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	<title>Ökumene-Nachrichten &#187; Freikirchen</title>
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	<description>Ökumenische Nachrichten und Berichte über Kirche, Christsein und Religion</description>
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		<title>180. Geburtstag des Heilsarmee-Gr&#252;nders William Booth am 10. April</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 17:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsarmee]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen besonderen Gedenktag feiert die weltweite Heilsarmee am Freitag, 10. April 2009: An diesem Tag vor 180 Jahren wurde William Booth geboren, der Gr&#252;nder der Freikirche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#214;LN &#8211; Einen besonderen Gedenktag feiert die weltweite Heilsarmee am Freitag, 10. April 2009: An diesem Tag vor 180 Jahren wurde William Booth geboren, der Gr&#252;nder der Freikirche.<br />
<span id="more-163"></span><br />
1829 in Nottingham (Mittelengland) geboren, wurde William Booth schon in seiner Kindheit mit Armut konfrontiert. Ersch&#252;ttert durch die soziale und geistliche Not seiner Mitmenschen und motiviert durch seinen tiefen christlichen Glauben, fing er an, auf den Stra&#223;en Ost-Londons zu evangelisieren. „Sozialarbeit und Seelsorge“ lautete das Motto der Heilsarmee, seit William Booth erkannte, dass man „einem hungrigen Magen nicht predigen kann“. Doch es ging dem Gr&#252;nder der Heilsarmee nicht um kurzfristige MiIdt&#228;tigkeit. Seine sozialen Projekte waren zukunftsweisend und geradezu revolution&#228;r: „Der umfangreichste, konkreteste, solideste Sozialplan, den es bisher in einer Industrienation gegeben hat, und zugleich der fundierteste Versuch, die christliche Ethik in das Industriezeitalter einzubringen“ &#8211; so schreibt Johann Hoffmann-Herreros in seinem Buch „Catherine und William Booth“.</p>
<p>Da eine straff organisierte Bewegung ihre Arbeit effektiver durchf&#252;hren konnte, nahm die von William Booth und seiner Frau Catherine gegr&#252;ndete Missionsgesellschaft nach und nach milit&#228;rische Z&#252;ge an. 1878 erhielt sie den Namen „Die Heilsarmee“. Die Gemeindestationen nannte man nunmehr „Korps“, die hauptamtlichen Mitarbeiter „Offiziere“ und die Mitglieder „Soldaten“.</p>
<p>Catherine Booth, ebenfalls im Jahr 1829 geboren (am 17. Januar), unterst&#252;tzte ihren Mann William in allen Bereichen, selbst &#8211; damals &#228;u&#223;erst ungew&#246;hnlich &#8211; im Predigdienst. Durch ihr Wirken wurde in den Satzungen der Heilsarmee die Gleichberechtigung der Frau in allen &#196;mtern und F&#252;hrungspositionen festgelegt.</p>
<p>Die Bewegung breitete sich rasch &#252;ber die ganze Welt aus. Als William Booth im Jahr 1912 starb, arbeitete die Heilsarmee bereits in 58 L&#228;ndern der Erde. 1886 hatte sie ihre Arbeit in Deutschland (Stuttgart) durch Fritz Schaaff aufgenommen.</p>
<p>Heute z&#228;hlen etwa 3 Millionen Personen zur Heilsarmee, die in 117 L&#228;ndern der Welt arbeitet und dabei eine umfangreiche geistliche und soziale Arbeit in rund 15.000 Gemeinden und mehr als 4.000 Sozialzentren leistet. In Deutschland gibt es 45 Gemeinden und 42 soziale Einrichtungen.</p>
<p>William Booths Geburtstag greift auch die Sendung &#8220;Zeitzeichen&#8221; am 10. April 2009 auf WDR 5 auf.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3937896295?ie=UTF8&#038;tag=oekumene-buecher-christliche-literatur-zum-dialog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3937896295">Die Heilsarmee. Practical Religion /Gelebter Glaube</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=oekumene-buecher-christliche-literatur-zum-dialog-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3937896295" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
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		<title>Baptisten und Adventisten betonen gemeinsame christliche Werte</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 07:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adventisten]]></category>
		<category><![CDATA[Baptisten]]></category>

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		<description><![CDATA[SILVER SPRING &#8211; (APD) Eine Delegation des Baptistischen Weltbundes (BWA) hatte am 11. M&#228;rz eine Unterredung mit dem Pr&#228;sidenten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Jan Paulsen. Bei dem Gespr&#228;ch im Verwaltungsgeb&#228;ude der Generalkonferenz in Silver Spring, Maryland/USA, ging es um Glaubens&#252;berzeugungen, welche die beiden weltweiten Konfessionsfamilien miteinander teilen, und um das Engagement f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SILVER SPRING &#8211; (APD) Eine Delegation des Baptistischen Weltbundes (BWA) hatte am 11. M&#228;rz eine Unterredung mit dem Pr&#228;sidenten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Jan Paulsen. Bei dem Gespr&#228;ch im Verwaltungsgeb&#228;ude der Generalkonferenz in Silver Spring, Maryland/USA, ging es um Glaubens&#252;berzeugungen, welche die beiden weltweiten Konfessionsfamilien miteinander teilen, und um das Engagement f&#252;r die Religionsfreiheit.</p>
<p>&#8220;Adventisten und Baptisten lehren gemeinsam, dass Jesus Christus der Mittelpunkt des Glaubens ist, und vertreten eine Vielzahl derselben Werte&#8221;, <span id="more-157"></span> hob Pastor John Graz, Direktor f&#252;r &#214;ffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der Generalkonferenz, hervor. &#8220;Wir setzen uns auch beide f&#252;r die Glaubens- und Gewissensfreiheit ein und arbeiten in vielen L&#228;ndern eng zusammen, um dieses Freiheitsgut zu bewahren und zu f&#246;rdern.&#8221;</p>
<p>Der aus Jamaika stammende Pastor Neville Callam (58), seit 2007 Generalsekret&#228;r des Baptistischen Weltbundes in Falls Church, Virginia/USA, erwiderte: &#8220;Es geh&#246;rt zum Glaubensverst&#228;ndnis der Baptisten, die Menschenw&#252;rde zu achten.&#8221; Daher w&#228;re es gut, bei gemeinsamen Anliegen in Zukunft noch enger zusammenzuwirken. Zur WEA-Delegation geh&#246;rte auch der Direktor f&#252;r Evangelisation und Bildung des Baptistischen Weltbundes, Fausto Vasconcelos.</p>
<p>Der Pr&#228;sident der adventistischen Weltkirchenleitung, Jan Paulsen (74) bef&#252;rwortete ebenfalls ein gemeinsames Wirken beider Konfessionen f&#252;r die Religionsfreiheit. &#8220;Zu einem kraftvollen Einsatz f&#252;r den Schutz der religi&#246;sen Freiheit geh&#246;rt, dass viele sich daran beteiligen. Lasst uns nach M&#246;glichkeiten der Zusammenarbeit im Namen Christi suchen, um ihn besser bezeugen zu k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>Der Baptistische Weltbund wurde 1905 in London gegr&#252;ndet und umfasst 214 baptistische Gemeinschaften mit &#252;ber 37 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern in 119 L&#228;ndern. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist in 201 L&#228;ndern mit rund 16 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern vertreten.</p>
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		<title>&#214;kumenepreis des &#214;kumenischen Rats Berlin-Brandenburg (&#214;RBB) verliehen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 07:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; F&#252;r seine „Unerm&#252;dlichkeit und f&#252;r sein fr&#252;hes Erkennen der absoluten Wichtigkeit der &#246;kumenischen Zusammenarbeit“ wurde Horst H. Kr&#252;ger anl&#228;sslich des Jahresempfangs des &#214;RBB bereits am 24. Januar mit dem &#214;kumenepreis 2009 ausgezeichnet. Zwar hat er f&#252;r die Berliner Mennoniten-Gemeinde (BMG) im Jahre 1970 noch nicht die Gr&#252;ndungsurkunde des &#214;kumenischen Rats unterzeichnet (das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; F&#252;r seine „Unerm&#252;dlichkeit und f&#252;r sein fr&#252;hes Erkennen der absoluten Wichtigkeit der &#246;kumenischen Zusammenarbeit“ wurde Horst H. Kr&#252;ger anl&#228;sslich des Jahresempfangs des &#214;RBB bereits am 24. Januar mit dem &#214;kumenepreis 2009 ausgezeichnet. Zwar hat er f&#252;r die Berliner Mennoniten-Gemeinde (BMG) im Jahre 1970 noch nicht die Gr&#252;ndungsurkunde des &#214;kumenischen Rats unterzeichnet (das war John R. Friesen), aber er geh&#246;rt zu den Mitgliedern der Ratsleitung, die am l&#228;ngsten dabei sind – vielleicht ist er sogar der, der am l&#228;ngsten dabei ist.<span id="more-155"></span></p>
<p>Die Ratsleitung ist die Versammlung der Vertreter und Vertreterinnen der nunmehr 30 Mitgliedskirchen des &#214;RBB, die sich viermal im Jahr zusammenfinden. Der &#214;RBB ist der „Berliner Sonderweg“ – als regionale ACK (=Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) ist der &#214;RBB dahingehend aufgebaut, dass die jeweils „Kirchenleitenden“ die „geborenen“ Mitglieder in der Ratsleitung darstellen. Horst H. Kr&#252;ger ist seit Anfang der 70er Jahre der Delegierte der BMG.</p>
<p><em>Q: <a href="http://www.berliner-mennoniten-gemeinde.de">http://www.berliner-mennoniten-gemeinde.de</a></em></p>
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		<title>Freikirchen rufen angesichts der weltweiten Finanzkrise zur Umkehr auf</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 09:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[vef]]></category>

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		<description><![CDATA[ERZHAUSEN – Mit einem Wort zur Finanzkrise wendet sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen an alle Christinnen und Christen ihrer Mitgliedskirchen. In Sorge um das Wohl der Menschen und mit der Bereitschaft, den eigenen Lebensstil zu &#252;berdenken, ruft das Papier dazu auf, f&#252;r weltweite Gerechtigkeit zu sorgen. Das Leben auf Kosten anderer, auch zuk&#252;nftiger Generationen, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/vef.jpg" alt="VEF-Logo" width="80" height="57" />ERZHAUSEN – Mit einem Wort zur Finanzkrise wendet sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen an alle Christinnen und Christen ihrer Mitgliedskirchen. In Sorge um das Wohl der Menschen und mit der Bereitschaft, den eigenen Lebensstil zu &#252;berdenken, ruft das Papier dazu auf, f&#252;r weltweite Gerechtigkeit zu sorgen. Das Leben auf Kosten anderer, auch zuk&#252;nftiger Generationen, wird auf den Pr&#252;fstand gestellt – und die Bitte darum, neu zu besehen, was im Leben wichtig und gut ist, ausgesprochen.<span id="more-138"></span></p>
<p>Die Freikirchen wollen damit der Bitte aus dem Vater Unser, „dein Reich komme, dein Wille geschehe“, entsprechen. „Wir wollen uns darauf besinnen, wo unser Herz hingeh&#246;rt, wo unsere Sicherheit und Kraft herkommen und wie wir unser Leben teilen k&#246;nnen mit allen Menschen&#8230;denn der Reichtum, den Gott uns schenkt, ist gr&#246;&#223;er als die Reicht&#252;mer dieser Welt. Die Sch&#228;tze, die uns locken, sind „himmlische Sch&#228;tze“ &#8211; nicht von dieser Welt. Darum wollen wir unser Vertrauen neu auf den lebendigen Gott setzen und falsche Sicherheiten los lassen“, ist der Ruf, der jetzt von den Freikirchen ausgeht.</p>
<p>VEF-Pr&#228;sidentin Rosemarie Wenner, als evangelisch-methodistische Bisch&#246;fin in ihrer Kirche gerade wiedergew&#228;hlt, moderierte mit ihren Vorstandskollegen Ansgar H&#246;rsting (Bund Freier evangelischer Gemeinden), Hartmut Knorr (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden BFP), Horst Charlet (Heilsarmee) und Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden/Baptisten) die zweit&#228;gige Mitgliederversammlung am 4./5.12. 2008 auf dem Campus des BFP in Erzhausen bei Frankfurt. Der Dank f&#252;r den gemeinsamen Weg und das Wachstum der VEF stand am Beginn des diesj&#228;hrigen „Familientreffens“ ihrer Mitglieder, Arbeitsgruppen und Beauftragten.</p>
<p>Immer mehr Freikirchen, freikirchliche Gruppen und B&#252;nde suchen die Mitgliedschaft in der VEF – die sich als Gegen&#252;ber neu entstehender freikirchlicher Gruppen versteht und die gemeinsame Stimme der etablierten Freikirchen ist. Derzeit geh&#246;ren ihr vierzehn Freikirchen an, die insgesamt ca. 275 000 Mitglieder haben, mit ihren Gottesdiensten und Versammlungen aber rund eine Million Menschen kontinuierlich erreichen. Die in Deutschland im Vergleich zu den Volkskirchen eher kleinen Freikirchen erleben weltweit enormen Zulauf, sind die am st&#228;rksten wachsenden christlichen Kirchen.</p>
<p>In Deutschland l&#228;sst das Stichwort „Evangelisch“ zun&#228;chst an die evangelischen Landeskirchen, vereint als EKD, denken. Inzwischen wissen aber nicht nur Eingeweihte, dass hinter manchem, wo „Evangelisch“ draufsteht, mehr als die Landeskirchen drin sind. Das gilt f&#252;r Brot f&#252;r die Welt, den evangelischen Entwicklungsdienst, das Diakonische Werk, die evangelische Medienarbeit und manches mehr. Hier arbeiten seit Gr&#252;ndung evangelische Freikirchen und Landeskirchen Hand in Hand. So werden selbstverst&#228;ndlich auch im neu entstehenden Zusammenschluss von Brot f&#252;r die Welt, Evangelischem Entwicklungsdienst (eed) und dem Diakonischen Werk als dem „Evangelischen Zentrum f&#252;r Entwicklung und Diakonie“ nach wie vor die evangelischen Freikirchen mit dabei sein. Denn „Evangelisch“ – das sind Landes- und Freikirchen gemeinsam.<br />
<strong><br />
Eintreten f&#252;r Minderheiten und Verfolgte</strong></p>
<p>Das Eintreten f&#252;r Minderheiten und Verfolgte ist eines der zentralen Anliegen der Freikirchen. &#220;ber die aktuell beschlossene Zusage der Europ&#228;ischen Union, ihr voran die Bundesrepublik Deutschland, irakische Fl&#252;chtlinge aufzunehmen, zeigten sich die Mitglieder der VEF erleichtert. „Es ist ein richtiger Schritt, Menschen, die aufgrund ihres Glaubens Verfolgung erleiden, bei uns aufzunehmen und ihnen ein neues Zuhause zu erm&#246;glichen“, so Bisch&#246;fin Wenner. Mit der Bitte um Aufnahme verfolgter Iraker hatte sich die VEF an Innenminister Sch&#228;uble und Bundeskanzlerin Merkel gewandt. Nun, nach dem positiven Beschluss zur Aufnahme der Fl&#252;chtlinge, ruft die VEF darum ihre Gemeinden auf, weiterhin generell f&#252;r Fl&#252;chtlinge und Migranten da zu sein und auch den jetzt nach Deutschland kommenden Irakern Hilfe und Heimat zu bieten. Die VEF sorgt sich um die Religionsfreiheit und die zunehmende Christenverfolgung weltweit. Sie fragt nach Wegen, hierauf angemessen, auch politisch, zu reagieren und wie sie noch besser f&#252;r die Einhaltung der Menschenrechte und das allgemeine Wohl, nicht zuletzt aber f&#252;r das Heil der Menschen, da sein kann.</p>
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		<item>
		<title>US-Deserteur André Shepherd stellt Antrag auf Asyl in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 18:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[FRANKFURT (mennonews.de) &#8211; Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen &#214;ffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt f&#252;r Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ans&#228;ssigen Beratungsstelle f&#252;r US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/11/shepherd.jpg" alt="ANdré Shepherd" width="124" height="200" />FRANKFURT (mennonews.de) &#8211; Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen &#214;ffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt f&#252;r Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ans&#228;ssigen Beratungsstelle f&#252;r US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee geh&#246;rt und dem Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V.</p>
<p>André Shepherd war als Mechaniker f&#252;r die Kampfhubschrauber Apache in Katterbach (Bayern) stationiert. Ein halbes Jahr lang wurde er 2004 und 2005  in der N&#228;he von Tikrit im Irak eingesetzt. Vor einer erneuten Verlegung im Jahre 2007 entschloss er sich, die Armee unerlaubt zu verlassen, da er sich bis dahin ausf&#252;hrlich &#252;ber den Kriegseinsatz informiert hatte. &#8220;Als ich las und h&#246;rte, wie Menschen von den Maschinengewehren zerfetzt oder von den Hellfire-Raketen regelrecht in St&#252;cke gerissen wurden, und erfuhr, wie Geb&#228;ude und Infrastruktur zerst&#246;rt wurden, begann ich mich zu sch&#228;men f&#252;r das, was ich da tat. Es war ein widerliches Gef&#252;hl, mir eingestehen zu m&#252;ssen, dass ich im Grunde Tag f&#252;r Tag am Abschlachten von stolzen Menschen beteiligt war.&#8221;<span id="more-128"></span></p>
<p>André Shepherd f&#252;hrte auf der heutigen Pressekonferenz seine Beweggr&#252;nde f&#252;r die Flucht aus der Armee und die Asylantragstellung aus. Er sieht den Krieg im Irak, wie den in Afghanistan, als illegal an. &#8220;Ich glaube, dass die Apache-Hubschrauber f&#252;r einen bedeutenden Teil der get&#246;teten Zivilisten im Irak verantwortlich sind, deren Zahl zuletzt auf 1,4 Millionen gesch&#228;tzt wurde. Ich wusste, wenn ich noch einmal gehe, werde ich f&#252;r den Tod und das Elend anderer verantwortlich sein. Ich musste mich entscheiden: entweder mein Gewissen verleugnen oder das Milit&#228;r unerlaubt verlassen. Wenn ich einen erneuten Kriegseinsatz verweigere, droht mir eine Verfolgung wegen Desertion, Haft oder sogar die Todesstrafe. Dennoch war f&#252;r mich der richtige Weg eindeutig: Ich musste raus aus der Armee.&#8221;</p>
<p>Er erg&#228;nzte, dass ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung f&#252;r ihn nicht in Frage gekommen sei, da seine &#220;berzeugung nicht den Regelungen des US-Milit&#228;rs f&#252;r Kriegsdienstverweigerer entspr&#228;chen. Sie verlangten, dass grunds&#228;tzlich jeder Krieg abgelehnt werde. Zudem habe er im April 2007 beobachten m&#252;ssen, wie ein anderer US-Verweigerer, Agustín Aguayo, trotz seiner Gewissensentscheidung abgelehnt und zu acht Monaten Haft verurteilt worden sei.</p>
<p>Tim Huber vom Military Counseling Network betonte, dass der Asylantrag von Shepherd dazu aufruft, die Unterst&#252;tzung Deutschlands f&#252;r den von den USA gef&#252;hrten Krieg in Frage zu stellen. &#8220;Zwar hat sich damals die deutsche Bundesregierung gegen diesen Krieg ausgesprochen und deutsche Soldaten haben nicht direkt an diesem Krieg teilgenommen: Aber die USA n&#252;tzt t&#228;glich den deutschen Luftraum f&#252;r den Nachschub ins Kriegsgebiet. 60.000 US-Soldaten und Soldatinnen sind nach wie vor in Deutschland stationiert.&#8221;<br />
F&#252;r Rudi Friedrich von Connection e.V. ist die Entscheidung von Shepherd &#8220;ein mutiger Schritt angesichts der drohenden Konsequenzen bei einer Ablehnung des Asylantrages.&#8221; Friedrich betonte, dass es bereits im Vorfeld der Antragstellung Unterst&#252;tzung von anderen Organisationen gab. &#8220;Wir alle werden uns mit ganzer Vehemenz daf&#252;r einsetzen, dass André Shepherd den notwendigen Schutz erh&#228;lt.&#8221;</p>
<p>Shepherds Rechtsanwalt, Dr. Reinhard Marx, erl&#228;uterte die Gr&#252;nde, die f&#252;r eine Asylanerkennung sprechen und verwies hier insbesondere darauf, dass &#8220;Shepherd mit seinem Dienst zur Wartung der Kampfhubschrauber Apache zu Recht annehmen muss, dass er damit v&#246;lkerrechtswidrige Handlungen unterst&#252;tze.&#8221; Festzuhalten ist, dass der Antragsteller f&#252;r seine Entscheidung, den weiteren Milit&#228;rdienst im Irak zu verweigern, nachvollziehbare Gr&#252;nde hat. Durch die Art und Weise der Durchf&#252;hrung von Operationen mit AH-64A Apache Kampfhubschraubern kommt es zur Begehung von Kriegsverbrechen. Eine drohende Bestrafung erf&#252;llt somit die Kriterien der Qualifikationsrichtlinie der Europ&#228;ischen Union und muss zum Fl&#252;chtlingsschutz f&#252;hren.&#8221;</p>
<p>Tim Huber, Military Counseling Network, Tel.: 06223-47506<br />
Rudi Friedrich, Connection e.V., Tel.: 069-82375534</p>
<p>Die ausf&#252;hrliche Begr&#252;ndung von André Shepherd und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter <a href="http://www.mc-network.de ">www.mc-network.de </a>und <a href="http://www.Connection-eV.de">www.Connection-eV.de</a></p>
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		<item>
		<title>Bisch&#246;fin Wenner leitet k&#252;nftig die Vereinigung Evangelischer Freikirchen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 17:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>

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		<description><![CDATA[KASSEL – Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) hat eine neue Leitungsspitze. Auf der Mitgliederversammlung am 16. April in Kassel wurde die Bisch&#246;fin der Evangelisch-methodistischen Kirche, Rosemarie Wenner (Frankfurt), zur neuen Pr&#228;sidentin gew&#228;hlt, Stellvertreter wurde der Baptistenpastor Friedrich Schneider (Oldenburg), der zur Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Br&#252;dergemeinden) geh&#246;rt. Dem insgesamt f&#252;nfk&#246;pfigen Vorstand geh&#246;ren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KASSEL – Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) hat eine neue Leitungsspitze. Auf der Mitgliederversammlung am 16. April in Kassel wurde die Bisch&#246;fin der Evangelisch-methodistischen Kirche, Rosemarie Wenner (Frankfurt), zur neuen Pr&#228;sidentin gew&#228;hlt, Stellvertreter wurde der Baptistenpastor Friedrich Schneider (Oldenburg), der zur Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Br&#252;dergemeinden) geh&#246;rt. Dem insgesamt f&#252;nfk&#246;pfigen Vorstand geh&#246;ren ferner der neue Pr&#228;ses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Ansgar H&#246;rsting (Witten), der Bundessekret&#228;r des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, Hartmut Knorr (Erzhausen), und der Leiter der Heilsarmee in Deutschland, Kommandeur Horst Charlet (K&#246;ln), an. </p>
<p>Das neue Leitungsgremium &#252;bernimmt die Amtsgesch&#228;fte zum 1. Juli. Nur Bisch&#246;fin Wenner geh&#246;rte auch dem bisherigen Vorstand an. Der bisherige Pr&#228;sident, der Baptistenpastor Siegfried Gro&#223;mann (Seesen), und die Vorstandsmitglieder Ingolf Ell&#223;el (Tostedt), Pr&#228;ses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, der fr&#252;here Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden, Werner Funck (Enkenbach), und der fr&#252;here Pr&#228;ses des Bundes Freier evangelischen Gemeinden, Peter Strauch (Witten), traten nicht mehr an, weil sie – bis auf Ell&#223;el &#8211; innerhalb ihrer jeweiligen Freikirche keine Leitungs&#228;mter mehr bekleiden. Auch Ell&#223;el will im Laufe dieses Jahres sein Amt als Pr&#228;ses aufgeben.<br />
<span id="more-107"></span><br />
Wenner dankte vor allem Gro&#223;mann, der das Amt seit Ende 2003 inne hatte. Er haben den Umgestaltungsprozess der VEF von einem eher informellen Kontaktgremium in einen inzwischen eingetragen Verein ma&#223;geblich begleitet. Es sei vor allem ihm zu verdanken, dass die Freikirchen heute in der &#214;kumene und Gesellschaft mit ihrem eigenen Profil wahrnehmbarer geworden seien. F&#252;r die VEF sei der 70-J&#228;hrige„ein gro&#223;es Geschenk“ gewesen.</p>
<p><strong>Beauftragter am Sitz der Bundesregierung</strong></p>
<p>Die Delegierten beschlossen ferner, die T&#228;tigkeit ihres Beauftragten am Sitz des Bundesregierung, des Baptistenpastors Peter J&#246;rgensen, (Berlin), deutlich auszuweiten. J&#246;rgensen nimmt dieses Amt zus&#228;tzlich zu seiner T&#228;tigkeit als Gemeindepastor der Baptistenkirche in Berlin-Wedding wahr. Bereits f&#252;r dieses Jahr wurde seine Beauftragung aufgestockt, verbunden mit der Option, diese Ausweitung – wenn m&#246;glich – auch dar&#252;ber hinaus in den kommenden Jahren fortzuf&#252;hren. Wie der VEF-Vorstand mitteilte, sei J&#246;rgensen schon heute weit &#252;ber das vereinbarte Arbeitspensum hinaus f&#252;r die Freikirchen aktiv. J&#246;rgensen wies darauf hin, dass er die freikirchlichen Anliegen „nicht laut, sondern leise und entsprechend den diplomatischen Gepflogenheiten in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen“ wolle. „Profil zu entwickeln, muss nicht zwingend damit einhergehen, lautstark und wortgewaltig aufzutreten.“</p>
<p>http://www.vef.de</p>
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		<title>5 Jahre Irakkrieg &#8211; 5 Jahre Military Counseling Network</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 09:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[BAMMENTAL  &#8211; In der Nacht vom 19. auf den 20.3.2003 feuerten die USA 40 Marschflugk&#246;rper auf den Irak ab. Ziel war nach Angaben der Amerikaner ein Aufenthaltsort Saddam Husseins. Damit begann der Angriffskrieg der USA auf den Irak. Keiner der &#246;ffentlich genannten Kriegsgr&#252;nde war stichhaltig. Vielmehr sind die schlimmsten Bef&#252;rchtungen der Kriegsgegner eingetroffen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BAMMENTAL  &#8211; In der Nacht vom 19. auf den 20.3.2003 feuerten die USA 40 Marschflugk&#246;rper auf den Irak ab. Ziel war nach Angaben der Amerikaner ein Aufenthaltsort Saddam Husseins. Damit begann der Angriffskrieg der USA auf den Irak. Keiner der &#246;ffentlich genannten Kriegsgr&#252;nde war stichhaltig. Vielmehr sind die schlimmsten Bef&#252;rchtungen der Kriegsgegner eingetroffen, was die Destabilisierung des Nahen Ostens, die Missachtung von Menschenrechten, die Zahl milit&#228;rischer und ziviler Opfer, die Kriegskosten betrifft.</p>
<p>Im Januar 2003 trafen sich Vertreter von &#8220;Connection e.V.&#8221;, &#8220;Stop the War Brigade&#8221; und &#8220;Deutschem Mennonitischen Friedenskomitee&#8221;, um angesichts der wachsenden Kriegsdrohungen die Lage zu beraten. Es ging besonders um die Frage, wie dem zu erwartenden Beratungsbedarf von US-Soldaten, die aus dem Milit&#228;r aussteigen wollten, sinnvoll begegnet werden sollte. So wurde Military Counseling Network (MCN) neu gegr&#252;ndet. MCN hat in inzwischen f&#252;nf Jahren hunderte von Soldaten beraten und einigen Dutzend den Ausstieg erm&#246;glicht.<br />
<span id="more-106"></span><br />
MCN ber&#228;t &#252;ber das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und hilft Soldaten, es praktisch in Anspruch zu nehmen. MCN informiert &#252;ber zahlreiche andere Wege des Ausstiegs. MCN gibt Prozesskostenhilfe, wo das Mili&#228;r die Rechte der Soldaten missachtet. Derzeit hilft MCN einem in Bayern stationierten GI, dessen Verweigerungsantrag abgelehnt wurde, bei der Vorbereitung des Milit&#228;rgerichtsprozesses.</p>
<p>Im MCN-B&#252;ro Bammental bei Heidelberg antworten zwei junge amerikanische Mennoniten auf Emails und Anrufe der Ratsuchenden. Die beiden Berater, Tim Huber (26) und Michael Sharp (25), erleben den 5. Jahrestag des Kriegsbeginns derzeit auf einer Vortragsreise in den USA. Spenden helfen zur Finanzierung der Beratung und der Prozesskostenhilfe.</p>
<p>Mehr Informationen unter http://www.mc-network.de/ und bei http://www.dmfk.de/</p>
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		<title>Dr. Klaus Peter Vo&#223;, ein Werber f&#252;r Freikirchen und &#214;kumene zieht Bilanz</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 12:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[HAMBURG / NIDDATAL – Von 1997 bis 2007 war der Theologe Dr. Klaus Peter Vo&#223; (Niddatal) als freikirchlicher Referent in der &#214;kumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Frankfurt am Main t&#228;tig. &#220;ber diese zehn Jahre war er als Werber f&#252;r die &#214;kumene und als Vermittler freikirchlicher Theologie und Praxis unterwegs. Nun hat er in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>HAMBURG / NIDDATAL – Von 1997 bis 2007 war der Theologe Dr. Klaus Peter Vo&#223; (Niddatal) als freikirchlicher Referent in der &#214;kumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Frankfurt am Main t&#228;tig. &#220;ber diese zehn Jahre war er als Werber f&#252;r die &#214;kumene und als Vermittler freikirchlicher Theologie und Praxis unterwegs. Nun hat er in einem Buch Bilanz gezogen. Es hei&#223;t „&#214;kumene und freikirchliches Profil &#8211; Beitr&#228;ge zum zwischenkirchlichen Gespr&#228;ch“ und ist in der Reihe „Beitr&#228;ge zur Freikirchlichen Theologie“ im Hamburger WDL-Verlag erschienen. Mit dem Buch, in dem er zahlreiche seiner Vortr&#228;ge und Aufs&#228;tze dokumentiert, will Vo&#223; „das &#246;kumenische Gespr&#228;ch mit den Freikirchen und das Gespr&#228;ch in den Freikirchen &#252;ber die &#214;kumene profilieren und vertiefen“, schreibt er im Vorwort. Vo&#223; ist der &#220;berzeugung, dass es zu einem wachsenden &#246;kumenischen Miteinander keine Alternative gibt, auch f&#252;r die mehr evangelikal gepr&#228;gten Freikirchen.<br />
<span id="more-105"></span><br />
Dies verlange von allen  ein neues Aufeinander-Zugehen und einen wechselseitigen Lernprozess. Der fr&#252;here ACK-Vorsitzende und fr&#252;here Pr&#228;sident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), Bischof i.R. Dr. Walter Klaiber (T&#252;bingen) von der Evangelisch-methodistischen Kirche, w&#252;rdigt das Anliegen in einem Geleitwort: „Es d&#252;rfte kaum einen besseren Kenner dieses komplexen Verh&#228;ltnisses von Freikirchen und &#214;kumene geben als den Autor dieses Bandes.“ Vo&#223; fasse „die &#246;kumenische freikirchliche Realit&#228;t n&#252;chtern ins Auge“ und werbe daf&#252;r, „dass die Freikirchen Jesu Ruf zur Einheit ernst nehmen, sich mit ihren Gaben in die &#246;kumenische Gemeinschaft einbringen und dort dann auch in ihrer Pr&#228;gung wahr genommen und wert gesch&#228;tzt werden“. Vo&#223; ist Pastor des Bundes Freier evangelischer Gemeinden. Vor seinem Dienst bei der ACK war er von 1982 bis 1997 Pastor in den Gemeinden Hamburg-Eppendorf/Eimsb&#252;ttel und Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort-H&#246;rstgen. Das Buch hat 282 Seiten und kostet 20, 00 Euro. Bis zum 15. M&#228;rz gilt ein Subskriptionsangebot von 15 Euro. </p>
<p>Autor: Klaus R&#246;sler </p>
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		<title>Deutsche Freikirchen gegen weitere Kampftruppen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 10:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Mennoniten]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; (APD) Gegen mehr Kampftruppen der Bundeswehr in Afghanistan hat sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und das Mennonitische Friedenszentrum Berlin gewandt. In einem offenen Brief an die deutsche Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vertreten der VEF-Beauftragte am Sitz der Bundesregierung, Pastor Peter J&#246;rgensen, und die Leiterin des Friedenszentrums, Pastorin Martina Basso, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; (APD) Gegen mehr Kampftruppen der Bundeswehr in Afghanistan hat sich die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und das Mennonitische Friedenszentrum Berlin gewandt. In einem offenen Brief an die deutsche Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vertreten der VEF-Beauftragte am Sitz der Bundesregierung, Pastor Peter J&#246;rgensen, und die Leiterin des Friedenszentrums, Pastorin Martina Basso, die Ansicht, dass die Not der Menschen in Afghanistan durch das milit&#228;rische Eingreifen der NATO nicht gelindert worden sei. Der zivilgesellschaftliche Aufbau gelinge nur in ganz vereinzelten Ans&#228;tzen und das Vertrauen der Menschen schwinde zusehends. &#8220;Die Aufstockung von Kampfverb&#228;nden f&#252;hrt nicht dazu, den Menschen eine wirtschaftliche Perspektive zu bieten.&#8221; Ohne diese Perspektive werde es schier unm&#246;glich f&#252;r die Dorf&#228;ltesten und Stammesf&#252;hrer, junge M&#228;nner davon abzuhalten, sich unter anderem in Pakistan zu Taliban-K&#228;mpfern ausbilden zu lassen.</p>
<p>&#8220;In einem Land, das jahrzehntelang von Gewalt und Krieg ersch&#252;ttert wurde, ist eine nochmalige Erh&#246;hung der Truppenst&#228;rke und Waffenarsenale kontraproduktiv, weil es keine schnelle Gewalt-L&#246;sung geben kann&#8221;, betonen J&#246;rgensen und Basso. Vielmehr werde die Gewaltspirale weiter hochgeschraubt, so dass sie &#8220;in &#228;hnliche Ausweglosigkeiten wie im Irak&#8221; f&#252;hren k&#246;nne. Die Verfasser es offenen Briefes begr&#252;ssten, dass Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) die Forderung zur&#252;ckgewiesen hat, Bundeswehreinheiten zu Kampfeins&#228;tzen in den S&#252;den Afghanistans zu schicken. Sie bitten die Bundesregierung, bei diesem Nein zu bleiben und die Anfrage der NATO nach zus&#228;tzlichen Kampftruppen abzulehnen. Notwendig sei eine &#220;berpr&#252;fung des bisherigen Afghanistan-Engagements und die Verlagerung der Aktivit&#228;ten auf die zivile Konfliktbearbeitung.<br />
<span id="more-103"></span><br />
Deutschland hat im Rahmen der Internationalen Schutztruppe ISAF gegenw&#228;rtig &#252;ber 3.100 Soldaten in Afghanistan stationiert. F&#252;r die schnelle Eingreiftruppe sollen etwa 250 weitere Bundeswehrsoldaten mit Sch&#252;tzenpanzern und M&#246;rsern im Norden des Landes zum Einsatz kommen, um norwegische Soldaten abzul&#246;sen. Die USA fordert von Deutschland auch die Entsendung von Truppen in den umk&#228;mpften S&#252;den des Landes. Zur Zeit verf&#252;gt die ISAF in Afghanistan &#252;ber rund 41.700 Soldaten aus 39 L&#228;ndern.</p>
<p>Zur Vereinigung Evangelischer Freikirchen z&#228;hlen 14 Mitglieds- und Gastkirchen, die insgesamt 260.000 Mitglieder vertreten.<br />
Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) ist ein Projekt der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM)<br />
im Rahmen der &#214;RK-Dekade zur &#220;berwindung von Gewalt.</p>
<p>Im Internet: <a href="http://www.vef.de">http://www.vef.de</a> | <a href="http://www.menno-friedenszentrum.de">http://www.menno-friedenszentrum.de</a></p>
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		<title>Baptistin arbeitet im Pr&#228;sidium des 2. &#214;kumenischen Kirchentages mit</title>
		<link>http://www.oekumene-nachrichten.de/2007/12/11/baptistin-arbeitet-im-praesidium-des-2-oekumenischen-kirchentages-mit/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 21:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oekumene-Nachrichten.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökumene]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#220;NCHEN – Auf dem 2.  &#214;kumenische Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2010 in M&#252;nchen sollen strittige dogmatische Fragen benannt und angegangen werden. Doch L&#246;sungen werden von dem Treffen kaum erwartet. Das wurde bei der konstituierende Sitzung des Gemeinsamen Pr&#228;sidiums am 30. November in M&#252;nchen deutlich. Dem 43 Personen z&#228;hlenden Gremium geh&#246;rt auch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#220;NCHEN – Auf dem 2.  &#214;kumenische Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2010 in M&#252;nchen sollen strittige dogmatische Fragen benannt und angegangen werden. Doch L&#246;sungen werden von dem Treffen kaum erwartet. Das wurde bei der konstituierende Sitzung des Gemeinsamen Pr&#228;sidiums am 30. November in M&#252;nchen deutlich. Dem 43 Personen z&#228;hlenden Gremium geh&#246;rt auch eine Baptistin an, n&#228;mlich Irmgard Stanullo (N&#252;rnberg). Sie ist die Delegierte der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF). Ihr Platz im Pr&#228;sidium wurde von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) zur Verf&#252;gung gestellt, die drei Delegierte entsenden kann. Neben Stanullo sind dies f&#252;r die orthodoxen Christen der Erzpriester Konstantin Miron (Br&#252;hl) und f&#252;r die kleineren kirchlichen Gemeinschaften die ACK-Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Barbara Rudolph (Frankfurt am Main). Wie es hie&#223;, soll der &#214;kumenische Kirchentag 2010 gepr&#228;gt sein von der Liebe als Mitte des Christentums. Das Leitwort und Themen wird das Pr&#228;sidium 2008 beschlie&#223;en.<br />
<span id="more-95"></span><br />
Im Anschluss an die Pr&#228;sidiumssitzung folgte ein zweit&#228;giger &#214;kumenischer Kongress zur inhaltlichen Vorbereitung. 150 Personen aus Kirche und Gesellschaft trafen sich zum Ideenaustausch. So w&#252;nschte sich etwa der bayerische Ministerpr&#228;sident G&#252;nter Beckstein weniger politische Aktionen, sondern Schwerpunkte, bei denen die Kirchen eine gemeinsame Grundhaltung haben. Die Bisch&#246;fin der Nordelbischen Kirche, B&#228;rbel Wartenberg-Potter (L&#252;beck), empfahl, das Christentreffen am Thema Klimakatastrophe durchzugestalten, da dieses Thema die Bereiche Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Sch&#246;pfung gleicherma&#223;en betrifft. Die Mitte des Kongresses bildete ein Gottesdienst. F&#252;r Irmgard Stanullo war dies ein „Zeichen daf&#252;r, dass verantwortliches Handeln seinen Ursprung und seine Kraft aus dem Glauben und dem gemeinsamen geistlichen Erleben bezieht“. Der erste &#214;kumenische Kirchentag fand mit rund 200.000 Teilnehmern 2003 in Berlin statt. </p>
<p>Irmgard Stanullo/Klaus R&#246;sler</p>
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