Da eine straff organisierte Bewegung ihre Arbeit effektiver durchführen konnte, nahm die von William Booth und seiner Frau Catherine gegründete Missionsgesellschaft nach und nach militärische Züge an. 1878 erhielt sie den Namen „Die Heilsarmee“. Die Gemeindestationen nannte man nunmehr „Korps“, die hauptamtlichen Mitarbeiter „Offiziere“ und die Mitglieder „Soldaten“.
Catherine Booth, ebenfalls im Jahr 1829 geboren (am 17. Januar), unterstützte ihren Mann William in allen Bereichen, selbst – damals äußerst ungewöhnlich – im Predigdienst. Durch ihr Wirken wurde in den Satzungen der Heilsarmee die Gleichberechtigung der Frau in allen Ämtern und Führungspositionen festgelegt.
Die Bewegung breitete sich rasch über die ganze Welt aus. Als William Booth im Jahr 1912 starb, arbeitete die Heilsarmee bereits in 58 Ländern der Erde. 1886 hatte sie ihre Arbeit in Deutschland (Stuttgart) durch Fritz Schaaff aufgenommen.
Heute zählen etwa 3 Millionen Personen zur Heilsarmee, die in 117 Ländern der Welt arbeitet und dabei eine umfangreiche geistliche und soziale Arbeit in rund 15.000 Gemeinden und mehr als 4.000 Sozialzentren leistet. In Deutschland gibt es 45 Gemeinden und 42 soziale Einrichtungen.
William Booths Geburtstag greift auch die Sendung “Zeitzeichen” am 10. April 2009 auf WDR 5 auf.
]]>“Adventisten und Baptisten lehren gemeinsam, dass Jesus Christus der Mittelpunkt des Glaubens ist, und vertreten eine Vielzahl derselben Werte”, hob Pastor John Graz, Direktor für Öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der Generalkonferenz, hervor. “Wir setzen uns auch beide für die Glaubens- und Gewissensfreiheit ein und arbeiten in vielen Ländern eng zusammen, um dieses Freiheitsgut zu bewahren und zu fördern.”
Der aus Jamaika stammende Pastor Neville Callam (58), seit 2007 Generalsekretär des Baptistischen Weltbundes in Falls Church, Virginia/USA, erwiderte: “Es gehört zum Glaubensverständnis der Baptisten, die Menschenwürde zu achten.” Daher wäre es gut, bei gemeinsamen Anliegen in Zukunft noch enger zusammenzuwirken. Zur WEA-Delegation gehörte auch der Direktor für Evangelisation und Bildung des Baptistischen Weltbundes, Fausto Vasconcelos.
Der Präsident der adventistischen Weltkirchenleitung, Jan Paulsen (74) befürwortete ebenfalls ein gemeinsames Wirken beider Konfessionen für die Religionsfreiheit. “Zu einem kraftvollen Einsatz für den Schutz der religiösen Freiheit gehört, dass viele sich daran beteiligen. Lasst uns nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Namen Christi suchen, um ihn besser bezeugen zu können.”
Der Baptistische Weltbund wurde 1905 in London gegründet und umfasst 214 baptistische Gemeinschaften mit über 37 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern in 119 Ländern. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist in 201 Ländern mit rund 16 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern vertreten.
]]>Die Ratsleitung ist die Versammlung der Vertreter und Vertreterinnen der nunmehr 30 Mitgliedskirchen des ÖRBB, die sich viermal im Jahr zusammenfinden. Der ÖRBB ist der „Berliner Sonderweg“ – als regionale ACK (=Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) ist der ÖRBB dahingehend aufgebaut, dass die jeweils „Kirchenleitenden“ die „geborenen“ Mitglieder in der Ratsleitung darstellen. Horst H. Krüger ist seit Anfang der 70er Jahre der Delegierte der BMG.
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ERZHAUSEN – Mit einem Wort zur Finanzkrise wendet sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen an alle Christinnen und Christen ihrer Mitgliedskirchen. In Sorge um das Wohl der Menschen und mit der Bereitschaft, den eigenen Lebensstil zu überdenken, ruft das Papier dazu auf, für weltweite Gerechtigkeit zu sorgen. Das Leben auf Kosten anderer, auch zukünftiger Generationen, wird auf den Prüfstand gestellt – und die Bitte darum, neu zu besehen, was im Leben wichtig und gut ist, ausgesprochen.
Die Freikirchen wollen damit der Bitte aus dem Vater Unser, „dein Reich komme, dein Wille geschehe“, entsprechen. „Wir wollen uns darauf besinnen, wo unser Herz hingehört, wo unsere Sicherheit und Kraft herkommen und wie wir unser Leben teilen können mit allen Menschen…denn der Reichtum, den Gott uns schenkt, ist größer als die Reichtümer dieser Welt. Die Schätze, die uns locken, sind „himmlische Schätze“ – nicht von dieser Welt. Darum wollen wir unser Vertrauen neu auf den lebendigen Gott setzen und falsche Sicherheiten los lassen“, ist der Ruf, der jetzt von den Freikirchen ausgeht.
VEF-Präsidentin Rosemarie Wenner, als evangelisch-methodistische Bischöfin in ihrer Kirche gerade wiedergewählt, moderierte mit ihren Vorstandskollegen Ansgar Hörsting (Bund Freier evangelischer Gemeinden), Hartmut Knorr (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden BFP), Horst Charlet (Heilsarmee) und Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden/Baptisten) die zweitägige Mitgliederversammlung am 4./5.12. 2008 auf dem Campus des BFP in Erzhausen bei Frankfurt. Der Dank für den gemeinsamen Weg und das Wachstum der VEF stand am Beginn des diesjährigen „Familientreffens“ ihrer Mitglieder, Arbeitsgruppen und Beauftragten.
Immer mehr Freikirchen, freikirchliche Gruppen und Bünde suchen die Mitgliedschaft in der VEF – die sich als Gegenüber neu entstehender freikirchlicher Gruppen versteht und die gemeinsame Stimme der etablierten Freikirchen ist. Derzeit gehören ihr vierzehn Freikirchen an, die insgesamt ca. 275 000 Mitglieder haben, mit ihren Gottesdiensten und Versammlungen aber rund eine Million Menschen kontinuierlich erreichen. Die in Deutschland im Vergleich zu den Volkskirchen eher kleinen Freikirchen erleben weltweit enormen Zulauf, sind die am stärksten wachsenden christlichen Kirchen.
In Deutschland lässt das Stichwort „Evangelisch“ zunächst an die evangelischen Landeskirchen, vereint als EKD, denken. Inzwischen wissen aber nicht nur Eingeweihte, dass hinter manchem, wo „Evangelisch“ draufsteht, mehr als die Landeskirchen drin sind. Das gilt für Brot für die Welt, den evangelischen Entwicklungsdienst, das Diakonische Werk, die evangelische Medienarbeit und manches mehr. Hier arbeiten seit Gründung evangelische Freikirchen und Landeskirchen Hand in Hand. So werden selbstverständlich auch im neu entstehenden Zusammenschluss von Brot für die Welt, Evangelischem Entwicklungsdienst (eed) und dem Diakonischen Werk als dem „Evangelischen Zentrum für Entwicklung und Diakonie“ nach wie vor die evangelischen Freikirchen mit dabei sein. Denn „Evangelisch“ – das sind Landes- und Freikirchen gemeinsam.
Eintreten für Minderheiten und Verfolgte
Das Eintreten für Minderheiten und Verfolgte ist eines der zentralen Anliegen der Freikirchen. Über die aktuell beschlossene Zusage der Europäischen Union, ihr voran die Bundesrepublik Deutschland, irakische Flüchtlinge aufzunehmen, zeigten sich die Mitglieder der VEF erleichtert. „Es ist ein richtiger Schritt, Menschen, die aufgrund ihres Glaubens Verfolgung erleiden, bei uns aufzunehmen und ihnen ein neues Zuhause zu ermöglichen“, so Bischöfin Wenner. Mit der Bitte um Aufnahme verfolgter Iraker hatte sich die VEF an Innenminister Schäuble und Bundeskanzlerin Merkel gewandt. Nun, nach dem positiven Beschluss zur Aufnahme der Flüchtlinge, ruft die VEF darum ihre Gemeinden auf, weiterhin generell für Flüchtlinge und Migranten da zu sein und auch den jetzt nach Deutschland kommenden Irakern Hilfe und Heimat zu bieten. Die VEF sorgt sich um die Religionsfreiheit und die zunehmende Christenverfolgung weltweit. Sie fragt nach Wegen, hierauf angemessen, auch politisch, zu reagieren und wie sie noch besser für die Einhaltung der Menschenrechte und das allgemeine Wohl, nicht zuletzt aber für das Heil der Menschen, da sein kann.
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FRANKFURT (mennonews.de) – Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen Öffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt für Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ansässigen Beratungsstelle für US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee gehört und dem Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V.
André Shepherd war als Mechaniker für die Kampfhubschrauber Apache in Katterbach (Bayern) stationiert. Ein halbes Jahr lang wurde er 2004 und 2005 in der Nähe von Tikrit im Irak eingesetzt. Vor einer erneuten Verlegung im Jahre 2007 entschloss er sich, die Armee unerlaubt zu verlassen, da er sich bis dahin ausführlich über den Kriegseinsatz informiert hatte. “Als ich las und hörte, wie Menschen von den Maschinengewehren zerfetzt oder von den Hellfire-Raketen regelrecht in Stücke gerissen wurden, und erfuhr, wie Gebäude und Infrastruktur zerstört wurden, begann ich mich zu schämen für das, was ich da tat. Es war ein widerliches Gefühl, mir eingestehen zu müssen, dass ich im Grunde Tag für Tag am Abschlachten von stolzen Menschen beteiligt war.”
André Shepherd führte auf der heutigen Pressekonferenz seine Beweggründe für die Flucht aus der Armee und die Asylantragstellung aus. Er sieht den Krieg im Irak, wie den in Afghanistan, als illegal an. “Ich glaube, dass die Apache-Hubschrauber für einen bedeutenden Teil der getöteten Zivilisten im Irak verantwortlich sind, deren Zahl zuletzt auf 1,4 Millionen geschätzt wurde. Ich wusste, wenn ich noch einmal gehe, werde ich für den Tod und das Elend anderer verantwortlich sein. Ich musste mich entscheiden: entweder mein Gewissen verleugnen oder das Militär unerlaubt verlassen. Wenn ich einen erneuten Kriegseinsatz verweigere, droht mir eine Verfolgung wegen Desertion, Haft oder sogar die Todesstrafe. Dennoch war für mich der richtige Weg eindeutig: Ich musste raus aus der Armee.”
Er ergänzte, dass ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung für ihn nicht in Frage gekommen sei, da seine Überzeugung nicht den Regelungen des US-Militärs für Kriegsdienstverweigerer entsprächen. Sie verlangten, dass grundsätzlich jeder Krieg abgelehnt werde. Zudem habe er im April 2007 beobachten müssen, wie ein anderer US-Verweigerer, Agustín Aguayo, trotz seiner Gewissensentscheidung abgelehnt und zu acht Monaten Haft verurteilt worden sei.
Tim Huber vom Military Counseling Network betonte, dass der Asylantrag von Shepherd dazu aufruft, die Unterstützung Deutschlands für den von den USA geführten Krieg in Frage zu stellen. “Zwar hat sich damals die deutsche Bundesregierung gegen diesen Krieg ausgesprochen und deutsche Soldaten haben nicht direkt an diesem Krieg teilgenommen: Aber die USA nützt täglich den deutschen Luftraum für den Nachschub ins Kriegsgebiet. 60.000 US-Soldaten und Soldatinnen sind nach wie vor in Deutschland stationiert.”
Für Rudi Friedrich von Connection e.V. ist die Entscheidung von Shepherd “ein mutiger Schritt angesichts der drohenden Konsequenzen bei einer Ablehnung des Asylantrages.” Friedrich betonte, dass es bereits im Vorfeld der Antragstellung Unterstützung von anderen Organisationen gab. “Wir alle werden uns mit ganzer Vehemenz dafür einsetzen, dass André Shepherd den notwendigen Schutz erhält.”
Shepherds Rechtsanwalt, Dr. Reinhard Marx, erläuterte die Gründe, die für eine Asylanerkennung sprechen und verwies hier insbesondere darauf, dass “Shepherd mit seinem Dienst zur Wartung der Kampfhubschrauber Apache zu Recht annehmen muss, dass er damit völkerrechtswidrige Handlungen unterstütze.” Festzuhalten ist, dass der Antragsteller für seine Entscheidung, den weiteren Militärdienst im Irak zu verweigern, nachvollziehbare Gründe hat. Durch die Art und Weise der Durchführung von Operationen mit AH-64A Apache Kampfhubschraubern kommt es zur Begehung von Kriegsverbrechen. Eine drohende Bestrafung erfüllt somit die Kriterien der Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union und muss zum Flüchtlingsschutz führen.”
Tim Huber, Military Counseling Network, Tel.: 06223-47506
Rudi Friedrich, Connection e.V., Tel.: 069-82375534
Die ausführliche Begründung von André Shepherd und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter www.mc-network.de und www.Connection-eV.de
]]>Das neue Leitungsgremium übernimmt die Amtsgeschäfte zum 1. Juli. Nur Bischöfin Wenner gehörte auch dem bisherigen Vorstand an. Der bisherige Präsident, der Baptistenpastor Siegfried Großmann (Seesen), und die Vorstandsmitglieder Ingolf Ellßel (Tostedt), Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, der frühere Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden, Werner Funck (Enkenbach), und der frühere Präses des Bundes Freier evangelischen Gemeinden, Peter Strauch (Witten), traten nicht mehr an, weil sie – bis auf Ellßel – innerhalb ihrer jeweiligen Freikirche keine Leitungsämter mehr bekleiden. Auch Ellßel will im Laufe dieses Jahres sein Amt als Präses aufgeben.
Wenner dankte vor allem Großmann, der das Amt seit Ende 2003 inne hatte. Er haben den Umgestaltungsprozess der VEF von einem eher informellen Kontaktgremium in einen inzwischen eingetragen Verein maßgeblich begleitet. Es sei vor allem ihm zu verdanken, dass die Freikirchen heute in der Ökumene und Gesellschaft mit ihrem eigenen Profil wahrnehmbarer geworden seien. Für die VEF sei der 70-Jährige„ein großes Geschenk“ gewesen.
Beauftragter am Sitz der Bundesregierung
Die Delegierten beschlossen ferner, die Tätigkeit ihres Beauftragten am Sitz des Bundesregierung, des Baptistenpastors Peter Jörgensen, (Berlin), deutlich auszuweiten. Jörgensen nimmt dieses Amt zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Gemeindepastor der Baptistenkirche in Berlin-Wedding wahr. Bereits für dieses Jahr wurde seine Beauftragung aufgestockt, verbunden mit der Option, diese Ausweitung – wenn möglich – auch darüber hinaus in den kommenden Jahren fortzuführen. Wie der VEF-Vorstand mitteilte, sei Jörgensen schon heute weit über das vereinbarte Arbeitspensum hinaus für die Freikirchen aktiv. Jörgensen wies darauf hin, dass er die freikirchlichen Anliegen „nicht laut, sondern leise und entsprechend den diplomatischen Gepflogenheiten in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen“ wolle. „Profil zu entwickeln, muss nicht zwingend damit einhergehen, lautstark und wortgewaltig aufzutreten.“
http://www.vef.de
]]>Im Januar 2003 trafen sich Vertreter von “Connection e.V.”, “Stop the War Brigade” und “Deutschem Mennonitischen Friedenskomitee”, um angesichts der wachsenden Kriegsdrohungen die Lage zu beraten. Es ging besonders um die Frage, wie dem zu erwartenden Beratungsbedarf von US-Soldaten, die aus dem Militär aussteigen wollten, sinnvoll begegnet werden sollte. So wurde Military Counseling Network (MCN) neu gegründet. MCN hat in inzwischen fünf Jahren hunderte von Soldaten beraten und einigen Dutzend den Ausstieg ermöglicht.
MCN berät über das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und hilft Soldaten, es praktisch in Anspruch zu nehmen. MCN informiert über zahlreiche andere Wege des Ausstiegs. MCN gibt Prozesskostenhilfe, wo das Miliär die Rechte der Soldaten missachtet. Derzeit hilft MCN einem in Bayern stationierten GI, dessen Verweigerungsantrag abgelehnt wurde, bei der Vorbereitung des Militärgerichtsprozesses.
Im MCN-Büro Bammental bei Heidelberg antworten zwei junge amerikanische Mennoniten auf Emails und Anrufe der Ratsuchenden. Die beiden Berater, Tim Huber (26) und Michael Sharp (25), erleben den 5. Jahrestag des Kriegsbeginns derzeit auf einer Vortragsreise in den USA. Spenden helfen zur Finanzierung der Beratung und der Prozesskostenhilfe.
Mehr Informationen unter http://www.mc-network.de/ und bei http://www.dmfk.de/
]]>Autor: Klaus Rösler
]]>“In einem Land, das jahrzehntelang von Gewalt und Krieg erschüttert wurde, ist eine nochmalige Erhöhung der Truppenstärke und Waffenarsenale kontraproduktiv, weil es keine schnelle Gewalt-Lösung geben kann”, betonen Jörgensen und Basso. Vielmehr werde die Gewaltspirale weiter hochgeschraubt, so dass sie “in ähnliche Ausweglosigkeiten wie im Irak” führen könne. Die Verfasser es offenen Briefes begrüssten, dass Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) die Forderung zurückgewiesen hat, Bundeswehreinheiten zu Kampfeinsätzen in den Süden Afghanistans zu schicken. Sie bitten die Bundesregierung, bei diesem Nein zu bleiben und die Anfrage der NATO nach zusätzlichen Kampftruppen abzulehnen. Notwendig sei eine Überprüfung des bisherigen Afghanistan-Engagements und die Verlagerung der Aktivitäten auf die zivile Konfliktbearbeitung.
Deutschland hat im Rahmen der Internationalen Schutztruppe ISAF gegenwärtig über 3.100 Soldaten in Afghanistan stationiert. Für die schnelle Eingreiftruppe sollen etwa 250 weitere Bundeswehrsoldaten mit Schützenpanzern und Mörsern im Norden des Landes zum Einsatz kommen, um norwegische Soldaten abzulösen. Die USA fordert von Deutschland auch die Entsendung von Truppen in den umkämpften Süden des Landes. Zur Zeit verfügt die ISAF in Afghanistan über rund 41.700 Soldaten aus 39 Ländern.
Zur Vereinigung Evangelischer Freikirchen zählen 14 Mitglieds- und Gastkirchen, die insgesamt 260.000 Mitglieder vertreten.
Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) ist ein Projekt der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM)
im Rahmen der ÖRK-Dekade zur Überwindung von Gewalt.
Im Internet: http://www.vef.de | http://www.menno-friedenszentrum.de
]]>Irmgard Stanullo/Klaus Rösler
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