
24. Juni 2008 abgelegt unter ÖRK.
FRANKFURT – (EKD) Eine sechsköpfige Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) besucht Frankfurt/M am 27. und 28. Juni 2008. Dieser Besuch steht im Zusammenhang mit der „Dekade zur Überwindung von Gewalt“, zu der der ÖRK für die Jahre 2001 bis 2010 aufgerufen hat. Das ökumenische Besuchsteam ist zwischen dem 27. Juni und dem 4. Juli in Deutschland unterwegs, um die Begegnung mit kirchlichen Multiplikatoren, Gemeindegliedern und Kirchenleitungen zu suchen, die sich für die Überwindung der unterschiedlichsten Formen von Gewalt engagieren. Das Besuchsteam möchte dabei mit möglichst vielen Menschen aus unterschiedlichen christlichen Kirchen in Kontakt kommen.
Zur Delegation gehört der Stellvertretende Generalsekretär der ÖRK, Georges Lemopoulos, Pfarrerin Sabine Udodesku aus dem Genfer Büro des ÖRK, der anglikanische Erzbischof Bernard Ntahoturi aus Burundi, die griechisch-orthodoxe Theologin Aikaterini Pekiridou, Thomas Yonker aus der US-amerikanischen Kirche Disciples of Christ und Jannette Bächhold-Ludwig von den lutherischen Kirche Brasiliens.
(weiterlesen…)

18. Juni 2008 abgelegt unter Orthodoxie, Ökumene.
ISTANBUL – Der Klaus Hemmerle-Preis 2008 ging an den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., der am 12. Juni zur Preisverleihung nach Istanbul eingeladen hatte. Das Festpublikum von 300 überwiegend deutschen Teilnehmern wurde Zeuge bewegender Momente der Freundschaft und Geschwisterlichkeit unter den Kirchen.
Die Millionen-Metropole Istanbul, die den europäischen und den asiatischen Kontinent verbindet sowie christliche und muslimische Geschichte und Kultur vereint, bot den idealen Rahmen für den Festakt: Zum dritten Mal war der von der Fokolar-Bewegung gestiftete Klaus Hemmerle-Preis für Dialog und Versöhnung vergeben worden.
(weiterlesen…)

18. Juni 2008 abgelegt unter Evangelisch, Frieden.
AUGSBURG – Gewalt zu überwinden sei eine Grundaufgabe der christlichen Kirche, sagte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, beim Festakt in Augsburg, bei dem der Religionspädagogin Elisabeth Naurath der Hanna-Jursch-Preis überreicht wurde. Der Hanna-Jursch-Preis wird alle zwei Jahre vom Rat der EKD für herausragende theologische Forschungsarbeiten aus der Perspektive von Frauen vergeben. In diesem Jahr hat der Rat der EKD den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Osnabrücker Theologin Professorin Elisabeth Naurath zugesprochen. Sie erhält den Preis für ihre Habilitationsschrift „Mit Gefühl gegen Gewalt. Mitgefühl als Schlüssel ethischer Bildung in der Religionspädagogik“. In seiner Festrede spürte der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, der Frage nach, inwieweit die Überwindung von Gewalt eine Grundaufgabe der Kirche sei.
(weiterlesen…)

18. Juni 2008 abgelegt unter Simbabwe, ÖRK.
(ÖRK) – Kirchen in aller Welt sind eingeladen, am Sonntag, 22. Juni, einen Tag des Gebets für Simbabwe abzuhalten. Er soll eine Zeit einleiten, um regelmäßig für Bevölkerung und Regierung des gegenwärtig vor großen Herausforderungen stehenden afrikanischen Landes zu beten.
Der Tag des Gebets für Simbabwe wurde von simbabwischen Christinnen und Christen initiiert und findet kurz vor der Stichwahl um das Präsidentenamt statt, die am Freitag, 27. Juni, abgehalten werden soll. (weiterlesen…)

12. Juni 2008 abgelegt unter Gottesdienst, Orthodoxie.
LIMBURG / WIESBADEN / FRANKFURT. Aus dem Wasser der Taufe kommt nach den Worten von Bischof Dr. Franz Peter Tebartz-van Elst (Limburg) „die Kraft, die unser Leben hält“. Bei einem Vespergottesdienst mit Vertretern der orthodoxen Kirchen sagte der Bischof am Freitagabend (6.6.) im Limburger Dom: “Dieser heilige Ursprung ist die Quelle der Einheit. Wer eintaucht in den heiligen Anfang, gelangt in den Strom, der Einheit will und Einheit sucht.“ Das Wasser der Taufe sei die Quelle, die davor bewahre, dass Menschen in den Spannungen des Lebens zerrissen werden.
Der Vespergottesdienst im Dom (Video dazu unter: www.bistumlimburg.de) war Auftakt einer Begegnung, zu der Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst die Repräsentanten der christlich-orthodoxen Gemeinden im Bistum Limburg eingeladen hatte. So waren Erzpriester der griechisch-orthodoxen Kirche, der rumänisch-orthodoxen Kirche, der russisch-orthodoxen Kirche sowie Archimandriten der serbisch-orthodoxen Kirche in den Dom nach Limburg gekommen.
(weiterlesen…)