche seien, geh&#246;re das Eintreten f&#252;r die &#220;berwindung der Gewalt zu den Grundaufgaben der christlichen Kirche, weil die Gewaltlosigkeit selbst ein unmittelbarer Bestandteil und ein Wesenselement der kirchlichen Verk&#252;ndigung ist, so Wolfgang Huber in Augsburg: „Wenn eine Kirche sich an dieser Aufgabe orientiert, lebt sie, was sie durch die Zusage der Gnade Gottes in Jesus Christus immer schon ist: Vers&#246;hnungsgeschehen zwischen Gott und Mensch, geschwisterliche Gemeinschaft zwischen Menschen, Friedenszeichen trotz fortbestehender Feindschaften in dieser Welt. Frieden ist eben nicht zuerst eine ethisch-moralische Verpflichtung der Kirche, sondern eine ihr in Jesus Christus geschenkte Wirklichkeit, die sie &#252;berhaupt erst zur Kirche macht.“</p>
<p>Die Untersuchung von Elisabeth Naurath, die mit dem Hanna-Jursch-Preis ausgezeichnet werde, stelle sich in den Zusammenhang dieser Grundaufgabe der Kirche, wenn sie aufzeige, wie im p&#228;dagogischen Handeln der Kirche mit Gef&#252;hl gegen Gewalt angegangen werden k&#246;nne. Sie gliedere sich ein in die Aktivit&#228;ten der &#246;kumenischen Dekade in Deutschland und &#246;ffne mit einem gendersensiblen Impuls einen neuen Blick f&#252;r alle Felder kirchlichen Handelns.</p>
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		<title>5 Jahre Irakkrieg &#8211; 5 Jahre Military Counseling Network</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 09:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[BAMMENTAL  &#8211; In der Nacht vom 19. auf den 20.3.2003 feuerten die USA 40 Marschflugk&#246;rper auf den Irak ab. Ziel war nach Angaben der Amerikaner ein Aufenthaltsort Saddam Husseins. Damit begann der Angriffskrieg der USA auf den Irak. Keiner der &#246;ffentlich genannten Kriegsgr&#252;nde war stichhaltig. Vielmehr sind die schlimmsten Bef&#252;rchtungen der Kriegsgegner eingetroffen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BAMMENTAL  &#8211; In der Nacht vom 19. auf den 20.3.2003 feuerten die USA 40 Marschflugk&#246;rper auf den Irak ab. Ziel war nach Angaben der Amerikaner ein Aufenthaltsort Saddam Husseins. Damit begann der Angriffskrieg der USA auf den Irak. Keiner der &#246;ffentlich genannten Kriegsgr&#252;nde war stichhaltig. Vielmehr sind die schlimmsten Bef&#252;rchtungen der Kriegsgegner eingetroffen, was die Destabilisierung des Nahen Ostens, die Missachtung von Menschenrechten, die Zahl milit&#228;rischer und ziviler Opfer, die Kriegskosten betrifft.</p>
<p>Im Januar 2003 trafen sich Vertreter von &#8220;Connection e.V.&#8221;, &#8220;Stop the War Brigade&#8221; und &#8220;Deutschem Mennonitischen Friedenskomitee&#8221;, um angesichts der wachsenden Kriegsdrohungen die Lage zu beraten. Es ging besonders um die Frage, wie dem zu erwartenden Beratungsbedarf von US-Soldaten, die aus dem Milit&#228;r aussteigen wollten, sinnvoll begegnet werden sollte. So wurde Military Counseling Network (MCN) neu gegr&#252;ndet. MCN hat in inzwischen f&#252;nf Jahren hunderte von Soldaten beraten und einigen Dutzend den Ausstieg erm&#246;glicht.<br />
<span id="more-106"></span><br />
MCN ber&#228;t &#252;ber das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und hilft Soldaten, es praktisch in Anspruch zu nehmen. MCN informiert &#252;ber zahlreiche andere Wege des Ausstiegs. MCN gibt Prozesskostenhilfe, wo das Mili&#228;r die Rechte der Soldaten missachtet. Derzeit hilft MCN einem in Bayern stationierten GI, dessen Verweigerungsantrag abgelehnt wurde, bei der Vorbereitung des Milit&#228;rgerichtsprozesses.</p>
<p>Im MCN-B&#252;ro Bammental bei Heidelberg antworten zwei junge amerikanische Mennoniten auf Emails und Anrufe der Ratsuchenden. Die beiden Berater, Tim Huber (26) und Michael Sharp (25), erleben den 5. Jahrestag des Kriegsbeginns derzeit auf einer Vortragsreise in den USA. Spenden helfen zur Finanzierung der Beratung und der Prozesskostenhilfe.</p>
<p>Mehr Informationen unter http://www.mc-network.de/ und bei http://www.dmfk.de/</p>
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		<title>Deutsche Freikirchen gegen weitere Kampftruppen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 10:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; (APD) Gegen mehr Kampftruppen der Bundeswehr in Afghanistan hat sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und das Mennonitische Friedenszentrum Berlin gewandt. In einem offenen Brief an die deutsche Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vertreten der VEF-Beauftragte am Sitz der Bundesregierung, Pastor Peter J&#246;rgensen, und die Leiterin des Friedenszentrums, Pastorin Martina Basso, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; (APD) Gegen mehr Kampftruppen der Bundeswehr in Afghanistan hat sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und das Mennonitische Friedenszentrum Berlin gewandt. In einem offenen Brief an die deutsche Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vertreten der VEF-Beauftragte am Sitz der Bundesregierung, Pastor Peter J&#246;rgensen, und die Leiterin des Friedenszentrums, Pastorin Martina Basso, die Ansicht, dass die Not der Menschen in Afghanistan durch das milit&#228;rische Eingreifen der NATO nicht gelindert worden sei. Der zivilgesellschaftliche Aufbau gelinge nur in ganz vereinzelten Ans&#228;tzen und das Vertrauen der Menschen schwinde zusehends. &#8220;Die Aufstockung von Kampfverb&#228;nden f&#252;hrt nicht dazu, den Menschen eine wirtschaftliche Perspektive zu bieten.&#8221; Ohne diese Perspektive werde es schier unm&#246;glich f&#252;r die Dorf&#228;ltesten und Stammesf&#252;hrer, junge M&#228;nner davon abzuhalten, sich unter anderem in Pakistan zu Taliban-K&#228;mpfern ausbilden zu lassen.</p>
<p>&#8220;In einem Land, das jahrzehntelang von Gewalt und Krieg ersch&#252;ttert wurde, ist eine nochmalige Erh&#246;hung der Truppenst&#228;rke und Waffenarsenale kontraproduktiv, weil es keine schnelle Gewalt-L&#246;sung geben kann&#8221;, betonen J&#246;rgensen und Basso. Vielmehr werde die Gewaltspirale weiter hochgeschraubt, so dass sie &#8220;in &#228;hnliche Ausweglosigkeiten wie im Irak&#8221; f&#252;hren k&#246;nne. Die Verfasser es offenen Briefes begr&#252;ssten, dass Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) die Forderung zur&#252;ckgewiesen hat, Bundeswehreinheiten zu Kampfeins&#228;tzen in den S&#252;den Afghanistans zu schicken. Sie bitten die Bundesregierung, bei diesem Nein zu bleiben und die Anfrage der NATO nach zus&#228;tzlichen Kampftruppen abzulehnen. Notwendig sei eine &#220;berpr&#252;fung des bisherigen Afghanistan-Engagements und die Verlagerung der Aktivit&#228;ten auf die zivile Konfliktbearbeitung.<br />
<span id="more-103"></span><br />
Deutschland hat im Rahmen der Internationalen Schutztruppe ISAF gegenw&#228;rtig &#252;ber 3.100 Soldaten in Afghanistan stationiert. F&#252;r die schnelle Eingreiftruppe sollen etwa 250 weitere Bundeswehrsoldaten mit Sch&#252;tzenpanzern und M&#246;rsern im Norden des Landes zum Einsatz kommen, um norwegische Soldaten abzul&#246;sen. Die USA fordert von Deutschland auch die Entsendung von Truppen in den umk&#228;mpften S&#252;den des Landes. Zur Zeit verf&#252;gt die ISAF in Afghanistan &#252;ber rund 41.700 Soldaten aus 39 L&#228;ndern.</p>
<p>Zur Vereinigung Evangelischer Freikirchen z&#228;hlen 14 Mitglieds- und Gastkirchen, die insgesamt 260.000 Mitglieder vertreten.<br />
Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) ist ein Projekt der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM)<br />
im Rahmen der &#214;RK-Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt.</p>
<p>Im Internet: <a href="http://www.vef.de">http://www.vef.de</a> | <a href="http://www.menno-friedenszentrum.de">http://www.menno-friedenszentrum.de</a></p>
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		<title>Gewaltfrei solidarisch &#8211; Eine Erkl&#228;rung zur Schutzpflicht</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/12/11/gewaltfrei-solidarisch-eine-erklaerung-zur-schutzpflicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 09:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[ARNOLDSHEIN &#8211; Der „Arbeitskreis Friedenstheologie von Church and Peace und Internationaler Vers&#246;hnungsbund/Deutscher Zweig“  fordert anl&#228;sslich einer &#246;kumenischen Konsultation in Arnoldshain, die Kirchen sollen „ohne den Schutz von Waffen solidarisch mit den Schutzlosen werden“. Damit begegnet der Arbeitskreis einem Dokument der &#214;RK zur innerhalb der UN diskutierten &#8220;Schutzpflicht&#8221; gegen&#252;ber bedrohten Bev&#246;kerungen.
In dem auf seiner Vollversammlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ARNOLDSHEIN &#8211; Der „Arbeitskreis Friedenstheologie von Church and Peace und Internationaler Vers&#246;hnungsbund/Deutscher Zweig“  fordert anl&#228;sslich einer &#246;kumenischen Konsultation in Arnoldshain, die Kirchen sollen „ohne den Schutz von Waffen solidarisch mit den Schutzlosen werden“. Damit begegnet der Arbeitskreis einem Dokument der &#214;RK zur innerhalb der UN diskutierten &#8220;Schutzpflicht&#8221; gegen&#252;ber bedrohten Bev&#246;kerungen.</p>
<p>In dem auf seiner Vollversammlung 2006 in Porto Alegre beschlossenen Dokument des &#214;kumenischen Rats der Kirchen (&#214;RK) wird ausf&#252;hrlich die Priorit&#228;t der Pr&#228;vention von Konfikten betont, dar&#252;ber hinaus jedoch milit&#228;rische Gewaltanwendung gebilligt. Kirchen sollen die internationale Gemeinschaft „aktiv zur Intervention zu humanit&#228;ren Zwecken aufrufen“ (Punkt 18). Einer genuin gewaltfreien Haltung wird zwar Achtung und Respekt (Punkt 4 und 14) bekundet, angesichts der ausdr&#252;cklichen Legitimation und sogar Forderung des Einsatzes milit&#228;rischer Gewalt bleibt dies jedoch folgenlos. </p>
<p>Aus Sorge, dass hier mit Versatzst&#252;cken der Lehre des gerechten Krieges erneut milit&#228;rische Gewaltanwendung kirchlich legitimiert wird, formulierte der Arbeitskreis Friedenstheologie in Arnoldshain (16.-18.11.07) eine Stellungnahme. Darin wird der behaupteten milit&#228;rischen „Schutzpflicht“ die Bereitschaft „f&#252;r Christus zu leiden“ gegen&#252;bergestellt. Hier die Stellungnahme im Wortlaut.<br />
<span id="more-94"></span><br />
<strong>F&#252;r Christus leiden (Suffer for Christ – S4C)</strong><br />
Antwort und R&#252;ckfragen zum &#214;RK-Konzept „Schutzpflicht“ (Responsibility to Protect R2P)</p>
<p>Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert &#252;ber die Hoffnung, die in euch ist. 1 Petr 3, 15</p>
<p><strong>1. In der Menschwerdung Gottes</strong> in Jesus Christus geschieht seine humanit&#228;re Intervention gegen die Macht des B&#246;sen. In der Kirche als Leib Christi vergegenw&#228;rtigt sich dies in der &#220;berwindung von S&#252;nde und Gewalt. Alle Christen sind beauftragt, demgem&#228;&#223; zu leben und zu handeln. </p>
<p><strong>2. Das Evangelium</strong> ist gute Nachricht f&#252;r die Armen, Ausgegrenzten und Bedrohten.  In der Nachfolge Christi ist unser Platz an ihrer Seite. Im wohlhabenden Teil der Welt sind wir als Christen Teil ungerechter Strukturen, die zu Ausbeutung, Armut und in scheinbar ausweglose Konflikte f&#252;hren und sich in „humanit&#228;ren“ Krisen/Katastrophen entladen. Als Zeugen/innen Christi sollen wir neben konkreter Nothilfe auch an der strukturellen Beseitigung der Konfliktursachen arbeiten.  </p>
<p><strong>3. Anfragen an das das Konzept von R2P</strong><br />
•	Wo begegnet uns Christus? In der Gerichtserz&#228;hlung von Mt 25 werden Taten der Barmherzigkeit geschildert. L&#228;sst sich damit t&#246;tende Gewalt legitimieren?<br />
•	Wenn zu Recht als Schuld eingestanden wird, dass es nicht gelungen ist, furchtbare Krisen zu verhindern, warum wird damit der Einsatz t&#246;tender Gewalt legitimiert?<br />
•	Die Rede vom Dilemma provoziert ein Denken in Kategorien der griechischen Trag&#246;die. Jesus hingegen beschreitet mit der Feindesliebe einen dritten Weg jenseits von Passivit&#228;t und Gewalt.<br />
•	Wer ist das Subjekt? Wo liegen in diesem Konzept die Unterschiede in den Aufgabenbereichen von Kirche und staatlicher Verantwortungstr&#228;ger? Was bedeutet die Rede von der internationalen Gemeinschaft? Hat die Kirche hier etwas anderes zu sagen, als die „Welt“ sich selbst sagen kann?<br />
•	Wie kann verhindert werden, dass die in einem Konflikt eingreifenden Schutztruppen nicht ihrerseits Menschen zu Schutzbed&#252;rftigen machen, die wiederum auf Schutz anderer angewiesen sind?<br />
•	Wie will man verhindern, dass die Gegner d&#228;monisiert werden? Wie gestaltet sich ihnen gegen&#252;ber Feindesliebe? Was sch&#252;tzt vor der S&#252;nde der Selbstgerechtigkeit? Werden Menschen, die als Schutzbed&#252;rftige betrachtet werden, ausreichend als Subjekte mit eigenen Handlungsm&#246;glichkeiten wahrgenommen?<br />
•	Wer entscheidet, ob die Einsatzkriterien erf&#252;llt sind, nach welcher Datenlage? Wo ist Einspruch m&#246;glich? Wer tr&#228;gt die Verantwortung? Wer ist rechenschaftspflichtig und haftbar?<br />
•	Handelt es sich nicht doch um Krieg, solange eine internationale Polizei unter internationalem Polizeirecht und einem internationalen Gericht nicht existiert?<br />
•	Woher kommt das optimistische Verst&#228;ndnis staatlichen Handelns angesichts der  Resourcenvernichtung f&#252;r R&#252;stung und „Sicherheit“ ? Warum wird die Verquickung staatlicher und wirtschaftlicher Interessen ausgeblendet? </p>
<p>Zieht man die Argumentationslinien von R2P aus, kommt man zu durchaus w&#252;nschens-werten Konsequenzen: Abschaffung aller nationalen Armeen, Abschaffung der schweren Waffen inklusive Atomwaffen, Aufforderung an alle Christen die Armeen zu verlassen und sich zum Aufbau einer internationalen Polizei zur Verf&#252;gung zu stellen. </p>
<p><strong>4. Im Zentrum von R2P </strong>steht der Begriff der „Verantwortung“ und nicht die biblische Dimension von Rechtfertigung und Zeugnis (martyria). Schon jetzt sind wir befreit, im Horizont des anberechenden Gottesreiches zu handeln. Der Weg Jesu, durch aktive Gewaltfreiheit Feindschaft und Gewalt zu &#252;berwinden, fordert nicht Respekt. Er l&#228;dt vielmehr alle Menschen ein, ihm nachzufolgen und „als letztes Mittel das Risiko gewaltloser Intervention einzugehen“. Es geht nicht um die Erf&#252;llung eines Prinzips, sondern um die Berufung der Gemeinde zur Nachfolge. Das er&#246;ffnet uns  M&#246;glichkeiten, die uns als Christen, Gemeinden und Kirche zur Verf&#252;gung stehen, beispielsweise:<br />
•	langfristige Begleitung von Konfliktparteien in Friedensprozessen (San Egidio in Mozambique, etc)<br />
•	gewaltfreie Schutzeskorten f&#252;r bedrohte Menschenrechtsarbeiter (Christian Peacemaker Teams &#8211; CPT, Peace Brigades International &#8211; PBI, Ecumenical Accompaniment Program Palestine Israel &#8211; EAPPI)<br />
•	Ermutigung zur Kriegsdienstverweigerung und Unterst&#252;tzung von Friedensdiensten, gewaltfreie Wege zum Frieden zu suchen und zu beschreiten. </p>
<p>Die Glaubw&#252;rdigkeit unseres Kircheseins wird sich darin erweisen, dass wir in Treue zum Evangelium ohne den Schutz von Waffen solidarisch mit den Schutzlosen werden.</p>
<p>Arbeitskreis Friedenstheologie von Church and Peace und Internationaler Vers&#246;hnungsbund/Deutscher Zweig</p>
<p>Dr. Matthias Engelke, Dr. Jakob Fehr, Ekke Fetk&#246;ter, Hanna-E. Fetk&#246;ter, Wolfgang Krau&#223;, Marie-Noëlle von der Recke, Christoph Rinneberg</p>
<p>Arnoldshain, 17. 11. 2007</p>
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		<title>Kirchen in den USA berichten internationalem Team bei &#246;kumenischem Solidarit&#228;tsbesuch &#252;ber Gewalt und Friedensarbeit</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/09/18/kirchen-in-den-usa-berichten-internationalem-team-bei-oekumenischem-solidaritaetsbesuch-ueber-gewalt-und-friedensarbeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 07:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[&#214;RK &#8211; Vom 15.-23. September werden kirchliche F&#252;hrungspersonen und Gemeinden in New York, Philadelphia, Washington, D.C., und New Orleans einem internationalen &#246;kumenischen Team auf Besuchsreise in den Vereinigten Staaten &#252;ber ihre Erfahrungen mit einem von Gewalt gepr&#228;gten Umfeld berichten. Die aus S&#252;dafrika, dem Libanon, Pakistan und Brasilien stammenden Teammitglieder sind beauftragt, die Solidarit&#228;t der Kirchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#214;RK &#8211; Vom 15.-23. September werden kirchliche F&#252;hrungspersonen und Gemeinden in New York, Philadelphia, Washington, D.C., und New Orleans einem internationalen &#246;kumenischen Team auf Besuchsreise in den Vereinigten Staaten &#252;ber ihre Erfahrungen mit einem von Gewalt gepr&#228;gten Umfeld berichten. Die aus S&#252;dafrika, dem Libanon, Pakistan und Brasilien stammenden Teammitglieder sind beauftragt, die Solidarit&#228;t der Kirchen weltweit mit den US-amerikanischen Kirchen zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig wollen sie sich &#252;ber deren Friedensarbeit im Zusammenhang mit st&#228;dtischer Gewalt und Schusswaffenproblematik sowie dem Irakkrieg und zur Friedensstiftung in &#246;rtlichen Gemeinschaften informieren.</p>
<p>Der Besuch der Gruppe &#8220;Lebendige Briefe&#8221; findet im Rahmen der Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt (2001-2010) des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK) statt, die Alternativen zur Gewalt f&#246;rdern will.<span id="more-88"></span></p>
<p>Zum Team der Lebendigen Briefe geh&#246;ren ein Kirchenf&#252;hrer, eine Expertin f&#252;r &#246;ffentliche Gesundheit, ein Theologe und eine im Bereich Menschenrechte spezialisierte Juristin, die jeweils pers&#246;nliche Erfahrungen mit Gewalt und Friedensarbeit aus ihrer eigenen Gesellschaft einbringen [weitere Informationen siehe unten].</p>
<p>&#8220;Zweck der Besuche durch Lebendige Briefe ist die Herbeif&#252;hrung echter Begegnungen, in deren Rahmen Kirchen weltweit ein gr&#246;&#223;eres Bewusstsein f&#252;r ihre Probleme und Hoffnungen entwickeln und sich gegenseitig ermutigen und st&#228;rken k&#246;nnen&#8221;, erkl&#228;rt Pfarrerin Dr. Bernice Powell Jackson von der Vereinigten Kirche Christi [USA], die &#214;RK-Pr&#228;sidentin f&#252;r die Region Nordamerika.</p>
<p>Pfarrer Dr. William Shaw, Pr&#228;sident des Nationalen Baptistenbundes USA, erkl&#228;rt: &#8220;Friedens- und Vers&#246;hnungsarbeit muss Beziehungen innerhalb und au&#223;erhalb der Kirchen und der Vereinigten Staaten st&#228;rken, die es uns erm&#246;glichen, angemessen auf die sich dynamisch ver&#228;ndernde christliche Landschaft und die unvermindert herrschende Gewalt in unserer Welt zu reagieren.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir wollen dem internationalen &#246;kumenischen Team die M&#246;glichkeit geben, in kleinen Gruppen mit den Menschen zu sprechen und zu beten, mit ihnen zu essen und sie zu Hause und in ihren Gemeindezentren zu besuchen, in der Hoffnung, dass das Team den Pulsschlag der Friedensarbeit in den amerikanischen Kirchen f&#252;hlen kann&#8221;, so Powell Jackson im Zusammenhang mit dem Besuchsprogramm.</p>
<p>Die vom &#214;RK initiierte Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt (DOV): Kirchen f&#252;r Frieden und Vers&#246;hnung (2001–2010) ist eine weltweite Bewegung von Kirchen, die bestehende Initiativen und Netzwerke zur &#220;berwindung von Gewalt unterst&#252;tzt und zur Schaffung neuer anregen will.</p>
<p>Die Besuche der Lebendigen Briefe sind Teil einer breit angelegten weltweiten Mobilisierung der Kirchen f&#252;r den Frieden, deren H&#246;hepunkt eine Internationale &#246;kumenische Friedenskonvokation sein wird, die zum Abschluss der Dekade Anfang Mai 2011 stattfinden soll.</p>
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		<title>Weltweite Aktionswoche der Kirchen f&#252;r einen gerechten Frieden in Pal&#228;stina und Israel</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 19:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[(&#214;RK) &#8211; Nach 40 Jahren Besetzung ist Frieden in Pal&#228;stina und Israel dringend notwendig. Um dies zu unterstreichen, veranstalten der &#214;kumenische Rat der Kirchen sowie Mitgliedskirchen und kirchliche Organisationen anl&#228;sslich des diesj&#228;hrigen Jahrestag des Krieges zwischen Arabern und Israelis im Jahre 1967 vom 3.-9. Juni 2007 eine Woche mit Gebeten, Seminaren und F&#252;rsprachearbeit. Damit wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(&#214;RK) &#8211; Nach 40 Jahren Besetzung ist Frieden in Pal&#228;stina und Israel dringend notwendig. Um dies zu unterstreichen, veranstalten der &#214;kumenische Rat der Kirchen sowie Mitgliedskirchen und kirchliche Organisationen anl&#228;sslich des diesj&#228;hrigen Jahrestag des Krieges zwischen Arabern und Israelis im Jahre 1967 vom 3.-9. Juni 2007 eine Woche mit Gebeten, Seminaren und F&#252;rsprachearbeit. Damit wollen sie das Bewusstsein in Kirchen und in der Zivilgesellschaft sch&#228;rfen und den Regierungen die Notwendigkeit neuer Bem&#252;hungen vor Augen halten, den Konflikt zu beenden und eine gerechte L&#246;sung auszuhandeln.</p>
<p>Teilnehmende von Australien bis Schweden, von Kanada bis S&#252;dafrika veranstalten Friedensm&#228;rsche, werden bei ihren Regierungen vorstellig oder halten &#246;ffentliche Foren ab. Zum Auftakt der Woche findet am Sonntag, dem 3. Juni, in Jerusalem ein &#246;kumenischer Gottesdienst statt.<br />
<span id="more-62"></span><br />
Kirchliche Gruppen in den USA werden sich &#246;ffentlichen Demonstrationen anschlie&#223;en. Pax Christi und die r&#246;misch-katholische Kirche entsenden gemeinsame Delegationen nach Br&#252;ssel und in andere europ&#228;ische Hauptst&#228;dte zu Gespr&#228;chen mit der Europ&#228;ischen Union und Regierungen ihrer Mitgliedsstaaten. Der s&#252;dafrikanische Rundfunk ist gebeten worden, Talkshows mit &#246;kumenischen Begleitpersonen auszustrahlen, die als Freiwillige im Namen des &#214;RK Menschen, die von der Besetzung betroffen sind, zur Seite gestanden haben. In Sydney wird im Anschluss an eine interreligi&#246;se Gebetsfeier zusammen mit der dortigen pal&#228;stinensischen Gemeinschaft ein &#214;lbaum gepflanzt. Bei den meisten Veranstaltungen der Woche sind alle Glaubensgemeinschaften willkommen.</p>
<p>An einigen Orten, speziell in den nordischen L&#228;ndern, sind kirchliche Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Frieden im Nahen Osten an der Tagesordnung. Andere Kirchen beteiligen sich zu diesem Thema erstmals im Rahmen dieser &#214;RK-Initiative.</p>
<p>Die Initiative tr&#228;gt den Titel &#8220;Weltweite Aktionswoche der Kirchen f&#252;r Frieden in Pal&#228;stina und Israel, 3.-9. Juni 2007&#8243;.</p>
<p>Dem &#214;RK sind bereits Veranstaltungen in 14 L&#228;ndern bekannt, und es treffen weiter Informationen aus den mehr als 100 L&#228;ndern ein, die die Mitgliedschaft des &#214;RK und von Pax Christi sowie des Lutherischen Weltbundes ausmachen, der die Initiative ebenfalls unterst&#252;tzt.</p>
<p>Die bei der &#246;kumenischen Feier in Jerusalem verwendeten Gebete und Lesungen sind weltweit verteilt worden und auf breites Interesse gesto&#223;en. Auf den Philippinen, in den Niederlanden und in verschiedenen Gemeinden in Australien, um nur diese Beispiele zu nennen, werden die Gottesdienste, die diese Liturgie verwenden und die zeitgleich mit der Feier in Jerusalem stattfinden, vermutlich gut besucht sein. Viele sehen darin eine besondere Form der Solidarit&#228;t mit den Menschen, die nun im 40. Jahr in einem besetzten Land leben.</p>
<p>Anstrengungen f&#252;r den Frieden zwischen Israel und Pal&#228;stina stehen seit 1948 immer wieder auf der Tagesordnung der Leitungsorgane des &#214;RK, und die Bedeutung dieses Anliegens f&#252;r die Mitgliedskirchen hat mit dem Fortbestehen des Konflikts eher noch zugenommen.</p>
<p>Weitere Informationen zu nationalen Veranstaltungen im Rahmen der Initiative &#8220;Weltweite Aktionswoche der Kirchen f&#252;r Frieden in Pal&#228;stina und Israel, 3.-9. Juni 2007&#8243;, so wie andere Dokumente, finden Sie (auf Englisch) unter:</p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/index.php ">www.oikoumene.org/index.php </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>pax christi-Generalsekret&#228;r warnt vor &#220;berreaktionen des Staates auf G 8-Proteste</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/05/11/pax-christi-generalsekretaer-warnt-vor-ueberreaktionen-des-staates-auf-g-8-proteste/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2007 11:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[BAD VILBEL &#8211; Die Durchsuchungsaktion der B&#252;ros linker Gruppierungen, Buchl&#228;den und Kulturzentren durch fast eintausend Polizisten im Auftrag der Bundesanwaltschaft nach § 129 a – Bildung einer terroristischen Vereinigung – ist nach Umfang und Begr&#252;ndung eine &#220;berreaktion und Einsch&#252;chterung des Staates im Vorfeld der geplanten breiten Proteste.
pax christi distanziert sich von allen Formen der Gewaltanwendung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BAD VILBEL &#8211; Die Durchsuchungsaktion der B&#252;ros linker Gruppierungen, Buchl&#228;den und Kulturzentren durch fast eintausend Polizisten im Auftrag der Bundesanwaltschaft nach § 129 a – Bildung einer terroristischen Vereinigung – ist nach Umfang und Begr&#252;ndung eine &#220;berreaktion und Einsch&#252;chterung des Staates im Vorfeld der geplanten breiten Proteste.</p>
<p>pax christi distanziert sich von allen Formen der Gewaltanwendung zur Durchsetzung politischer Ziele. Die Bundesanwaltschaft verfolgt mit Recht rund 40 Anschl&#228;ge zwischen 2005 und 2007. Aber wir fragen nach der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der Mittel und haben Sorge, dass hier mit der Keule des Terrorismusvorwurfs die gesamte Protestbewegung getroffen werden soll.<br />
<span id="more-52"></span><br />
pax christi bef&#252;rchtet, dass &#252;ber solche Einsch&#252;chterung, Diffamierung und Kriminalisierung der Proteste eher weitere Gewalt provoziert als einged&#228;mmt wird.</p>
<p>pax christi unterst&#252;tzt die Demonstration am 2.6.2007 und den Alternativgipfel in der anschlie&#223;enden Woche anl&#228;sslich des Treffens der sog. G 8, weil dieses Treffen der Staatschefs der m&#228;chtigsten Industriestaaten – und nicht zuletzt auch die durch den absurden Zaun um Heiligendamm herum dokumentierte Machtdemonstration &#8211; Widerspruch und Ansporn zu einer gerechteren Weltpolitik braucht.</p>
<p>Als Friedensbewegung sehen wir, dass die ungleiche Macht-, Ressourcen- und Reichtumsverteilung weltweit den Frieden zunehmend gef&#228;hrdet und unterst&#252;tzen deshalb durch die pax christi-Kommission „Globalisierung und Weltwirtschaft“ die gewaltfreien Proteste sowie die Suche nach Alternativen. </p>
<p>Dr. Reinhard J. Vo&#223;, Generalsekret&#228;r </p>
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		<title>Kobia w&#252;rdigt den verstorbenen Carl Friedrich von Weizs&#228;cker</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2007 09:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[ÖRK]]></category>

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		<description><![CDATA[(&#214;RK) &#8211; Als eine „nicht m&#252;de werdende, glaubw&#252;rdige und aufgekl&#228;rte Stimme f&#252;r den Frieden“ bezeichnete der Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Pfr. Dr. Samuel Kobia, den deutschen Physiker und Philosophen Prof. Dr. Carl Friedrich von Weizs&#228;cker in einem gestern ver&#246;ffentlichten Nachruf.
Von Weizs&#228;ckers Tod im Alter von 94 Jahren war am 28. April bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(&#214;RK) &#8211; Als eine „nicht m&#252;de werdende, glaubw&#252;rdige und aufgekl&#228;rte Stimme f&#252;r den Frieden“ bezeichnete der Generalsekret&#228;r des &#214;kumenischen Rates der Kirchen (&#214;RK), Pfr. Dr. Samuel Kobia, den deutschen Physiker und Philosophen Prof. Dr. Carl Friedrich von Weizs&#228;cker in einem gestern ver&#246;ffentlichten Nachruf.</p>
<p>Von Weizs&#228;ckers Tod im Alter von 94 Jahren war am 28. April bekannt gegeben worden.<br />
 <span id="more-42"></span><br />
Von Weizs&#228;ckers &#246;ffentliche Stellungnahme gegen Atomwaffen nach dem Zweiten Weltkrieg, sein Engagement f&#252;r die Bewahrung der Sch&#246;pfung in den 1970er Jahren und sein Aufruf von 1985 an die Kirchen der Welt, ein Konzil des Friedens zu berufen, waren ausschlaggebend f&#252;r die Unterst&#252;tzung des 1993 vom &#214;RK eingerichteten Programms „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Sch&#246;pfung“, schreibt Kobia in seinem Nachruf. </p>
]]></content:encoded>
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