HANNOVER – Im Namen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gratuliert der Vorsitzende des Rates, Bischof Wolfgang Huber, dem Erzbischof Robert Zollitsch zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Er freue sich über das Vertrauen, das die Bischofskonferenz dem Freiburger Erzbischof entgegengebracht habe. In seinem Brief an den zukünftigen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz bringt der Ratsvorsitzende “ganz offen meine Hoffnung zum Ausdruck, dass wir miteinander die über die zurückliegenden Jahrzehnte guten und gefestigten ökumenischen Begegnungen zwischen unseren Kirchen fortführen und weiterentwickeln können”.

Ein Kommentar zu “Huber gratuliert Erzbischof Zollitsch und hofft auf Weiterentwicklung der ökumenischen Begegnungen”

  1. Thomas Wystrach schreibt:

    Ein Südwest-Liberaler an der Spitze der Bischofskonferenz

    Mit Robert Zollitsch tritt ein Mann des traditionell liberalen, badisch-südwestdeutschen Katholizismus an die Spitze der Deutschen Bischofskonferenz. In der Vergangenheit hatte der Freiburger Erzbischof Zollitsch bei den Kämpfen innerhalb der Bischofskonferenz stets das aufgeschlossene Lager um den Vorsitzenden und Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann unterstützt. Kirchenpolitisch bedeutet Zollitsch eine Fortführung des Lehmannschen Sowohl-als-auch-Kurses – jedoch mit weitaus weniger spektakulären Mitteln …

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