Archiv der Nachrichten vom September, 2007

HAMBURG – Die Arbeitsstelle „Theologie der Friedenskirchen“ am Fachbereich Evangelische Theologie veranstaltete am 21.09. in Zusammenarbeit mit dem Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn, dem Institut für Theologie und Frieden und der Katholischen Akademie Hamburg einen Studientag zum katholisch-mennonitischen Dialog: „Heilung der Erinnerungen“ in der katholischen Akademie Hamburg.
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BONN – Der ökumenische „Predigtpreis“ des Verlags für die Deutsche Wirtschaft AG (Bonn) geht 2007 in der Kategorie „Beste Predigt“ an Pfarrer Dr. Fernando Enns. Der mennonitische Theologe, 1964 in Curitiba/Brasilien geboren, hat derzeit eine Stiftungsdozentur am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg inne. Er wird für eine Predigt über Matthäus 18,15-22 ausgezeichnet, die er am „Tag der Ökumene“ 2006 in Hamburg hielt. Den Sonderpreis in der Kategorie „Beste Liedpredigt“ erhält Antje Rösener. Die 46-jährige Pfarrerin ist Theologische Studienleiterin im Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen-Lippe e.V. in Dortmund. Sie setzte sich mit dem Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Philipp Nicolai (1556-1608) auseinander.
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ÖRK – Vom 15.-23. September werden kirchliche Führungspersonen und Gemeinden in New York, Philadelphia, Washington, D.C., und New Orleans einem internationalen ökumenischen Team auf Besuchsreise in den Vereinigten Staaten über ihre Erfahrungen mit einem von Gewalt geprägten Umfeld berichten. Die aus Südafrika, dem Libanon, Pakistan und Brasilien stammenden Teammitglieder sind beauftragt, die Solidarität der Kirchen weltweit mit den US-amerikanischen Kirchen zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig wollen sie sich über deren Friedensarbeit im Zusammenhang mit städtischer Gewalt und Schusswaffenproblematik sowie dem Irakkrieg und zur Friedensstiftung in örtlichen Gemeinschaften informieren.

Der Besuch der Gruppe “Lebendige Briefe” findet im Rahmen der Dekade zur Überwindung von Gewalt (2001-2010) des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) statt, die Alternativen zur Gewalt fördern will. (weiterlesen…)

SIBIU – (ÖRK) “Heute mehr denn je benötigen wir die Einheit der Kirchen in Europa, um Zeugnis von einer Zukunft abzulegen, die über die Vision einer gemeinsamen wirtschaftlichen und politischen Zukunft hinausgeht und dafür einsteht, dass ein erfülltes Leben in Jesus Christus allen Menschen, überall, Hoffnung schenkt”, sagte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Samuel Kobia, am 5. September in Sibiu, Rumänien.

Kobia sprach vor ca. 2100 Delegierten aus einem Großteil der europäischen Kirchentraditionen anlässlich der Eröffnung der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung, die er als „die weltweit größte regelmäßig stattfindende Zusammenkunft von kirchenleitenden Verantwortlichen aus römisch-katholischen, orthodoxen, anglikanischen und protestantischen Kirchen“ bezeichnete. (weiterlesen…)

SIBIU – (APD) Wie erwartet hat Papst Benedikt XVI. eine Gruss-Botschaft an die Teilnehmer der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung geschickt. Das ökumenische Kirchentreffen tagt seit dem 4. September im rumänischen Sibiu. Der Vatikan wird in Sibiu vom deutschen Kurienkardinal Walter Kasper vertreten. In dem Papst-Schreiben, das am 20. August in Castel Gandolfo verfasst und heute veröffentlicht wurde, bekennt sich der Papst zum Einsatz für die Ökumene und zur – so wörtlich – “Einheit in legitimer Vielfalt”.

Wörtlich schreibt Benedikt: “Wirklicher Dialog entsteht erst, wo nicht nur das Wort, sondern wo auch Hören ist… So betrifft der Dialog nicht bloss den Bereich des Wissens und dessen, was wir tun können. Er bringt vielmehr die glaubende Person, ja den Herrn in unserer Mitte selber zur Sprache.” Für den künftigen Weg zur Einheit der Christen seien zwei Dinge “richtungweisend”: “der Dialog der Wahrheit und die Begegnung im Zeichen der Brüderlichkeit”. Wichtig sei auch der so genannte “geistliche Ökumenismus”.
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