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	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; Mennoniten</title>
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	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
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		<title>&#214;kumenepreis des &#214;kumenischen Rats Berlin-Brandenburg (&#214;RBB) verliehen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 07:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; F&#252;r seine „Unerm&#252;dlichkeit und f&#252;r sein fr&#252;hes Erkennen der absoluten Wichtigkeit der &#246;kumenischen Zusammenarbeit“ wurde Horst H. Kr&#252;ger anl&#228;sslich des Jahresempfangs des &#214;RBB bereits am 24. Januar mit dem &#214;kumenepreis 2009 ausgezeichnet. Zwar hat er f&#252;r die Berliner Mennoniten-Gemeinde (BMG) im Jahre 1970 noch nicht die Gr&#252;ndungsurkunde des &#214;kumenischen Rats unterzeichnet (das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; F&#252;r seine „Unerm&#252;dlichkeit und f&#252;r sein fr&#252;hes Erkennen der absoluten Wichtigkeit der &#246;kumenischen Zusammenarbeit“ wurde Horst H. Kr&#252;ger anl&#228;sslich des Jahresempfangs des &#214;RBB bereits am 24. Januar mit dem &#214;kumenepreis 2009 ausgezeichnet. Zwar hat er f&#252;r die Berliner Mennoniten-Gemeinde (BMG) im Jahre 1970 noch nicht die Gr&#252;ndungsurkunde des &#214;kumenischen Rats unterzeichnet (das war John R. Friesen), aber er geh&#246;rt zu den Mitgliedern der Ratsleitung, die am l&#228;ngsten dabei sind – vielleicht ist er sogar der, der am l&#228;ngsten dabei ist.<span id="more-155"></span></p>
<p>Die Ratsleitung ist die Versammlung der Vertreter und Vertreterinnen der nunmehr 30 Mitgliedskirchen des &#214;RBB, die sich viermal im Jahr zusammenfinden. Der &#214;RBB ist der „Berliner Sonderweg“ – als regionale ACK (=Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) ist der &#214;RBB dahingehend aufgebaut, dass die jeweils „Kirchenleitenden“ die „geborenen“ Mitglieder in der Ratsleitung darstellen. Horst H. Kr&#252;ger ist seit Anfang der 70er Jahre der Delegierte der BMG.</p>
<p><em>Q: <a href="http://www.berliner-mennoniten-gemeinde.de">http://www.berliner-mennoniten-gemeinde.de</a></em></p>
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		<title>US-Deserteur André Shepherd stellt Antrag auf Asyl in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 18:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[FRANKFURT (mennonews.de) &#8211; Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen &#214;ffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt f&#252;r Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ans&#228;ssigen Beratungsstelle f&#252;r US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/11/shepherd.jpg" alt="ANdré Shepherd" width="124" height="200" />FRANKFURT (mennonews.de) &#8211; Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen &#214;ffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt f&#252;r Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ans&#228;ssigen Beratungsstelle f&#252;r US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee geh&#246;rt und dem Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V.</p>
<p>André Shepherd war als Mechaniker f&#252;r die Kampfhubschrauber Apache in Katterbach (Bayern) stationiert. Ein halbes Jahr lang wurde er 2004 und 2005  in der N&#228;he von Tikrit im Irak eingesetzt. Vor einer erneuten Verlegung im Jahre 2007 entschloss er sich, die Armee unerlaubt zu verlassen, da er sich bis dahin ausf&#252;hrlich &#252;ber den Kriegseinsatz informiert hatte. &#8220;Als ich las und h&#246;rte, wie Menschen von den Maschinengewehren zerfetzt oder von den Hellfire-Raketen regelrecht in St&#252;cke gerissen wurden, und erfuhr, wie Geb&#228;ude und Infrastruktur zerst&#246;rt wurden, begann ich mich zu sch&#228;men f&#252;r das, was ich da tat. Es war ein widerliches Gef&#252;hl, mir eingestehen zu m&#252;ssen, dass ich im Grunde Tag f&#252;r Tag am Abschlachten von stolzen Menschen beteiligt war.&#8221;<span id="more-128"></span></p>
<p>André Shepherd f&#252;hrte auf der heutigen Pressekonferenz seine Beweggr&#252;nde f&#252;r die Flucht aus der Armee und die Asylantragstellung aus. Er sieht den Krieg im Irak, wie den in Afghanistan, als illegal an. &#8220;Ich glaube, dass die Apache-Hubschrauber f&#252;r einen bedeutenden Teil der get&#246;teten Zivilisten im Irak verantwortlich sind, deren Zahl zuletzt auf 1,4 Millionen gesch&#228;tzt wurde. Ich wusste, wenn ich noch einmal gehe, werde ich f&#252;r den Tod und das Elend anderer verantwortlich sein. Ich musste mich entscheiden: entweder mein Gewissen verleugnen oder das Milit&#228;r unerlaubt verlassen. Wenn ich einen erneuten Kriegseinsatz verweigere, droht mir eine Verfolgung wegen Desertion, Haft oder sogar die Todesstrafe. Dennoch war f&#252;r mich der richtige Weg eindeutig: Ich musste raus aus der Armee.&#8221;</p>
<p>Er erg&#228;nzte, dass ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung f&#252;r ihn nicht in Frage gekommen sei, da seine &#220;berzeugung nicht den Regelungen des US-Milit&#228;rs f&#252;r Kriegsdienstverweigerer entspr&#228;chen. Sie verlangten, dass grunds&#228;tzlich jeder Krieg abgelehnt werde. Zudem habe er im April 2007 beobachten m&#252;ssen, wie ein anderer US-Verweigerer, Agustín Aguayo, trotz seiner Gewissensentscheidung abgelehnt und zu acht Monaten Haft verurteilt worden sei.</p>
<p>Tim Huber vom Military Counseling Network betonte, dass der Asylantrag von Shepherd dazu aufruft, die Unterst&#252;tzung Deutschlands f&#252;r den von den USA gef&#252;hrten Krieg in Frage zu stellen. &#8220;Zwar hat sich damals die deutsche Bundesregierung gegen diesen Krieg ausgesprochen und deutsche Soldaten haben nicht direkt an diesem Krieg teilgenommen: Aber die USA n&#252;tzt t&#228;glich den deutschen Luftraum f&#252;r den Nachschub ins Kriegsgebiet. 60.000 US-Soldaten und Soldatinnen sind nach wie vor in Deutschland stationiert.&#8221;<br />
F&#252;r Rudi Friedrich von Connection e.V. ist die Entscheidung von Shepherd &#8220;ein mutiger Schritt angesichts der drohenden Konsequenzen bei einer Ablehnung des Asylantrages.&#8221; Friedrich betonte, dass es bereits im Vorfeld der Antragstellung Unterst&#252;tzung von anderen Organisationen gab. &#8220;Wir alle werden uns mit ganzer Vehemenz daf&#252;r einsetzen, dass André Shepherd den notwendigen Schutz erh&#228;lt.&#8221;</p>
<p>Shepherds Rechtsanwalt, Dr. Reinhard Marx, erl&#228;uterte die Gr&#252;nde, die f&#252;r eine Asylanerkennung sprechen und verwies hier insbesondere darauf, dass &#8220;Shepherd mit seinem Dienst zur Wartung der Kampfhubschrauber Apache zu Recht annehmen muss, dass er damit v&#246;lkerrechtswidrige Handlungen unterst&#252;tze.&#8221; Festzuhalten ist, dass der Antragsteller f&#252;r seine Entscheidung, den weiteren Milit&#228;rdienst im Irak zu verweigern, nachvollziehbare Gr&#252;nde hat. Durch die Art und Weise der Durchf&#252;hrung von Operationen mit AH-64A Apache Kampfhubschraubern kommt es zur Begehung von Kriegsverbrechen. Eine drohende Bestrafung erf&#252;llt somit die Kriterien der Qualifikationsrichtlinie der Europ&#228;ischen Union und muss zum Fl&#252;chtlingsschutz f&#252;hren.&#8221;</p>
<p>Tim Huber, Military Counseling Network, Tel.: 06223-47506<br />
Rudi Friedrich, Connection e.V., Tel.: 069-82375534</p>
<p>Die ausf&#252;hrliche Begr&#252;ndung von André Shepherd und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter <a href="http://www.mc-network.de ">www.mc-network.de </a>und <a href="http://www.Connection-eV.de">www.Connection-eV.de</a></p>
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		<title>5 Jahre Irakkrieg &#8211; 5 Jahre Military Counseling Network</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 09:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[BAMMENTAL  &#8211; In der Nacht vom 19. auf den 20.3.2003 feuerten die USA 40 Marschflugk&#246;rper auf den Irak ab. Ziel war nach Angaben der Amerikaner ein Aufenthaltsort Saddam Husseins. Damit begann der Angriffskrieg der USA auf den Irak. Keiner der &#246;ffentlich genannten Kriegsgr&#252;nde war stichhaltig. Vielmehr sind die schlimmsten Bef&#252;rchtungen der Kriegsgegner eingetroffen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BAMMENTAL  &#8211; In der Nacht vom 19. auf den 20.3.2003 feuerten die USA 40 Marschflugk&#246;rper auf den Irak ab. Ziel war nach Angaben der Amerikaner ein Aufenthaltsort Saddam Husseins. Damit begann der Angriffskrieg der USA auf den Irak. Keiner der &#246;ffentlich genannten Kriegsgr&#252;nde war stichhaltig. Vielmehr sind die schlimmsten Bef&#252;rchtungen der Kriegsgegner eingetroffen, was die Destabilisierung des Nahen Ostens, die Missachtung von Menschenrechten, die Zahl milit&#228;rischer und ziviler Opfer, die Kriegskosten betrifft.</p>
<p>Im Januar 2003 trafen sich Vertreter von &#8220;Connection e.V.&#8221;, &#8220;Stop the War Brigade&#8221; und &#8220;Deutschem Mennonitischen Friedenskomitee&#8221;, um angesichts der wachsenden Kriegsdrohungen die Lage zu beraten. Es ging besonders um die Frage, wie dem zu erwartenden Beratungsbedarf von US-Soldaten, die aus dem Milit&#228;r aussteigen wollten, sinnvoll begegnet werden sollte. So wurde Military Counseling Network (MCN) neu gegr&#252;ndet. MCN hat in inzwischen f&#252;nf Jahren hunderte von Soldaten beraten und einigen Dutzend den Ausstieg erm&#246;glicht.<br />
<span id="more-106"></span><br />
MCN ber&#228;t &#252;ber das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und hilft Soldaten, es praktisch in Anspruch zu nehmen. MCN informiert &#252;ber zahlreiche andere Wege des Ausstiegs. MCN gibt Prozesskostenhilfe, wo das Mili&#228;r die Rechte der Soldaten missachtet. Derzeit hilft MCN einem in Bayern stationierten GI, dessen Verweigerungsantrag abgelehnt wurde, bei der Vorbereitung des Milit&#228;rgerichtsprozesses.</p>
<p>Im MCN-B&#252;ro Bammental bei Heidelberg antworten zwei junge amerikanische Mennoniten auf Emails und Anrufe der Ratsuchenden. Die beiden Berater, Tim Huber (26) und Michael Sharp (25), erleben den 5. Jahrestag des Kriegsbeginns derzeit auf einer Vortragsreise in den USA. Spenden helfen zur Finanzierung der Beratung und der Prozesskostenhilfe.</p>
<p>Mehr Informationen unter http://www.mc-network.de/ und bei http://www.dmfk.de/</p>
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		<title>Deutsche Freikirchen gegen weitere Kampftruppen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 10:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; (APD) Gegen mehr Kampftruppen der Bundeswehr in Afghanistan hat sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und das Mennonitische Friedenszentrum Berlin gewandt. In einem offenen Brief an die deutsche Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vertreten der VEF-Beauftragte am Sitz der Bundesregierung, Pastor Peter J&#246;rgensen, und die Leiterin des Friedenszentrums, Pastorin Martina Basso, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; (APD) Gegen mehr Kampftruppen der Bundeswehr in Afghanistan hat sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und das Mennonitische Friedenszentrum Berlin gewandt. In einem offenen Brief an die deutsche Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vertreten der VEF-Beauftragte am Sitz der Bundesregierung, Pastor Peter J&#246;rgensen, und die Leiterin des Friedenszentrums, Pastorin Martina Basso, die Ansicht, dass die Not der Menschen in Afghanistan durch das milit&#228;rische Eingreifen der NATO nicht gelindert worden sei. Der zivilgesellschaftliche Aufbau gelinge nur in ganz vereinzelten Ans&#228;tzen und das Vertrauen der Menschen schwinde zusehends. &#8220;Die Aufstockung von Kampfverb&#228;nden f&#252;hrt nicht dazu, den Menschen eine wirtschaftliche Perspektive zu bieten.&#8221; Ohne diese Perspektive werde es schier unm&#246;glich f&#252;r die Dorf&#228;ltesten und Stammesf&#252;hrer, junge M&#228;nner davon abzuhalten, sich unter anderem in Pakistan zu Taliban-K&#228;mpfern ausbilden zu lassen.</p>
<p>&#8220;In einem Land, das jahrzehntelang von Gewalt und Krieg ersch&#252;ttert wurde, ist eine nochmalige Erh&#246;hung der Truppenst&#228;rke und Waffenarsenale kontraproduktiv, weil es keine schnelle Gewalt-L&#246;sung geben kann&#8221;, betonen J&#246;rgensen und Basso. Vielmehr werde die Gewaltspirale weiter hochgeschraubt, so dass sie &#8220;in &#228;hnliche Ausweglosigkeiten wie im Irak&#8221; f&#252;hren k&#246;nne. Die Verfasser es offenen Briefes begr&#252;ssten, dass Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) die Forderung zur&#252;ckgewiesen hat, Bundeswehreinheiten zu Kampfeins&#228;tzen in den S&#252;den Afghanistans zu schicken. Sie bitten die Bundesregierung, bei diesem Nein zu bleiben und die Anfrage der NATO nach zus&#228;tzlichen Kampftruppen abzulehnen. Notwendig sei eine &#220;berpr&#252;fung des bisherigen Afghanistan-Engagements und die Verlagerung der Aktivit&#228;ten auf die zivile Konfliktbearbeitung.<br />
<span id="more-103"></span><br />
Deutschland hat im Rahmen der Internationalen Schutztruppe ISAF gegenw&#228;rtig &#252;ber 3.100 Soldaten in Afghanistan stationiert. F&#252;r die schnelle Eingreiftruppe sollen etwa 250 weitere Bundeswehrsoldaten mit Sch&#252;tzenpanzern und M&#246;rsern im Norden des Landes zum Einsatz kommen, um norwegische Soldaten abzul&#246;sen. Die USA fordert von Deutschland auch die Entsendung von Truppen in den umk&#228;mpften S&#252;den des Landes. Zur Zeit verf&#252;gt die ISAF in Afghanistan &#252;ber rund 41.700 Soldaten aus 39 L&#228;ndern.</p>
<p>Zur Vereinigung Evangelischer Freikirchen z&#228;hlen 14 Mitglieds- und Gastkirchen, die insgesamt 260.000 Mitglieder vertreten.<br />
Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) ist ein Projekt der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM)<br />
im Rahmen der &#214;RK-Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt.</p>
<p>Im Internet: <a href="http://www.vef.de">http://www.vef.de</a> | <a href="http://www.menno-friedenszentrum.de">http://www.menno-friedenszentrum.de</a></p>
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		<title>Studientag in Hamburg zum katholisch- mennonitischen Dialog</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 12:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[HAMBURG &#8211; Die Arbeitsstelle „Theologie der Friedenskirchen“ am Fachbereich Evangelische Theologie veranstaltete am 21.09. in Zusammenarbeit mit dem Johann-Adam-M&#246;hler-Institut f&#252;r &#214;kumenik in Paderborn, dem Institut f&#252;r Theologie und Frieden und der Katholischen Akademie Hamburg einen Studientag zum katholisch-mennonitischen Dialog: „Heilung der Erinnerungen“ in der katholischen Akademie Hamburg.

Namhafte Wissenschaftler, Theologen und Historiker kamen zusammen, um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HAMBURG &#8211; Die Arbeitsstelle „Theologie der Friedenskirchen“ am Fachbereich Evangelische Theologie veranstaltete am 21.09. in Zusammenarbeit mit dem Johann-Adam-M&#246;hler-Institut f&#252;r &#214;kumenik in Paderborn, dem Institut f&#252;r Theologie und Frieden und der Katholischen Akademie Hamburg einen Studientag zum katholisch-mennonitischen Dialog: „Heilung der Erinnerungen“ in der katholischen Akademie Hamburg.<br />
<span id="more-90"></span><br />
Namhafte Wissenschaftler, Theologen und Historiker kamen zusammen, um den internationalen Dialog zwischen Vatikan und Mennonitischer Weltkonferenz kritisch zu untersuchen. Zu den Referenten geh&#246;rten unter anderem als Vertreter des Vatikans Dr. John Radano, sowie der Generalsekret&#228;r der Mennonitischen Weltkonferenz, Dr. Larry Miller, Strasbourg. Zentrale Frage war, ob durch gemeinsame wissenschaftliche Untersuchungen zur Geschichte und Theologie international das gegenseitige Verst&#228;ndnis gef&#246;rdert werden kann.</p>
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		<title>Pfr. Dr. Fernando Enns erh&#228;lt &#246;kumenischen Predigtpreis 2007</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[BONN – Der &#246;kumenische „Predigtpreis“ des Verlags f&#252;r die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) geht 2007 in der Kategorie „Beste Predigt“ an Pfarrer Dr. Fernando Enns. Der mennonitische Theologe, 1964 in Curitiba/Brasilien geboren, hat derzeit eine Stiftungsdozentur am Fachbereich Evangelische Theologie der Universit&#228;t Hamburg inne. Er wird f&#252;r eine Predigt &#252;ber Matth&#228;us 18,15-22 ausgezeichnet, die er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BONN – Der &#246;kumenische „Predigtpreis“ des Verlags f&#252;r die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) geht 2007 in der Kategorie „Beste Predigt“ an Pfarrer Dr. Fernando Enns. Der mennonitische Theologe, 1964 in Curitiba/Brasilien geboren, hat derzeit eine Stiftungsdozentur am Fachbereich Evangelische Theologie der Universit&#228;t Hamburg inne. Er wird f&#252;r eine Predigt &#252;ber Matth&#228;us 18,15-22 ausgezeichnet, die er am „Tag der &#214;kumene“ 2006 in Hamburg hielt. Den Sonderpreis in der Kategorie „Beste Liedpredigt“ erh&#228;lt Antje R&#246;sener. Die 46-j&#228;hrige Pfarrerin ist Theologische Studienleiterin im Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen-Lippe e.V. in Dortmund. Sie setzte sich mit dem Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Philipp Nicolai (1556-1608) auseinander.<br />
 <span id="more-89"></span><br />
F&#252;r sein Lebenswerk wird der katholische Theologieprofessor Rolf Zerfa&#223; (W&#252;rzburg) geehrt. Der 73-J&#228;hrige gilt als einer der profiliertesten Pastoraltheologen und Homiletiker der Gegenwart, der mit seiner Predigtlehre Kirchen &#252;bergreifend hohe Anerkennung genie&#223;t. Rolf Zerfass studierte Katholische Theologie in Innsbruck, Trier und M&#252;nchen. Er wurde in Innsbruck promoviert und war nach einer Seelsorget&#228;tigkeit Dozent f&#252;r Pastoraltheologie an der Theologischen Fakult&#228;t Trier. Seit dem Jahr 1972 war er bis zu seiner Emeritierung Professor f&#252;r Pastoraltheologie in W&#252;rzburg.</p>
<p>Die Preisverleihung findet am Bu&#223;- und Bettag, Mittwoch, 21. November 2007 in der Bonner Schlo&#223;kirche (Universit&#228;tskirche) statt. Die nicht dotierte Auszeichnung besteht aus einer Bronzeplakette und einer Bibel.</p>
<p>Mit dem 2000 erstmals vergebenen „Predigtpreis“ will der Verlag f&#252;r die Deutsche Wirtschaft AG die Redekunst in den Kirchen f&#246;rdern. Bewerben k&#246;nnen sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kirchen, Freikirchen und Landeskirchlichen Gemeinschaften. Ausgezeichnet wurden bislang u. a. der Kabarettist Hanns Dieter H&#252;sch (K&#246;ln), der Erfurter katholische Bischof Dr. Joachim Wanke, der Rhetorik-Professor Walter Jens (T&#252;bingen), Schwester Isa Vermehren RSCJ (Bonn), der Theologe Dr. J&#246;rg Zink (Stuttgart), der Schweizer Dichter und Pfarrer Kurt Marti, der T&#252;binger Theologieprofessor Eberhard J&#252;ngel, die hannoversche Landesbisch&#246;fin Margot K&#228;&#223;mann, der Franziskaner Pater Heribert Arens (Geismar), die Berliner Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit, der katholische Religionsp&#228;dagoge Dr. Thomas Meurer (M&#252;nster), Pfarrerin Margot Runge (Sangerhausen), Pastor Klaus Eulenberger (Rellingen), Pfarrerin Sylvia Bukowski (Wuppertal) und Pater Dr. Ulrich Engel (K&#246;ln/Berlin).</p>
<p>Die elfk&#246;pfige &#246;kumenisch besetzte Jury umfasst Theologinnen und Theologen sowie Publizisten. Sie steht unter dem Vorsitz von Oberkirchenrat Udo Hahn (Hannover), Medien- und Publizistik-Referent der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Jury geh&#246;ren ferner an: Pastorin Dorothee L&#246;hr, Evang.-ref. Kirche Mannheim, Pfarrer Dietrich Hackler (Bonn), Abteilungsleiter &#228;ltere Menschen im Bundesministerium f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost (Bonn), Lehrstuhlinhaber f&#252;r Praktische Theologie, Dr. J&#252;rgen Werbick (M&#252;nster), Professor f&#252;r Fundamentaltheologie, Pastor Wolfgang Thielmann (Bonn), Leiter des Ressorts „Christ und Welt/Evangelische Kirche“ der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“, Pfarrer Dr. Matthias Schreiber (D&#252;sseldorf), Beauftragter f&#252;r die Kontakte zu Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Pfarrer Dr. Peter Seul, Dozent f&#252;r Homiletik am Priesterseminar des Erzbistums K&#246;ln, Pfarrer Dr. Christoph Morgner (Siegen), Pr&#228;ses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Pater Heribert Arens (Geismar) sowie Dr. Hadwig M&#252;ller (Aachen), Missionswissenschaftliches Institut Missio e.V.</p>
<p>Im Internet: <a href="http://www.predigtpreis.de">www.predigtpreis.de</a>. </p>
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		<title>T&#228;uferoratorium in Karlsruhe &#8211; Erinnerung an die gewaltfreie T&#228;uferbewegung</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2007 22:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Evangelisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[KARLSRUHE &#8211; Am 18. Mai 2007 wird um 20:00 Uhr in der Ev. Stadtkirche Karlsruhe-Durlach ein T&#228;uferoratorium aufgef&#252;hrt. Darin erinnern Texte (Auswahl: Thomas Nauerth) und Musik (Paul Mertens) an die gewaltfreien Gemeinden der T&#228;uferbewegung des 16. Jahrhunderts. Unterwegs in der Nachfolge Jesu, versammelt oft unter freiem Himmel, verk&#252;ndigten sie das angebrochene Reich Gottes. Weil sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KARLSRUHE &#8211; Am 18. Mai 2007 wird um 20:00 Uhr in der Ev. Stadtkirche Karlsruhe-Durlach ein T&#228;uferoratorium aufgef&#252;hrt. Darin erinnern Texte (Auswahl: Thomas Nauerth) und Musik (Paul Mertens) an die gewaltfreien Gemeinden der T&#228;uferbewegung des 16. Jahrhunderts. Unterwegs in der Nachfolge Jesu, versammelt oft unter freiem Himmel, verk&#252;ndigten sie das angebrochene Reich Gottes. Weil sie Waffendienst, Eid und Kindertaufe ablehnten und an die M&#246;glichkeit eines gewaltfreien und geschwisterlichen Lebens glaubten, wurden sie als “Wiedert&#228;ufer”, “Schw&#228;rmer” und “Rottengeister” bezeichnet und von kirchlicher und weltlicher Obrigkeit als Aufr&#252;hrer verd&#228;chtigt. Tausende wurden vertrieben, verfolgt, gefangen, gefoltert und tausendfach hingerichtet. Auch Markgraf Philipp von Baden drohte in einem Mandat von 1527 mit der Todesstrafe. </p>
<p>Noch immer gelten sie nach dem Augsburger Bekenntnis als verdammt. Die Nachfahren von Verfolgern und Verfolgten finden sich heute zum gemeinsamen Gedenken zusammen. In der &#214;kumenischen Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt, 2001-2010, sind Schritte der Vers&#246;hnung und der Umkehr m&#246;glich.<br />
<span id="more-47"></span><br />
Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird am Ausgang erbeten. Das Konzert steht im Rahmen des Mennonitischen Gemeindetages vom 17. &#8211; 20. Mai 2007 in Karlsruhe-Durlach. Die Mennoniten sind eine evangelische Freikirche, die w&#228;hrend der Reformationszeit aus der T&#228;uferbewegung hervorgegangen ist.</p>
<p><em><a href="http://www.mennonews.de">mennonews.de</a></em></p>
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		<title>Michael-Sattler-Friedenspreis 2007 geht an ein Projekt in Pal&#228;stina</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 17:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[ROTTENBURG &#8211; Der Michael-Sattler-Friedenspreis geht 2007 an das Projekt „Zelt der V&#246;lker &#8211; Menschen bauen Br&#252;cken&#8221; in Pal&#228;stina. Mit dem Preis w&#252;rdigt das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee (DMFK) den kreativen und gewaltfreien Einsatz der christlich pal&#228;stinensischen Familie Nassar gegen illegale Landnahme. Der Preis wird am 20.5.07 gegen Abend in Rottenburg/Neckar verliehen. Unterst&#252;tzt wird die Preisverleihung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ROTTENBURG &#8211; Der Michael-Sattler-Friedenspreis geht 2007 an das Projekt „Zelt der V&#246;lker &#8211; Menschen bauen Br&#252;cken&#8221; in Pal&#228;stina. Mit dem Preis w&#252;rdigt das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee (<a href="http://www.dmfk.de">DMFK</a>) den kreativen und gewaltfreien Einsatz der christlich pal&#228;stinensischen Familie Nassar gegen illegale Landnahme. Der Preis wird am 20.5.07 gegen Abend in Rottenburg/Neckar verliehen. Unterst&#252;tzt wird die Preisverleihung von der &#246;rtlichen Evangelischen und Katholischen Kirche, sowie von der Stadt Rottenburg.</p>
<p>Im Nahostkonflikt spielen Land und Besitzanspr&#252;che darauf eine besondere Rolle. Wem geh&#246;rt das Land? Das Recht der Nassars auf ihr Land auf einem H&#252;gel s&#252;dlich von Bethlehem ist durch Papiere aller M&#228;chte, die Pal&#228;stina seit hundert Jahren beherrschten, verbrieft. Sie haben osmanische, britische, jordanische und israelische Papiere. Dennoch erheben israelische Siedler Anspruch auf ihr Land.<br />
<span id="more-19"></span><br />
Familie Nassar ist st&#228;ndig auf ihrem Land pr&#228;sent und betreibt dort Landwirtschaft. In den letzten Jahren hat sie zudem ein einfaches christliches Freizeit- und Begegnungszentrum eingerichtet. Parallel vertritt die Familie seit 15 Jahren ihr Besitzrecht vor israelischen Gerichten.   </p>
<p>Die H&#252;gel ringsum sind schon von j&#252;dischen Siedlungen besetzt. Auf faszinierende Weise lebt Familie Nassar christliches Zeugnis in dieser schwierigen Situation. Den Anspruch auf ihr Land verbindet sie mit der aktiven Hoffnung, dass die gegenw&#228;rtigen Konflikte &#252;berwunden werden k&#246;nnen und Frieden in Gerechtigkeit m&#246;glich wird. &#8211; Rechtstr&#228;ger des Projekts ist das Bethlehem Bible College. </p>
<p>Daoud Nassar wird am Mennonitischen Gemeindetag in Karlsruhe 17.-20.5.07 teilnehmen und in einer Arbeitsgruppe berichten. Die Preisverleihung wird am 20.5.07 um 17 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Rottenburg/Neckar stattfinden. Anschlie&#223;end findet um 19.30 Uhr eine Andacht am Galgenbuckel beim Sattler-Gedenkstein statt.</p>
<p>Der Michael-Sattler-Friedenspreis erinnert an den T&#228;ufer Michael Sattler, der am 20.5.1527 in Rottenburg wegen seiner gewaltfreien Friedenshaltung und seines christlichen Zeugnisses verbrannt wurde. Neben Sattler wurden damals auch einige andere T&#228;ufer hingerichtet. Seine Frau wurde einige Tage danach im Neckar ertr&#228;nkt.</p>
<p>Weitere Informationen zum Projekt unter: <a href="http://www.tentofnations.org">www.tentofnations.org</a><br />
<em><a href="http://www.mennonews.de">mennonews.de</a></em></p>
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